hausInvest Absturz? Fonds weiterhin stabilWarum Sie als hausInvest Anleger:in entspannt sein können

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zuletzt aktualisiert02.11.2026
KategoriehausInvest
Mario Schuettauf ist Bereichsleiter Product Management Retail Clients. Portraitbild mit verschraenkten Armen.

Offene Immobilienfonds bewegen sich seit der Corona-Pandemie und spätestens seit der Zinswende 2022 in einem herausfordernden Marktumfeld. Mit den gestiegenen Zinsen sind andere Anlagen wieder attraktiver geworden, viele Fonds verzeichnen mehr Rückgaben als neue Anlagegelder. Einige Anbieter haben in den vergangenen Monaten deshalb die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt.

hausInvest ist nicht von einer Rücknahmeaussetzung betroffen. Der Fonds hat in seiner mehr als 50-jährigen Geschichte verschiedenste Marktphasen gemeistert und verfügt über ein hohes Maß an Resilienz, um äußere Einflüsse abzufedern. In diesem unsicheren Umfeld erweist sich hausInvest weiterhin als widerstandsfähiges, stabiles Anlageprodukt. 

Lesen Sie hier, wo hausInvest bei den entscheidenden Kennzahlen steht, welche Anlagestrategie der Fonds verfolgt und wie hausInvest Anleger:innen aktuell Stabilität bietet. 

Wo hausInvest heute steht

Ob ein Offener Immobilienfonds Anteile zurücknehmen kann, hängt vor allem an zwei Kennzahlen:

- Mindestens 5 Prozent seines Vermögens muss er als Liquidität vorhalten. 
- Sein Fremdkapital darf 30 Prozent nicht dauerhaft übersteigen.

Bei beiden hat hausInvest ausreichend Spielraum. Zum 30. September 2026 lag die Bruttoliquiditätsquote bei 10,1 Prozent, die Fremdkapitalquote bei 24,9 Prozent.

Hinzu kommt die Größe. Mit einem Fondsvolumen von rund 14,5 Mrd. Euro ist hausInvest der zweitgrößte Offene Immobilienfonds Deutschlands. Viele der betroffenen Fonds haben dagegen ein vergleichsweise wenig diversifiziertes Portfolio. hausInvest ist breit aufgestellt, bei seinen Immobilien ebenso wie bei Anleger:innen und Fremdkapitalgebern. Abwertungen einzelner Immobilien, Rückgaben einzelner Anleger:innen oder die Bewertung einzelner Fremdkapitalgeber kann der Fonds dadurch besser abfedern.

Seit 2013 gelten für Offene Immobilienfonds Rückgabefristen. Für Anteile, die seitdem erworben wurden, gelten eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten und eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten.  So können nicht zu viele Anleger:innen in kurzer Zeit aussteigen. Das Risiko plötzlicher Mittelabflüsse ist seitdem deutlich geringer.

Inzwischen erkennt der Gesetzgeber diese Fristen als Instrument zur Liquiditätssteuerung an und verlangt von jedem Offenen Immobilienfonds ein zweites. Welches, entscheidet die Fondsgesellschaft. Das Management von hausInvest hat sich nach intensiver Prüfung der Optionen für die Möglichkeit einer Rückgabegebühr von bis zu 5 Prozent entschieden. Sie ist lediglich ein optionales Instrument, das nur bei Erreichen eines fest definierten Schwellenwerts und für einen bestimmten Zeitraum aktiviert werden kann, aber nicht muss. Würde sie erhoben, stünde sie dem Fondsvermögen zu, also allen, die investiert bleiben. Derzeit fällt keine Rückgabegebühr an.

Person in weißem Hemd steht vor einer verwitterten, strukturierten Wand.

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Anleger:innen-Betreuung
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Hochwertige Immobilien in hochwertigen Lagen

Beim Immobilienportfolio setzt das hausInvest Fondsmanagement auf eine ausgewogene, starke Diversifikation: Mit rund 162 Immobilien in 17 Ländern, 55 Städten und 13 verschiedenen Nutzungsarten erreicht der Fonds eine breite und vielseitige Risikostreuung. Dabei fokussiert sich die hausInvest Investmentstrategie vor allem auf hochwertige Immobilien und intelligente Nutzungskonzepte.

Laut der Ratingagentur Scope verfügt hausInvest über eine überdurchschnittliche Qualität im Immobilienportfolio: Über 85 Prozent der hausInvest Immobilien befinden sich in weltweit verteilten A-Lagen, der Fondsdurchschnitt lag bei 76 Prozent.1 Im Juni 2026 hat Scope das Fondsrating von hausInvest erneut mit a- (AIF) bestätigt. Kein anderer Offener Immobilienfonds für Privatanleger hat ein besseres Rating erhalten.1

Gleichzeitig sorgt die überdurchschnittliche Objektqualität dafür, dass sich die Nachfrage am Markt bislang stabil halten konnte – und in besonders beliebten Lagen sogar weiter ansteigt. So konnte hausInvest im Geschäftsjahr 2025/26 die gute Vermietungsquote von 93,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr noch einmal bestätigen.

Hier geht die Diversifikation noch weiter: Rund ca. 4.000 Mieter:innen gehören zum hausInvest-Universum, die sich in ihren Nutzungsarten und Mietlaufzeiten voneinander unterscheiden und so für eine noch breitere Streuung und mehr Stabilität sorgen.

Bewährte Vermietungsstrategie

Insbesondere seit der Covid-Krise sind die Leerstandsquoten europäischer Büroflächen noch einmal merklich angestiegen. Büros stellen in vielen Offenen Immobilienfonds eine der Hauptnutzungsarten dar, sodass solche negativen Entwicklungen bei vielen Fonds für Unruhe sorgen können und Umdenken erfordern. Aber: Dieser zunehmende Leerstand lässt sich in erster Linie in zweitklassigen Lagen beobachten.

Dass die fehlende Nachfrage nicht überall ein Problem ist, zeigen Daten über die Spitzenmieten für Büroimmobilien in europäischen Metropolen. Diese stiegen um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr.2 Dank der hohen Objektqualität im hausInvest Portfolio profitiert der Fonds von der positiven Entwicklung der Spitzenmietpreise – nicht zuletzt auch deshalb, weil das Fonds- und Assetmanagement von hausInvest schon früh damit angefangen hat, die Büroimmobilien zu flexibilisieren und auf Mehrmieter-Konzepte und eine kleinteiligere Flächennutzung umzustellen.

Die kleinteilige Vermietung von Nutzflächen gestaltet hausInvest zum überwiegenden Teil mithilfe von wertgesicherten Mietverträgen. Das bedeutet: Rund 90 Prozent der Mieteinnahmen unterliegen einer vertraglichen Inflationsbindung. Steigt die Inflation, steigen auch die Mieteinnahmen.3 So verfügt der Fonds auch in Krisenzeiten über stetige Einnahmen, die schließlich in Form von Rendite an die Anleger:innen weitergegeben werden können.


Metropolen als Magnete 

Mittleres Wachstum der Spitzenmiete über die vergangenen 5 Jahre 4

Der Blick auf die Spitzenmieten zeigt, dass allen Krisen zum Trotz gerade in Premiumlagen die Nachfrage ungebrochen hoch ist und europäische Metropolen in den vergangenen fünf Jahren die Prognosen in Sachen Wachstum oftmals noch übertreffen konnten.

Verkäufe zum Verkehrswert oder darüber

hausInvest trennt sich gezielt von Immobilien, deren Wertpotenzial weitgehend ausgeschöpft ist oder die nicht mehr zur strategischen Ausrichtung passen. So werden Wertzuwächse für die Anleger:innen realisiert und die Qualität des Portfolios gestärkt. Weil Shopping-Center nicht mehr im Fokus stehen, hat der Fonds im Geschäftsjahr 2025/2026 unter anderem das Orio Center bei Bergamo mit dem angrenzenden NH-Hotel und das Einkaufszentrum Atlas Plaza in Miami verkauft.

Im laufenden Geschäftsjahr folgte das Forum Algarve für rund 130 Millionen Euro. Unmittelbar nach dem Erwerb lag sein Verkehrswert bei etwa 75 Millionen Euro, der Verkaufspreis entspricht damit einer Wertsteigerung von rund 73 Prozent. Im Oktober hat hausInvest außerdem die Immobilie Petersstraße in Leipzig veräußert. Alle Verkäufe erfolgten zum Verkehrswert oder darüber. Das bestätigt die Qualität der Objekte und zeigt, dass es für hochwertige Immobilien auch im aktuellen Marktumfeld eine solide Nachfrage gibt. Zugleich schaffen die Verkäufe finanzielle Flexibilität.

Von wegen Absturz: Selbstbewusst in die Zukunft

Steigende Spitzenmieten, kleinteilige Vermietung, wertgesicherte Mietverträge. 3 Die vorausschauende Fondsstrategie hat sich bislang erfolgreich bewährt – auch in der aktuellen Marktlage. Doch anstatt sich auf seinen Erfolgen auszuruhen, schaut hausInvest schon in die Zukunft, um auch für weitere Entwicklungen vorbereitet zu sein.

Aktuell gehören Immobilien zu den größten CO2-Emittenten. Deshalb ist eines der zentralen Ziele von hausInvest, das gesamte Fondsportfolio zu modernisieren, an aktuelle Energie- und Umweltstandards anzupassen und so langfristig zukunftsfähig zu gestalten. Teil dieses nachhaltigen Modernisierungsprojekts ist beispielsweise die schrittweise Senkung der CO2-Emissionen des hausInvest Immobilienportfolios.5 Damit setzt sich hausInvest dafür ein, einen neuen Standard in der Immobilienbranche voranzutreiben und Immobilien langfristig auf eine nachhaltigere Zukunft auszurichten.

Zudem ist inzwischen das Standortförderungsgesetz in Kraft, das auch für Offene Immobilienfonds wie hausInvest neue Investmentmöglichkeiten bereithält, wie beispielsweise die Chance, in Erneuerbare Energien als zusätzliche Assetklasse zu investieren. So könnte das hausInvest Fondsmanagement das Anlageprofil weiter diversifizieren und den Fonds noch widerstandsfähiger und stabiler gestalten.

Zukunftsprojekte wie die umfassende Optimierung unserer Immobilien, die Senkung des CO2-Ausstoßes und die Erschließung neuer Assetklassen sind einerseits Ausdruck einer moralischen Verpflichtung, andererseits tragen sie jedoch auch zur langfristigen Stabilisierung des Fonds bei.

Mit der frühzeitigen Einbindung von Entwicklungstrends wie Digitalisierung, Urbanisierung oder Nachhaltigkeit bleibt hausInvest seiner Fondsstrategie treu – und bleibt offen für Morgen.

Seit über 50 Jahren bewährt sich unser Rezept: Wir optimieren, verjüngen und modernisieren unser Portfolio kontinuierlich – und behalten dabei Finanzierung und Liquidität stets im Blick.
Mario Schüttauf
hausInvest Fondsmanager seit 2007

Was ist also mit hausInvest los?

Auch wenn das aktuelle Klima am Finanzmarkt so manchen beunruhigen mag: Unsere Anleger:innen können entspannt bleiben. Das hausInvest Fondsmanagement agiert seit 54 Jahren vorausschauend und erfolgreich, ob in starken oder in schwachen wirtschaftlichen Phasen.

So konnte sich der Fonds bislang noch in jeder Krise seine Stabilität bewahren und jedes Geschäftsjahr im Plus 6 beenden.
Die Rücknahme von Anteilen hat hausInvest in all den Jahren nie ausgesetzt, auch nicht in Phasen, denen deutlich mehr Geld ab- als zufloss. Das sind Erfahrungswerte, die hausInvest auch heute noch begleiten und für Stabilität, Anpassungsfähigkeit und Weitsicht in der Strategie sorgen. Als Anleger:in können Sie deshalb beruhigt bleiben – und trotz aktueller Unruhe am Markt auf die nach wie vor stabilen Fondswerte vertrauen.


1Scope Fund Analysis GmbH hat im Rahmen einer Marktstudie (Offene Immobilienfonds Marktstudie und Ratings 2026; bewertet wurden insgesamt 22 offene Immobilienfonds) hausInvest mit a- (AIF) eingestuft. Damit bewegt sich der Fonds weiterhin auf der Ratingstufe „gute Bewertung“.
Quellen:https://saprodscopeexplorer01.blob.core.windows.net/public/reports-links/Scope_Offene_Immobilienfonds_Gesamtmarktstudie_2026.pdf sowie https://www.scopeexplorer.com/news/scope-bestatigt-das-fondsrating-des-hausinvest-mit-a-aif/180532. Ein Rating, Ranking oder eine Auszeichnung ist kein Indikator für die künftige Entwicklung und unterliegt Veränderungen im Laufe der Zeit. 

2JLL (Jones Lang LaSalle): Europas Büromarkt -- Flächenumsatz stabil, Spitzenmieten steigend. Stand: April 2025. URL: https://www.jll.de/de/presse/Europas-Bueromarkt-Flaechenumsatz-stabil-Spitzenmieten-steigend

3Die Mieteinnahmen sind in unterschiedlicher Ausgestaltung wertgesichert, zum Beispiel über Staffelmieten, Inflationsindexierung oder Punkteverfahren.

4Spotlight: European Office Leasing – Q4 2025; https://www.savills.de/research_articles/260049/388106-0

5Der Fonds ist ein nachhaltigkeitsbezogenes Finanzprodukt im Sinne des Artikels 8 Absatz 1 der EU-Offenlegungsverordnung. Im Rahmen seiner Anlagetätigkeit fördert er ökologische Merkmale, indem er sich unter anderem das Ziel gesetzt hat, zur Reduzierung von CO₂e-Emissionen beizutragen.

6Berechnet nach BVI-Methode (ohne Ausgabeaufschlag, Ausschüttung sofort wieder angelegt). Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.