Ratgeber-Autor

Thomas Henrich

Projektleiter

Commerz Real AG

In Fonds anlegen Schritt für Schritt zum sicheren Kapitalaufbau

Mit verzinsten Geldanlagen rund ums Sparbuch und Co. ist in der Niedrigzinsphase nichts zu holen. Wer auf solide Geldanlagen mit überschaubarem Risiko aus ist, muss sich heutzutage an andere Anlageformen herantrauen. Wer hier den Einstieg sucht, für den könnten sich Investmentfonds anbieten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie immer mehrere Anlagen bündeln und so das Risiko besser verteilen. Man kann mit wenig Geld bereits von Anlageformen profitieren, die mehr bringen als verzinste Papiere von z.B. Aktien.

Das Wichtigste vorab: Eine Fondsanlage eignet sich vor allem für Anleger, die das Risiko eher meiden wollen. Das liegt daran, dass Fonds das Risiko verteilen, weil in mehrere Werte investiert wird. Man spricht auch von einer sogenannten Diversifikation.

Was sind Fonds?

Fonds sind gesetzlich streng überwacht. Es handelt sich dabei um Geldmittelbestände wie z.B. Infrastrukturfonds, die für einen bestimmten Zweck vorgesehen sind und beispielsweise durch festgelegte Beiträge, Spenden oder staatliche Mittel mit Geldern ausgestattet werden. Im Falle der Geldanlage handelt es sich um sogenannte Investmentfonds. Ein Investmentfonds lässt sich gut mit einem großen Topf vergleichen, in den zum Teil viele tausend Anleger einen Teil ihres Kapitals einlegen. Die so gebündelten Mittel werden von professionellen Fondsmanagern in unterschiedliche Vermögenswerte einses Fondstypus investiert. Dies können z.B. Aktien, Renten, Derivate oder Bankguthaben aber auch Grundstücks-, Immobilienbeteiligungen und andere unbewegliche Vermögenswerte sein. Je nach Fonds kann die „Mischung“ der Werte sehr stark variieren. Man spricht hierbei von Diversifikation und Risikostreuung. Wertanlagen, die sich z.B. auf Grund von Marktschwankungen weniger gut entwickeln, können so aufgefangen werden und belasten die Fondsperformance damit nur anteilig.

In Fonds investieren

Welche Fondstypen gibt es?

Es wird nach unterschiedlichen Fondstypen differenziert, die sich wiederum je nach Anlegertyp unterschiedlicher Beliebtheit erfreuen. Die Fonds verfolgen unterschiedliche Anlageziele und sind nicht alle für Jedermann geeignet. Meiner Erfahrung nach erfreuen sich derzeit Misch-, Renten- und Offene Immobilienfonds großer Beliebtheit. Letztere beispielsweise sind bekannt für solide Renditen bei überschaubarem Risiko. Für Risikofreudigere sind Aktienfonds die Nummer eins. Sie sind weitaus risikobehafteter als z.B. Immobilienfonds, aber tragen aufgrund der Diversifikation ein geringeres Risiko als direkte Aktieninvestments.

Diese Beliebtheit bestätigt auch die folgende Grafik der unterschiedlichen Fonds-Arten, aufgeteilt nach dem Fondsvolumen durch Investitionen Deutscher Anleger in 2018.

Fondstypen nach Volumen in Mrd. Euro (Deutschland)

Stand: 2018, Quelle: BVI

Das verbirgt sich hinter den geläufigsten Fondsarten:

Hier liegt das Fondsvermögen in Form von unterschiedlichen Aktien und Anteilsvolumina vor. Aufgrund der riesigen Auswahl unterschiedlicher börsennotierter Unternehmen kann sich ein Aktienfonds auf den gesamten nationalen, europäischen oder internationalen Aktienmarkt oder auch nur auf bestimmte Branchen, Regionen oder Unternehmen konzentrieren.

Hierbei investieren die Fondsmanager ausschließlich oder überwiegend in verzinsliche Wertpapiere mit unterschiedlichen Laufzeiten und Zinssätzen, in sogenannte Rentenpapiere. Genau wie bei Aktienfonds kann auch ein Rentenfonds lediglich auf bestimmte Teilbereiche des Rentenmarktes, z. B. auf europäische Staatsanleihen, fokussiert sein. Rentenfonds können sowohl in Staatsanleihen und/oder Unternehmensanleihen investieren.

Staaten und/oder Unternehmen vergeben zur Geldbeschaffung Wertpapiere in Form von Anleihen, um z.B. neue Investitionen durchführen zu können. Auf das erhaltene Darlehen zahlen diese wiederum Zinsen, die sich in regelmäßigen Zinszahlungen, den „Renten“, bemerkbar machen.

Dieser Fondstyp fokussiert sich auf die Anlageklasse „Rohstoffe“. Zu den wichtigsten Rohstoffen zählen dabei vor allem Öl und Gas, aber auch die Metalle Gold, Silber, Platin, Kupfer, Nickel oder andere Rohstoffe wie seltene Erden.

Das Fondsvermögen kann dabei in Rohstoffe direkt sowie in Aktien von Unternehmen, die in der Rohstoffindustrie tätig sind, investiert werden.

Bei Geldmarktfonds handelt es sich um Fonds, die in unterschiedliche Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit investieren. Hierzu zählen Anleihen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr sowie Tagesgeld und Festgeld. Geldmarktfonds werden überwiegend von institutionellen Investoren genutzt, um kurzfristig Liquidität zu parken. Für Privatinvestoren eignet sich dieser Fondstyp daher kaum, da Tagesgeldkonten den gleichen Zweck erfüllen und Einlagen flexibler verfügbar sind.

Diese Form der Fonds investiert das Fondsvermögen in andere Fonds, den sogenannten Zielfonds. Fonds dieses Typs können sich an Aktien-, Renten-, Misch- oder an anderen oben genannten Fondsarten beteiligen. Das eingesetzte Kapital wird auf diese Weise weiter gestreut als in einem Einzelfonds. Dachfonds können beispielsweise auch auf bestimmte Regionen, Themen oder Branchen spezialisiert sein. Dachfonds, die überwiegend in Hedgefonds investieren, werden auch Dachhedgefonds genannt.

Der Begriff „Hedgefonds“ sagt eigentlich schon alles: Es geht um Absicherung des angelegten Geldes durch komplizierte und auch riskante Wetten auf Kursverläufe von Wertpapieren. Diese häufig in der Presse erwähnte Anlageform unterliegt gegenüber den anderen Fondstypen keinen speziellen Anlagerichtlinien und kann alle Formen der Kapitalanlage nutzen. Unter anderem werden auch risikoreichere Investments wie Derivate oder Leerverkäufe genutzt. Hedgefonds sind daher fast immer riskanter als andere Fondstypen und oftmals nur institutionellen Anlegern vorbehalten.

Als Immobilienfonds werden unterschiedliche Gesellschaftsformen bezeichnet, die Kapital von mehreren Anlegern verwalten und in Immobilien investieren. Es geht also darum, an diversen Objekten zu partizipieren, statt eine Immobilie als alleiniger Eigentümer zu erwerben. Allerdings muss man hier unbedingt unterscheiden zwischen Offenen und Geschlossenen Immobilienfonds:

  • Offene Immobilienfonds investieren das Geld vieler Anleger in viele Immobilien. Die Anleger erwerben Anteilscheine, die sie jederzeit erwerben und veräußern können. Sie gelten als risikoarm.
  • Geschlossene Immobilienfonds funktionieren anders. Die Anleger erwerben eine unternehmerische Beteiligung an einer Zweckgesellschaft, die in eine einzelne Immobilie investiert. Die unternehmerische Beteiligung stellt höhere Renditen in Aussicht, trägt aber auch das unternehmerische Risiko in sich. Geschlossene Immobilienfonds gelten als deutlich risikoreicher.

Mischfonds, wie der Name bereits andeutet, investieren in einen Mix aus Aktien, Rentenpapieren, Geldmarktpapieren, Rohstoffen, Edelmetallen und/oder Grundstücks- oder Immobilienwerten. Bei der jeweiligen Zusammensetzung des Fondsvermögens können verschiedene Schwerpunkte gebildet werden. Das Risiko und die Gewinnchancen orientieren sich dabei an der Mischung der Anlagen sowie am Geschick der Fondsmanager bei der Diversifikation und breiten Streuung.

Fonds im Vergleich

Was ist die beste Fondsanlage?

Oft werde ich auch gefragt, welches Finanzprodukt meiner Meinung nach das beste ist bzw. welches ich empfehlen könne. Bei über 10.000 verschiedenen Fonds allein in Deutschland kann diese Frage kein Mensch pauschal beantworten. Es kommt auf den Interessenten selbst an und wie seine Finanzsituation derzeit aussieht. In einem ersten Schritt sollte sich ein potenzieller Investor darüber im Klaren sein, was ihm wichtiger ist: Höhere Renditen und damit höhere Risiken oder moderate Renditen mit niedrigerem Risiko.

Der Risiko-Rendite-Vergleich hilft Ihnen dabei einen ersten Überblick zu verschiedenen Anlageprodukten zu gewinnen.

Risiko-Rendite-Vergleich der verschiedenen Fondsanlageprodukte

Fonds werden jedoch nicht nur nach Risiko und Rendite unterschieden. Andere Investoren entscheiden z.B. nach „Affinität“. Anleger, die beispielsweise in Rohstofffonds investieren, kennen sich meist sehr gut mit dieser Materie aus. Wieder andere bevorzugen z.B. Offene Immobilienfondsweil das Prinzip dahinter leicht verständlich ist. Man weiß genau, in was man investiert und benötigt keinerlei Vorwissen. Immobilien stellen eine Anlage dar, zu der man sich traditionell hingezogen fühlt, weil es sich um etwas reales handelt und mit Sicherheit assoziiert wird. Jemand, der für seine Kinder oder Enkel spart, bringt eine andere Risikotoleranz mit, als ein erfahrener Anleger, der im Aktienmarkt aktiv ist.

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Chancen und Risiken von Fondsanlagen

Investmentfonds bieten gegenüber anderen Anlageformen viele Vorteile. Hier finden Sie die wichtigsten Chancen / Vorteile und Risiken in der Übersicht:

Chance Risiko

Diversifikation: Das Portfolio eines Fonds ist im Vergleich zur Einzelanlage deutlich breiter gestreut, was das Anlagerisiko senkt.

Marktrisiken: Je nach Fondstyp (z.B. Rohstofffonds) können Marktschwankungen dazu führen, dass das Fondsvermögen stagniert oder sinkt.

Transparenz: Fondsgesellschaften sind gesetzlich verpflichtet Halbjahres- und Jahresberichte sowie die täglichen Fondsanteilspreise zu veröffentlichen.

Währungsrisiken: Gewinne aus Anlagevermögen eines Fonds in ausländischer Währung kann diese bei Währungsschwankungen (teilweise) aufzehren.

Flexibilität: Fondsanteile können grundsätzlich börsentäglich gekauft und verkauft werden. Damit sind sowohl Einmalanlagen als auch Sparpläne möglich.

Inflationsrisiko: Der meist schleichende Prozess der Inflation macht auch vor den meisten Fondsinvestments nicht Halt. Wertverlust nicht ausgeschlossen.

Sicherheit: Das Fondsvermögen wird in der Regel aus Sondervermögen ausgewiesen und ist daher auch bei Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt.

Fondsmanagement: Ein Fonds ist nur so gut wie sein Fondsmanager. Je besser dieser auf neue Situationen im Markt reagiert, desto robuster erweist sich die Wertsteigerung.

Thesaurierende und ausschüttende Fonds

Was Sie noch wissen sollten ist, dass bei Investmentfonds zwischen zwei Anlagevarianten unterschieden wird: Ausschüttung und Thesaurierung.

  • Bei ausschüttenden Fonds erhalten die Fonds-Anteilseigner Erträge aus Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen, die in der Regel einmal im Jahr ausgeschüttet werden. Über die ausgeschütteten Erträge kann jeder Anteilseigner frei verfügen.
  • Thesaurierende Fonds reinvestieren sämtliche Erträge wieder in Fonds und tragen so zur Wertsteigerung des Fonds bei. Der Anleger kann somit vom Zinseszinseffekt profitieren.

Wer also seinen Investitionsschwerpunkt lieber auf eine dauerhafte Wertsteigerung der erworbenen Fondsanteile und auf einen langfristigen Vermögensaufbau ausrichtet, ist bei thesaurierenden Fonds auf der richtigen Seite. Wer lieber ein 13. oder 14. Monatsgehalt möchte, sollte auf ausschüttende Fonds setzen.

Richtig in einen Fonds anlegen in nur 4 Schritten

Die 4 Schritte

Egal für welche Fonds Sie sich am Ende entscheiden, Sie sollten möglichst gut zu Ihrer eigenen Anlagestrategie passen. Legen Sie als erstes Ihre persönlichen Ziele fest. Dazu können Sie sich im Vorfeld folgende Fragen stellen:

  • Was möchten Sie mit Ihrer Geldanlage erreichen?
  • Für was oder wen möchten Sie sparen?
  • Welche Ziele haben Sie und sind diese realistisch?

Wenn Sie z.B. etwas für später im Alter ansparen möchten, eignen sich u.A. Fonds, die in festverzinsliche Papiere investieren oder Offene Immobilienfonds. Hedgefonds würden in diesem Fall keinen Sinn für Sie machen.

Sobald Sie Ihre Ziele definiert haben, sollten Sie sich überlegen, wie lange der Zeitraum der Anlage sein soll oder darf. Hier spielt z.B. das Lebensalter eine Rolle oder ob Sie an einem bestimmten Zeitpunkt Ihr Investment ausgezahlt bekommen möchten. Dann eignen sich Aktienfonds beispielsweise weniger für Sie, bei denen Sie den Auszahlungstag betreffend auf aktuelle Börsenkurse angewiesen sind, wenn Sie erfolgreich sein möchten.

Folgende Fragen sollten Sie sich daher stellen:

  • Für wie lange können und wollen Sie Ihr Geld binden?
  • Benötigen Sie die Erträge zu einem bestimmten Zeitpunkt?
  • Wie schnell soll Ihr Geld verfügbar sein?
  • Wie lange können Sie auf Gewinnausschüttung warten?

Als nächstes sollten Sie sich über Ihr Risiko bzw. über Ihre Renditeerwartungen bewusst werden. Beide gehen Hand in Hand und sollten immer mit Ihren Zielen und dem Anlagehorizont abgeglichen werden. Grundsätzlich gilt, je länger Ihr Geld angelegt ist und je stärker Sie auf unterschiedliche Fonds setzen (Diversifikation), desto besser können Risiken abgefedert werden.

Folgende Fragen sollten Sie sich zum Thema Risiko stellen:

  • Sind Ihnen die Renditechancen wichtiger als potenzielle Anlagerisiken?
  • Wie wichtig ist Ihnen eine stabile Wertentwicklung?
  • Wie gelassen gehen Sie mit Marktschwankungen und Wertverlusten um?
  • Wie weit sind Sie bereit, ins Risiko zu gehen?

Zum Schluss geht es darum, welchen Betrag Sie anlegen möchten und ob dieser Betrag in Form eines Sparplans oder einer Einmalanlage erbracht werden soll. Das ist nämlich abhängig von Ihrer aktuellen Finanzsituation. Auch an dieser Stelle sollten Sie sich nochmal hinsichtlich der Risikotoleranz überprüfen, da Wertverluste sich bei einer Einmalanlage mit höheren Beträgen eher bemerkbar machen als bei einer monatlichen Einlage.

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Verfügen Sie über einige Ersparnisse, die Sie zur Investition nutzen können oder möchten?
  • Könnten Sie auch langfristig auf diesen Betrag verzichten, um z.B. eine bessere Wertentwicklung abzuwarten?
  • Wenn nicht, wäre ein Sparplan für den ersten Schritt mit kleinen Beträgen eine Alternative für Sie?

Wann sich ein einmaliges Investment und wann sich die Investition per Sparplan genau eignet, lesen Sie hier am Beispiel von Offenen Immobilienfonds: Einmalanlage vs. Sparplan.

Häufig macht es Sinn, auf eine Kombination aus beidem zu setzen. Das ist z.B. der Fall, wenn Sie von Festgeld zu Offenen Immobilienfonds wechseln wollen, die erzielte Summe per einmaliger Anlage investieren und zusätzlich per Fondssparplan monatlich weiter einzahlen möchten. Die Entscheidung liegt letztendlich bei Ihnen, wie Sie Ihr Geld sinnvoll anlegen.

Mein Fazit

In Fonds anlegen?

Wie eingangs gesagt, eignet sich eine Fondsanlage häufig für Anleger, die das Risiko von Anlageformen mit regelmäßigen und/oder hohen Schwankungen im Wert meiden wollen, aber dennoch eine stabile Rendite erwirtschaften möchten. Jedoch gibt es innerhalb der verschiedenen Fondstypen auch unterschiedliche Risikograde, die es unbedingt zu beachten gilt. Nicht jeder Fonds ist für Jedermann die richtige Anlage.

Ich persönlich habe mich in den vergangenen Jahren viel mit Offene Immobilienfonds beschäftigt und bin vielleicht etwas voreingenommen. Doch die Zahlen geben mir Recht: Das verwaltete Vermögen dieser Anlageklasse erzielte zum 31. Dezember 2018 einen neuen Rekordwert von 98,2 Milliarden Euro und gilt als zukunftsträchtig. Die Ratingagentur Scope erwartet, dass diese Entwicklung noch viele Jahre anhalten wird.

Wenn auch Sie grundsätzlich an den Sachwert Immobilie als reales Investment glauben und sie Fonds als mögliche Anlageform für Ihr Investment in Betracht ziehen könnten, dann vermittle ich Ihnen gerne weitere Informationen zum Thema und gebe Ihnen Tipps mit an die Hand, die Sie befähigen die richtige Anlageentscheidung für sich zu treffen. Und das garantiert auf verständliche Art und Weise, versprochen!

Bildquellen der Seite: Nikada/iStockphoto

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Zuletzt aktualisiert am
21. Februar 2020

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