17.06.2021

hausInvest erwirbt Neubau-Wohnquartier in Jena

hausInvest Immobilie: Wohnquartier Jena

hausInvest hat in der zweitgrößten thüringischen Stadt Jena eine neu zu errichtende Wohnanlage vom Projektentwickler Quarterback Immobilien erworben. In sechs Gebäuden sollen bis 2024 auf einer Mietfläche von etwa 10.000 Quadratmetern 114 Wohnungen entstehen. Etwa 600 Quadratmeter sind für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Hinzu kommen 131 Pkw-Stellplätze. Die Bauarbeiten sollen im dritten Quartal 2021 beginnen. Errichtet werden die Gebäude als sogenannte Energieeffizienzhäuser gemäß Energieeinsparverordnung im KfW-55-Standard mit Dachbegrünung. Sämtliche Wohnungen sollen außerdem über Balkon, Loggia oder (Dach-)Terrasse verfügen. Teilweise sollen sie altengerecht barrierefrei sein. 

Gelegen ist das Quartier in der Naumburger Straße in Zwätzen, einem nördlichen Stadtteil von Jena. In direkter Nachbarschaft befinden sich Supermärkte, Arztpraxen, eine Kindertagesstätte und mehrere Schulen. Über Straßenbahnen und Busse in fußläufiger Entfernung sind die Innenstadt, die Universität sowie ICE- und Busbahnhof erreichbar. 

In Jena leben gemäß Statistischem Bundesamt rund 110.00 Menschen, davon laut der Wirtschaftsförderung der Stadt etwa 4.500 Wissenschaftler und 22.000 Studenten. Die Universitätsstadt verfügt über diverse Forschungseinrichtungen, darunter Institute der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft sowie ein Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Nach Angaben der Arbeitsgruppe Wohnungswirtschaft der Stadt Jena übersteigt die Wohnungsnachfrage aufgrund der positiven Bevölkerungsentwicklung und des hohen studentischen Bedarfs weitgehend das Angebot. Gleichzeitig werden die bauliche Ausbreitung der Stadt durch die umgebenden Hanglagen und die Naturschutzrestriktionen im Saaletal begrenzt.

Strukturiert wurde der Erwerb als Forward-Funding. Das heißt, dass hausInvest zunächst das Baugrundstück erwirbt und dann den Kaufpreis in Raten nach Baufortschritt bezahlt. Beratend tätig waren auf rechtlicher Seite die Wirtschaftskanzlei Noerr und in technischen Fragen die SMV Gruppe mit Hauptsitz in Berlin.

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