Warum Geld anlegen?

Geldanlage mit stabiler Rendite

Geld investieren, damit es sich vermehrt. Das nennt man Geld anlegen. Man nimmt dazu eine bestimmte Summe seines verfügbaren Vermögens und steckt es in eine Anlageform seiner Wahl. Doch in welche? Es gibt so viele! Sich hier einen Überblick zu verschaffen, ist nicht leicht. Was ist mit der Wertentwicklung, der Rendite, der Inflation? Und welche Risiken muss ich beachten?

Nicht jeder beschäftigt sich gerne mit dem Thema Geldanlage - dabei wissen die meisten, wie wichtig dieses Thema ist. Wir machen Ihnen den Einstieg leichter: Lernen Sie hier, warum Sie Ihr Geld anlegen sollten und was es dabei zu beachten gilt.

Das Dreieck der Vermögensanlage

Ein Anlageprodukt kann in der Regel nicht alle Ziele im "Dreieck der Vermögensanlage" zeitgleich erfüllen. Das bedeutet, die Ziele Rentabilität, Sicherheit und Liquidität konkurrieren untereinander.

Jeder Anleger sollte sein Anlageprodukt so wählen, dass es den eigenen Erwartungen entspricht. Allerdings treffen in der Regel folgende Aussagen auf Anlageprodukte zu:

  • Hohe Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit sind weniger rentabel.
  • Hohe Rentabilität und hohe Sicherheit sind nicht schnell verfügbar.
  • Hohe Rentabilität und schnelle Verfügbarkeit sind riskant.

Mögliche Formen der Geldanlage im Überblick

Bares zu Hause deponieren

Vorteil: Unabhängigkeit von Banken bei täglicher Verfügbarkeit des Geldes.

Nachteil: Durch die Inflation von derzeit ca. 1,6 % p.a. kommt es zu einem Wertverlust Ihres Vermögens. Diebstahlrisiko.

Spar- oder Tagesgeldkonto

Vorteil: Tägliche Verfügbarkeit des Geldes. Absicherung durch Einlagensicherung.

Nachteil: Minimale Zinsen meist weit unter der Inflationsrate führen zu Kaufkraftverlust des Geldes.

Offene Immobilienfonds

Vorteil: Eine solide Rendite, bei geringem Risiko. Anlegerschutz durch KAGB.

Nachteil: Das Geld ist nur unter Berücksichtigung von Kündigungs- und Mindesthaltefristen verfügbar.

Aktien oder Aktienfonds

Vorteil: Grundsätzlich tägliche Verfügbarkeit. Attraktive Renditen möglich.

Nachteil: Mögliche Kursschwankungen und ein erhöhtes Verlustrisiko.

Geld anlegen in Offenen Immobilienfonds

  • Stabile Sachwerte: Ein Immobilienfonds investiert in Immobilien. Die Werte der Immobilien und damit der Fondsanteile wird durch unabhängige Gutachter festgelegt, nicht durch das Auf und Ab an der Börse.
  • Ausschüttungen: Offene Immobilienfonds sind gesetzlich dazu verpflichtet, mindestens 50 Prozent der Fondserträge eines Jahres an seine Anleger auszuschütten.
  • Offen vs. Geschlossen: Offen bedeutet im Gegensatz zu Geschlossenen Immobilienfonds, dass Anleger prinzipiell jederzeit investieren und ihre Anteile mit einem gewissen Vorlauf auch wieder verkaufen können.
  • Gesetzliche Regulierung: Offene Immobilienfonds haben eine gesetzlich vorgeschriebene 24-monatige Mindesthaltefrist und eine 12-monatige Kündigungsfrist. Das schützt die Anleger.

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