Ratgeber

Geldanlage für Kinder: Sicher und zeitgemäß für den Nachwuchs vorsorgen

Eltern oder werdende Mamas und Papas durchleben aufregende, freudige, spannende und manchmal auch stressige Zeiten. Sie sind oft unsicher, überfordert und möchten stets das Richtige für den Nachwuchs tun. Meiner Erfahrung nach geht es aber den meisten Eltern so. Sie möchten nun mal den Grundstein legen für die bestmögliche Zukunft Ihrer Kinder. Dabei spielt auch die finanzielle Vorsorge eine große Rolle. Mit dem Aufruf dieser Seite haben Sie bereits den ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Ich kann Ihnen helfen die passende Anlageentscheidung zu treffen und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, bei denen Ihr Geld nicht nur jahrelang auf dem Sparbuch vor sich hindümpelt und irgendwann der Inflation zum Opfer fällt. 

Ob in 18 Jahren für den Führerschein, für die Ausbildung oder als Anzahlung für das spätere Eigenheim der neuen Erdenbürger, ich erkläre Ihnen:

  • Worauf es ankommt. 

  • Wovon Sie besser die Finger lassen sollten. 

  • Wann der beste Zeitpunkt ist, für Absicherung zu sorgen.

  • Was zeitgemäßes Sparen und Anlegen bedeutet. 

  • Welche digitalen Angebote und Services heute für Sie zur Verfügung stehen. 

Viel Spaß beim Lesen.

Zum Autor: Thomas Henrich, Projektleiter Commerz Real AG

Liebe Leserinnen und Leser,

seit über zwanzig Jahren erkläre ich Privatkunden die Produkte der Finanzwelt und habe mich in den vergangenen Jahren vor allem auf den Offenen Immobilienfonds „hausInvest” spezialisiert. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, potenziellen Anlegern das Basiswissen zu vermitteln, das sie dazu befähigt, souverän die richtige Anlageentscheidung für sich zu treffen – u. a. über diesen Ratgeber.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!
 

Weitere Informationen zu meiner Person

Liebe Leserinnen und Leser dieses Ratgebers,

damit Sie eine Vorstellung bekommen, wer hier für Sie schreibt, möchte ich mich vorstellen.

Seit über zwanzig Jahren beschäftige ich mich im Commerzbank Konzern damit, Privatkunden die Produkte der Bank zu erklären – früher mit Broschüren, Prospekten, Plakaten, heute mehr mit Websites, Newslettern, Grafiken und Filmen.

In den vergangenen zehn Jahren habe ich mich sogar nur um ein einziges Produkt gekümmert, den Offenen Immobilienfonds „hausInvest“ der Commerz Real. Von Beginn an ist mir dabei aufgefallen, dass Kunden häufig unentschlossen sind, weil sie sich auf dem Terrain des Finanzwissens nicht trittsicher bewegen können.

Wir haben damals geforscht, woher das kommt und haben festgestellt, dass in Schule, Familie und Beruf kein Basiswissen über die Grundzüge unserer „finanziellen Welt“ vermittelt wird. Ein Basiswissen, dass es jedem ermöglicht, für sich selbst Produkte und Dienstleistungen in der Finanzwelt zu bewerten und so souverän eine Kaufentscheidung zu treffen. Es gab noch nicht einmal einen Konsens darüber, was denn eigentlich das Basiswissen ist, das jeder haben sollte.

Mit einer Expertenrunde haben wir dieses Basiswissen damals erarbeitet und der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt: der „Kanon der finanzielle Allgemeinbildung“ des Commerzbank Ideenlabors. Ein erster Schritt, heute sind in dem Thema schon viele Schritte getan. Doch bis heute hat mich die Frage nicht losgelassen: „Wie kann ich das komplexe Finanzwesen für den Verbraucher verständlich machen?“ Als die Kollegen dann auf mich zukamen und sagten, „Könntest Du das nicht mal in einem Ratgeber aufschreiben?“, da konnte ich nicht „nein“ sagen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!

Ihr Thomas Henrich

Projektleiter / Commerz Real AG

Ein Bild des Autors des Ratgebers von Hausinvest.

Welche Geldanlageformen gibt es für Kinder?

Glücklicherweise existiert nicht nur die eine Geldanlage. Es gibt viele verschiedene Wege, für die Kleinen clever vorzusorgen. Zu den beliebtesten und gängigsten Geldanlageformen mit Zinsen bzw. Rendite zählen:

  • Sparbücher

  • Tagesgeldkonten

  • Festgeldkonten

  • Offene Immobilienfonds 

  • ETF-Sparpläne

Sparbücher als Klassiker
Der Vollständigkeit halber gehe ich kurz auf das Sparbuch ein. Beim Thema Geldanlage denken die meisten als erstes an dieses klassische Modell. Allerdings ist es nicht mehr wirklich zeitgemäß. Geld rentabel anzulegen ist im Grunde auch etwas ganz anderes, als „bloßes“ Sparen für Kinder. Der Zinssatz ist derzeit so niedrig, dass die Inflationsrate das Zinsniveau übersteigt. Das Resultat ist, dass das Gesparte an Wert verliert. Sie können es für Ihren Nachwuchs besser anlegen.

Tagesgeldkonten für Flexibilität
Dieses Konto ist im Gegensatz zu einem Sparbuch flexibler und die Verzinsung liegt in der Regel höher. Es schreibt keine feste Laufzeit vor, das Kapital ist nicht fest gebunden und Sie können jederzeit darauf zugreifen. Bitte beachten Sie jedoch, dass auch die Verzinsung nicht festgeschrieben ist. Das heißt, sie kann schwanken und sich täglich zum Guten und zum Schlechten verändern. Aktuell sind die Zinsen auf niedrigem Niveau. Zudem darf eine bestimmte Guthaben-Mindesthöhe nicht unterschritten werden. Es handelt sich um etwas, worauf sich Geld befinden sollte, das man zeitnah in Anspruch nehmen möchte. Also etwas, das dafür geeignet ist, wenn der 18. Geburtstag gar nicht mehr so weit entfernt ist. 

Festgeldkonten für mehr Zinsen
Auf Festgeldkonten können höhere Summen angelegt werden, die für eine bestimmte Laufzeit fest gebunden sind. Die Zinsen liegen höher als beim Tagesgeldkonto. Dafür sind Sie weniger flexibel, auch wenn Sie selbst die Höhe und Länge der Anlage festlegen. Je länger das Geld angelegt wird (bis zu 10 Jahre), umso höher ist am Ende der Ertrag.

Offene Immobilienfonds für solide Investitionen
Bei Offenen Immobilienfonds investieren Fondsmanager das Kapital vieler in viele Immobilien. Die Anleger erwerben Anteilscheine, die sie unter Einhaltung der Halte- und Kündigungsfristen jederzeit kaufen und veräußern können. Sie gelten als risikoarm. Die als besonders solide geltenden Renditen liegen aktuell etwa bei 1,5 Prozent bis 3 Prozent. Damit sind diese höher als bei den bereits vorgestellten Anlagemöglichkeiten. Erziehungsberechtigte können explizite Depots ganz einfach online erstellen und direkt auf den Namen des Nachwuchses anlegen. 

Mehr über Immobilienfonds finden Sie im folgenden Video sowie in meinen Ratgeberbeiträgen „In Immobilien investieren“ und „Offene Immobilienfonds“.

ETF-Sparpläne für Erfahrene
Höhere Renditen bieten sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds), die jedoch auch ein hohes Risiko bergen. Sie verspielen möglicherweise das Geld Ihres Kindes. Sollten Sie sich dennoch dazu entscheiden, empfiehlt sich die Investition per Sparplan in Kombination mit einem langfristigen Anlagehorizont. So besteht zumindest die Möglichkeit, Volatilitäten (Schwankungen) auszugleichen.

Zur Info
Kursschwankungen können durch die langfristige Investition per Sparplan etwas ausgeglichen werden. Steht der Kurs bei 50 Euro pro Anteil, bekommen Sie bei einer Sparrate von z.B. 100 Euro zwei Anteile. Fährt der Kurs in den Keller und ist bei 25 Euro, bekommen Sie vier Anteile. Sie bekommen für einen gleichbleibenden Betrag bei fallenden Kursen mehr Anteile und bei steigenden Kursen weniger. Damit erzielen Sie auf lange Sicht gesehen einen günstigeren Durchschnittspreis. Man spricht vom sogenannten Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt).

Welche Vorteile bringt das Anlegen per Sparplan?

Bei verschiedenen Anlageprodukten haben Sie die Möglichkeit, entweder per einmaliger Anlage oder per Sparplan zu investieren. Letzterer bietet sich an, wenn Sie nicht ad hoc eine fünf- oder sechsstellige Summe parat haben. Kein Problem. Per Sparplan können Sie auch ohne große Budgets schon ab 10 Euro monatlich z. B. in einen Offenen Immobilienfonds investieren. Diesen Betrag können Sie jederzeit erhöhen oder pausieren. Näheres dazu erkläre ich Ihnen im Artikel "Einmalanlage vs. Sparplan".

Im Idealfall kombinieren Sie natürlich irgendwann die beiden Anlagemethoden miteinander. Mehr dazu lesen Sie hier: Geld anlegen, monatlich einzahlen.

Was ist eigentlich eine „mündelsichere Geldanlage?

Mündel sind Minderjährige, deren Geldvermögen von einem Vormund verwaltet wird. Als mündelsichere Geldanlagen gelten Finanzprodukte, die vom Gesetzgeber ausdrücklich als besonders sicher erklärt werden. Hierbei geht das Risiko eines Wertverlustes gleich gegen Null. Die Geldanlage darf keine nachteiligen Folgen für den Mündel bzw. auf dessen Geldvermögen haben, sondern muss wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. Viele Eltern wissen gar nicht, dass sie als Vormund gesetzlich verpflichtet sind, das Mündelgeld im Namen des Schutzbefohlenen verzinslich anzulegen. Die Regelung findet sich in dem § 1805ff des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Mündelsichere Wertanlage

Neben Sparbüchern, Staatsanleihen und Pfandbriefen können z.B. auch Offene Immobilienfonds als mündelsicher anerkanntwerden. Die Genehmigung bzw. Anerkennung muss durch ein Gericht erfolgen und immer von Fall zu Fall festgestellt werden. In der Vergangenheit wurde der Offene Immobilienfonds hausInvest immer wieder als mündelsichere Anlage bewilligt.

An dessen Beispiel zeige ich Ihnen gerne, welche Schritte zur Genehmigung einer Anlage von Mündelgeld nötig sind:

Schritte zur mündelsicheren Anlage anzeigen

  1. Fordern Sie Informationsunterlagen zu hausInvest vor Depoteröffnung bei Ihrem Berater oder bei der Commerz Real Investmentgesellschaft mbH an.

  2. Füllen Sie den Antrag auf Genehmigung zur Anlage von Mündelgeld gemeinsam aus. Diesen können Sie sich auf unserer Webseite herunterladen.

  3. Fertigen Sie eine Kopie des Bestellungsausweises (Legitimation der Bestellung als Vormund/Betreuer) und des Personalausweises an.

  4. Senden Sie alle zuvor genannten Unterlagen an das zuständige Familiengericht. Dieses befindet sich in der Regel im Amtsgericht am Wohnort des Mündels bzw. des Betreuers.

  5. Warten Sie die Genehmigung ab. Senden Sie gegebenenfalls weitere Informationen an den zuständigen Rechtspfleger.

  6. Reichen Sie den Depoteröffnungsantrag ein, sobald eine gerichtliche Genehmigung vorliegt.

  7. Reichen Sie bei der Eröffnung eines hausInvest-Bausteinkontos Kopien der Personalausweise des Vormunds/Betreuers und des Mündels/Betreuten ein. Des Weiteren benötigen Sie eine beglaubigte Bestallungsurkunde des Vormundes/Betreuers. Diese Kopie kann auch von einem Berater beglaubigt werden.

Auf welchen Namen sollten Sie anlegen?

Zunächst einmal, Anlageprodukte können nicht auf den Namen eines noch ungeborenen Kindes angelegt werden und nicht alle Anlageprodukte können offiziell dem Nachwuchs zugeschrieben und damit als mündelsicher geltend gemacht werden. Das Ganze hat Vor- und Nachteile. 

Läuft die Kapitalanlage auf das Kind, bedeutet es, dass das Vermögen per Gesetz ihm oder ihr gehört und ab dem 18. Lebensjahr frei zur Verfügung steht. Ab dann haben Sie als Eltern jedoch keinerlei Mitspracherecht mehr, wofür das Angesparte ausgegeben wird. Auch wenn es einmal für den Führerschein, für die Ausbildung oder das Studium angedacht war, so liegt die Entscheidung einzig und allein beim Kind, das vielleicht eher einen Party-Urlaub mit Freunden im Sinn hat.

Auch steuerlich gesehen gibt es Vor- und Nachteile. Läuft die Geldanlage auf das Kind, das ja noch kein Einkommen bezieht, ist der Steuerfreibetrag sozusagen frei verfügbar. Übersteigt das Vermögen aber eine gewisse Höhe, kann es sein, dass der Kleine / die Kleine nicht mehr kostenlos bei Ihnen mit krankenversichert werden kann. Es lohnt sich also vor der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Anlageprodukt, noch mal mit dem Steuerberater und der Krankenkasse zu sprechen. Auch der BaföG-Anspruch könnte später abgelehnt werden, wenn das Vermögen der Kinder-Geldanlage zu hoch ist.

Geldanlagen für Kinder im direkten Vergleich - was lohnt sich 2019 / 2020 wirklich?

Geld sinnvoll anlegen: Wo gibt es die besten Zinsen bzw. die beste Rendite für den Nachwuchs? Welches Produkt bietet die meiste Sicherheit? Solche Fragen werden auch Sie sich stellen, richtig? Zum einen ist es so, dass die Produkte, die die höchsten Zinsen bzw. Renditen abwerfen, auch diejenigen mit dem meisten Risiko sind. Das ist bei Geldanlagen für Kinder nicht anders. Zum anderen wollen Sie nicht, dass das Angesparte immer weniger wird. Sie müssen wissen, was Sie wollen. Was ich Ihnen sagen kann ist, dass es gerade nicht der beste Zeitpunkt für ein Festgeldkonto ist. Tagesgeld lohnt sich nur für einen kurzfristigen Anlagezeitraum, das ist heute wie auch in Zukunft so. Fondssparpläne sind immer zu empfehlen, ETFs wie gesagt nur als ein Part im Portfolio und mit entsprechender Erfahrung. 

In der folgenden Tabelle finden Sie noch einmal alle genannten Finanzprodukte im Vergleich gegenübergestellt:

SparbuchTagesgeldFestgeldOffene ImmobilienfondsETFs
Rendite p.a.unter 1%ca. 1%ca. 1,7%ca. 1,5% - 3 %variabel
RisikoSicherheit im FokusSicherheit im FokusSicherheit im FokusSicherheit im FokusHoch: Profit im Fokus
Anlagezeitraumlangfristigkurzfristigmittel- bis langfristigmittel- bis langfristigmittel- bis langfristig
SparplanX*
Einmalanlage
Im Namen des Kindes

Der richtige Zeitpunkt und Anlagezeitraum

Der richtige Zeitpunkt ist immer genau jetzt. Sobald Sie darüber nachdenken, ist es genau der richtige Moment rentierlich anzulegen und vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Ganz gleich wie alt Ihr Kind ist. Nicht nur für Neugeborene eignen sich Geldanlagen, sondern eigentlich immer, wenn die Chance besteht, Vorhandenes zu vermehren. Natürlich erzielen Sie über mehrere Jahre hinweg ordentliche Renditen, wenn Sie bereits ab dem Babyalter auf einen Sparplan setzen. Aber verstehen Sie mich nicht falsch. Ich weiß genau, dass gerade junge Familien oft nicht die ganz großen Beträge einfach mal so aus dem Ärmel schütteln können. 

Sparpläne können wie erwähnt schon ab 10 Euro monatlich realisiert, jeder Zeit aufgestockt oder pausiert werden – ganz flexibel nach Ihrer individuellen Finanzlage. 

Ist der Sohn oder die Tochter bereits 16 und soll zum 18. Geburtstag eine gewisse Summe erhalten, macht nur noch eine Geldanlage für den kurzfristigen Anlagezeitraum Sinn. In dem Fall bleibt nur ein Produkt, das kleines Geld bringt oder im Fall eines Sparkontos so gut wie gar keine Zinsen. Mehr Auswahl haben Sie auf lange Sicht. Fragen Sie sich, bis wann das Kind welche Summe benötigt und wie sicher und verfügbar sie sein muss.

Meine Anlage-Tipps: So gehen Sie richtig vor

Stellen Sie sich zunächst die wichtigste Frage überhaupt: „Was ist das Beste für Ihr Kind?“ Es ist essentiell, dass Sie das richtige Finanzprodukt für Ihre individuellen Bedürfnisse und die Ihres Schützlings finden. Diese Bedürfnisse sind wiederum abhängig davon, welches Anlageziel Sie verfolgen. Was Sie als Vormund betrifft, geht es eher um Kriterien wie Ihre finanzielle Situation, Risikobereitschaft und wie flexibel Sie bleiben möchten. 

Wägen Sie außerdem genau ab: Verantwortungsgefühl vs. Risikobereitschaft

Wofür auch immer Sie sich entscheiden, wenn es um das Geld des Kindes geht, sollte mindestens der Kaufkrafterhalt gegeben sein. Das ist bei hochspekulativen Anlagen eben nicht der Fall. Daher rate ich Ihnen davon ab. Wählen Sie lieber Produkte zwischen sicherheits- und renditeorientiert.

Generell gilt bei allen Anlageprodukten das Dreieck der Vermögensanlage. Das Ziel „Sicherheit“ konkurriert mit den Zielen „Rentabilität“ und „Liquidität“ bzw. „Verfügbarkeit“. Nie können alle Ziele gleichzeitig erfüllt sein. Wenn Sie jedoch früh genug mit Ihrem Investment starten und das erwirtschaftete Kapital erst mittel- bis langfristig wieder benötigen, sind Produkte mit wenig Risiko und dennoch solider Rendite wie bei Offenen Immobilienfonds durchaus sinnvoll:

Andere Anlageformen
Anlageform Offene Immobilienfonds

Eignet sich eine Geldanlage für Enkel oder Patenkinder auch als Geschenk?

Ein älteres Ehepaar gehen mit ihrer Enkeltochter spazieren. Die Großeltern sind sehr glücklich und freuen sich über das Abschließen einer sicheren Geldanlage für ihr Enkelkind.

Natürlich können auch die Großeltern genau wie Paten, Tanten und Onkel z.B. zur Geburt oder zur Taufe etc. etwas zum späteren Vermögen der Kleinen beitragen und Sie bei der finanziellen Vorsorge unterstützen. Nicht immer muss das auf das Kind laufen und kann zur Not auch symbolisch mit einer eigens gebastelten Urkunde verschenkt werden. Im Zweifel würde ich aber immer zu sicherheitsorientierten Geldanlagen raten, die auf den Namen des Kindes laufen können.

Mein Fazit für Sie zum Thema Geldanlage für Kinder

Anlegen statt Sparen lautet die Devise. Dazu ist es nie zu spät. Das gilt natürlich auch für Enkel, Paten, Neffen und Nichten. Eine Geldanlage für ein Baby macht genauso Sinn, wie für ein Schulkind oder einen Schützling, der bereits mitten in der Ausbildung steckt. Je länger Sie anlegen können, desto besser. Wichtig ist es, das richtige Produkt zu wählen. Weitere Informationen finden Sie im Übrigen in den nachfolgenden Beiträgen.

Ihnen und Ihrer Familie alles Gute – und wenn Sie bald Eltern werden, meine herzlichsten Wünsche.