Die Geschichte des Fonds: Eine Zeitreise durch bewegende Jahrzehnte...

Eine filmische Zeitreise

1972

Der Anfang einer Erfolgsgeschichte

7. April 1972: hausInvest gibt die ersten Anteilscheine aus. In weniger als sechs Monaten werden rund 1,5 Millionen Anteile im Wert von umgerechnet 36,3 Millionen Euro platziert. Im ersten Jahr beläuft sich das Fondsvermögen auf 53 Millionen Euro, die Zahl der Anleger liegt bei 750. Sicherheitsorientiert und gleichzeitig gewinnbringend investiert der Offene Immobilienfonds in Gewerbeimmobilien und macht die Wertentwicklung breiten Anlegerschichten zugänglich. Das gilt bis heute.

1975

Die Anleger mögen es weiter klassisch

In Deutschland verbreitert sich mit sieben Offenen Immobilienfonds die Produktvielfalt – von den meisten Sparern unbemerkt. Sie investieren ihr Geld am liebsten in Aktien oder bringen es auf das Sparbuch. Unterdessen wächst das Fondsvolumen des hausInvest von Beginn an kontinuierlich.

1978

Starkes Wachstum in der Nische

Das Zinsniveau ist sehr niedrig – Wohnungsbau- und wirtschaftspolitische Maßnahmen haben die Nachfrage nach Immobilien weiter belebt. Seit Mitte 1977 steigt der Absatz von hausInvest-Anteilen stark an. Dem Fonds fließen 32 Millionen Euro zu – ein überaus beachtliches Ergebnis. Denn das Fondsvolumen beträgt dadurch nun 113 Millionen Euro. Offene Immobilienfonds bleiben dennoch ein Nischenprodukt.

1983

Der Trend geht zum eigenen Projekt

Nach drei Jahren schwerer Rezession ist die Konjunkturwende da – getragen wird sie von der Bauwirtschaft. hausInvest erzielt 1983 das bis dahin beste Absatzergebnis seit der Fondsauflegung. Der Nettomittelzufluss von rund 85 Millionen Euro (Vorjahr: 13 Millionen Euro) eröffnet dem Fondsmanagement neue Investitionsmöglichkeiten. Da viele bereits fertiggestellte Objekte unter Baumängeln leiden und geringere Erträge versprechen, beginnt das Fondsmanagement verstärkt, eigene Projekte für hausInvest zu entwickeln. Das Fondsvermögen steigt um rund 93 Millionen auf 294 Millionen Euro an.

1985

Zugänge von Immobilien und Bauvorhaben erreichen neue Bestmarke

Die Lage am Baumarkt ist günstig: hausInvest setzt die in den Vorjahren eingeleitete Entwicklung eigener Projekte fort. Das in Liegenschaften angelegte Fondsvermögen wächst durch Zukäufe und Verkehrswertsteigerungen um 47 Millionen auf 274 Millionen Euro an, weitere 26 Millionen Euro sind in vergebenen Bauaufträgen und einem Grundstückskauf zweckgebunden. Damit erreicht der Zugang von Immobilien und Bauvorhaben eine neue Höchstmarke. Das gesamte Fondsvermögen von 397 Millionen Euro verteilt sich auf 11,6 Millionen im Umlauf befindliche Anteile.

1988

Grundvermögen legt um die Hälfte zu

Nach wie vor besteht seitens der Anleger ein reges Interesse an hausInvest: Der Mittelzufluss bleibt auf einem hohen Niveau. Das Grundvermögen wächst im Geschäftsjahr 1987/88 um 50 Prozent auf 481 Millionen Euro und erreicht noch im gleichen Jahr 510 Millionen Euro – umgerechnet eine Milliarde D-Mark. Das Fondsvermögen überschreitet erstmals 765 Millionen Euro und damit die Marke von damals 1,5 Milliarden D-Mark.

1993

hausInvest bekommt noch mehr Schub

hausInvest nimmt weiter Fahrt auf: Die Nachfrage nach Anteilen und das Fondsvolumen steigen sprunghaft an. Am 1. Juli 1993 gehen die Fondsverwaltung, das Fondsvermögen in Höhe von umgerechnet 991 Millionen Euro und 44 Immobilien auf die ein Jahr zuvor gegründete Commerz Grundbesitz Investmentgesellschaft (CGI) – die Vorgängerin der heutigen Commerz Real Investmentgesellschaft – über. Im gesamten Geschäftsjahr 1993/94 verdoppelt sich das Fonds­vermögen nahezu auf umgerechnet 1,77 Milliarden Euro. Nach 123 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum fließen in diesem Jahr 790 Millionen Euro in den Offenen Immobilienfonds.

1995

Ein echter Europäer reift heran

Europa wächst zusammen – hausInvest entwickelt sich zum echten Europäer und richtet sein Fundament entsprechend aus. 1995 erfolgt mit dem Kauf des Büroobjekts Milton & Shire House in der nördlichen City von London die erste Auslandsinvestition. Zukäufe in den Niederlanden, Frankreich, Italien, Schweden, Österreich, Portugal, Belgien und Spanien kommen in den folgenden Jahren hinzu. Der Offene Immobilienfonds stellt sich breiter auf und macht sich damit unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen einzelner Regionen. Der Investitionsfokus des Fonds liegt weiterhin klar auf der hohen Qualität der Immobilien.

1997

Erste Käufe in Portugal und Frankreich

In bester Innenstadtlage von Lissabon erwirbt hausInvest sein erstes Objekt in Portugal. Hinter einer historischen Fassade entsteht das "Armazens do Chiado" – ein modernes Einkaufszentrum mit Geschäften, Restaurants und einem Hotel. Noch im gleichen Geschäftsjahr erfolgt mit dem Kauf einer Immobilie der Markteintritt in Frankreich.

2000

Die Fünf-Milliarden-Euro-Marke fällt

Im Geschäftsjahr 2000/01 erreicht hausInvest 5,1 Milliarden Euro Fondsvolumen, was umgerechnet der Marke von zehn Milliarden D-Mark entsprach. Mehr als 280.000 Anleger schenken dem Fonds zu diesem Zeitpunkt ihr Vertrauen. Da die Stimmung an den Aktienmärkten bis zum Herbst 2000 euphorisch ist, verzeichnet die Branche zum Teil deutliche Mittelabflüsse. Dennoch verbucht hausInvest mit 334 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 496 Millionen Euro) den zweitbesten Nettomittelzufluss aller Offenen Immobilienfonds in Deutschland. Mit dem Orio Center in Bergamo wird erstmals eine Immobilie in Italien erworben.

2001

Erstes hausInvest-Objekt in Spanien

Nach dem Boomjahr 2000 erleben die Immobilienmärkte in Westdeutschland im ersten Halbjahr einen leichten Abschwung. Die allgemeine konjunkturelle Abschwächung wird durch die Anschläge am 11. September 2001 erheblich verstärkt. In Spanien entspricht das Angebot an modernen Büroflächen für Großnutzer in Madrid und Barcelona trotz zahlreicher Neubauten noch nicht der Mieternachfrage. In Madrid entsteht die erste spanische hausInvest-Immobilie – ein Bürokomplex mit rund 30.000 Quadratmeter Gesamtmietfläche.

2002

Markteintritt in Belgien

Mit dem zweiteiligen Gebäudekomplex City Atrium erwirbt hausInvest erstmals eine Büroimmobilie in Belgien. Deutsche Offene Immobilienfonds dürfen ab jetzt weltweit investieren.

Neue Regulierung

Das vierte Finanzförderungsgesetz wird verabschiedet, wodurch deutsche Offene Immobilienfonds ab jetzt weltweit investieren dürfen.

2003

hausInvest geht hinaus in die Welt

hausInvest global – der kleine Bruder von hausInvest – erblickt das Licht der Welt. Um die hausInvest-Fonds unterscheiden zu können, erhält der ältere Offene Immobilienfonds den Namenszusatz "europa". Wie sein Name verspricht, investiert hausInvest global weltweit in Immobilien und kombiniert die stabile Entwicklung in Europa mit dem dynamischen Wachstum in Asien und Nordamerika.

2004

Das Mega-Shopping-Center ist der dickste Deal

hausInvest europa bricht wieder einen Rekord und akquiriert die Projektentwicklung Westfield in London, die zu einem Highlight im Portfolio wird. Gesamtinvestitionsvolumen: zwei Milliarden Euro. So viel Geld hat noch nie ein deutscher Offener Immobilienfonds in ein Investment in Großbritannien fließen lassen. Das größte innerstädtische Shopping-Center Europas öffnet 2008 seine Pforten und zieht seitdem Jahr für Jahr mehr Menschen in seinen Bann.

2006

Immobilien-Oscar geht an hausInvest

Neben Büroimmobilien und Shopping-Centern gehören auch Hotels zum Portfolio des hausInvest europa. In Frankfurt entsteht rund um die neugotische Villa Speyer das Fünf-Sterne-Haus Villa Kennedy. Ein besonderes Schmuckstück: Die alte Bausubstanz des Gebäudes wird harmonisch in die drei Neubauflügel des Hotels integriert. Für die eindrucksvolle Verbindung aus Tradition und Moderne erhält die Villa Kennedy im gleichen Jahr den MIPIM-Award – den Oscar der Immobilienbranche.

2007

Der beste Offene Europa-Immobilienfonds

Mit dem Erwerb mehrerer Büro-Projektentwicklungen schafft hausInvest europa den Markteintritt in Luxemburg. Im gleichen Jahr wird der Fonds erstmals mit dem begehrten Scope Award als bester Offener Europa-Immobilienfonds ausgezeichnet. Der Auftakt zu einer eindrucksvollen Serie: hausInvest europa gewinnt den Preis auch in den Jahren 2008 und 2009 – und damit drei Mal in Folge.

2008

Logistik diversifiziert das Fondsportfolio

Logistik treibt die Globalisierung voran – und umgekehrt. Erstmals erwirbt das Fondsmanagement für hausInvest europa eine Logistikimmobilie. Das Verteilzentrum liegt 15 Kilometer nördlich der Londoner Ringautobahn in Harlow. Auf diese Weise wird das Portfolio nach Nutzungszweigen weiter diversifiziert. Im gleichen Jahr wird das Mega-Einkaufszentrum Westfield in London eröffnet und übertrifft von Beginn an die hohen Erwartungen noch einmal deutlich.

2009

Der dritte Titel-Gewinn in Folge

Der Büropark Swing Life Science Center in Helsinki ist die erste hausInvest europa-Immobilie in Finnland. Mit dem Markteintritt in das nordeuropäische Land wird das Immobilienvermögen noch breiter nach Ländern gestreut und der Skandinavien-Anteil im Portfolio weiter ausgebaut. Im gleichen Jahr überzeugt hausInvest europa die Scope-Jury zum dritten Mal in Folge und gewinnt nach 2007 und 2008 erneut den Award für den besten Offenen Immobilienfonds mit dem Zielmarkt Europa.

2010

Zwei Brüder fusionieren zu hausInvest

Auch während der Finanzkrise erzielen hausInvest europa und hausInvest global positive Renditen*. Um sich für die Zukunft fit zu machen, geht es zurück zu den Wurzeln: Im Herbst fusionieren beide Fonds. Dadurch entsteht mit einem Fondsvolumen von mehr als elf Milliarden Euro einer der größten Offenen Immobilienfonds Europas. Sein neuer Name ist der alte: hausInvest. Zu mindestens 85 Prozent wird, nach aktueller Anlagestrategie, in Europa investiert. Maximal 15 Prozent investiert der Fonds in wachstumsstarke Märkte weltweit.

* Berechnet nach BVI-Methode (ohne Ausgabeaufschlag, Ausschüttung sofort wieder angelegt). Wertentwicklungen der Vergangenheit bieten keine Gewähr für die Zukunft.

2011

Scope attestiert hohe Qualität

Auch in wirtschaftlich unruhigen Zeiten kann sich hausInvest in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011/12 über rund 157 Millionen Euro Nettomittelzuflüsse freuen. Das spricht für das große Vertrauen der Anleger und Vertriebspartner. Erneut bescheinigt die Ratingagentur Scope hausInvest mit der Note A eine hohe Qualität.

2012

Happy Birthday, hausInvest!

Seinen runden Geburtstag feiert hausInvest mit einer beeindruckenden Bilanz: 40 Jahre positive Renditen*. Diese Kontinuität und Beständigkeit verdankt der Fonds einer konservativen Anlagestrategie und einem aktiven Portfolio- und Assetmanagement. Mehr als 450.000 Anleger vertrauen dem Offenen Immobilienfonds und verwenden ihn als Basisinvestment bei ihrer Vermögensbildung. Auch für die Zukunft ist hausInvest gut gerüstet. Dies wurde passend zum Jubiläum durch das sehr gute Scope-Rating im Mai 2012 erneut bestätigt.**

* Berechnet nach BVI-Methode (ohne Ausgabeaufschlag, Ausschüttung sofort wieder angelegt). Wertentwicklungen der Vergangenheit bieten keine Gewähr für die Zukunft.
** Details dazu finden Sie unter www.hausInvest.de

2013

Gesetzgeber stärkt Offene Immobilienfonds

Neue gesetzliche Regelungen unterstützen den mittel- bis langfristigen Charakter Offener Immobilienfonds durch die Einführung einer Mindesthalte- und Kündigungsfrist. Sie sorgen für mehr Planungssicherheit, erhöhen die Stabilität des Fonds und sind somit ganz im Sinne der Anleger.

hausInvest ist unverzichtbarer Bestandteil für jedes Depot!

2014

hausInvest investiert wieder in den USA

Mit dem Erwerb des Einzelhandelsobjekts 800 Lincoln Road in Miami, Florida, kehrt hausInvest nach sieben Jahren Abstinenz auf den US-Immobilienmarkt zurück. Die Lincoln Road gehört zu den wenigen Fußgängerzonen in den USA und ist als Shopping-Meile sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen äußerst beliebt. Viele internationale Marken haben auf dieser Haupteinkaufsstraße ihre Flagship-Stores eröffnet. Mit der Projektentwicklung kann der Fonds von der hohen Flächennachfrage nationaler und internationaler Einzelhändler und den Mietsteigerungen am Standort profitieren.

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