Die Immobilie bleibt für viele ein wichtiges Anlageziel. Wer kann, der kauft sich das eigene Dach über dem Kopf. Doch auch für kleinere Budgets gibt es Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren. Natürlich sollte man sich auskennen mit Risiko und Chancen beim Geldanlegen. Auch fachliches Wissen um Immobilien hilft. Vor allem, wenn man sich an Einzelobjekte wagt.
Jedoch braucht es Zeit, sich dieses Wissen anzueignen und noch mehr Zeit im Anschluss die einzelne Immobilie zu begutachten. Dazu kommt, dass man ein gewisses Interesse an Immobilien und Geldanlagen benötigt, um am Ball zu bleiben. Kurz gesagt: man muss es wollen.
Wenn man wenig Zeit und Aufwand reinstecken möchte, bieten sich indirekte Investments wie z.B. Offene Immobilienfonds an.
Die Rolle der Vorerfahrung beim ersten Immobilien-Investment
„Ein Buch mit sieben Siegeln" ist die Bewertung von Immobilien als Kapitalanlage nicht. Die gängigsten Lagefaktoren wie Mietspiegel, Verkehrsanbindung oder Freizeitmöglichkeiten kennt jeder, der schon mal eine Wohnung gesucht hat. In seinem eigenen Viertel weiß man meist, welche Immobilien gut sind und welche weniger gut.
Diese Ortskenntnis kommt nur durch jahrelange Erfahrung. Wer woanders kauft, muss sich dieses Know-how erst erarbeiten. Weitere Punkte, die auch ein Laie leicht nachvollziehen kann, sind
- Haustyp (wie z. B. Fachwerkhaus, Hochhaus, Reihenhaus, Mehrfamilienhaus etc.)
- Grund- und Miet- beziehungsweise Nutzfläche
- Qualität und Ausstattung
- Lage, Erreichbarkeit, Infrastruktur (z.B. sind Kitas, Schulen, Nahversorger-Handel etc. in Reichweite oder Teil des Wohngebiets? Hat das Gewerbeobjekt eine gute Verkehrsanbindung?)
Anhand dieser Faktoren sollten Sie bereits die Spreu vom Weizen trennen können: Kommt das Objekt für mich überhaupt in Frage? Sind die Grundvoraussetzungen für meine Zwecke erfüllt – sei es die eigene Nutzung oder eine reine Geldanlage?
