Wichtig: Diese Phasen wiederholen sich zyklisch, wobei jeder Zyklus unterschiedlich lang dauern kann – abhängig von wirtschaftlichen Faktoren und externen Einflüssen.
Wo stehen wir 2025? Marktsignale und Prognosen
Die Anzeichen für eine beginnende Erholung sind deutlich sichtbar. Nach dem Verfall der Preise am Immobilienmarkt ist bereits seit 2024 wieder ein langsamer Anstieg zu beobachten.
In einer Studie von Ernst & Young Real Estate vom Januar 2025 wird von einem Aufschwung am Markt gesprochen. Das Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr zeigt zudem, trotz der politischen Unsicherheiten, weiter positive Tendenzen, die auch für das zweite Halbjahr 2025 weiter prognostiziert werden.
Wie wirkt sich die EZB-Politik aus?
Die Zinspolitik der EZB spielt eine entscheidende Rolle für die Immobilienmärkte. Mit der Inflationsrate von 2,0 % im Juli bleiben die Inflationserwartungen der Marktexperten gedämpft.
Segmentanalyse: Wohnen, Büro, Einzelhandel, Hotel
Wohnen: Besonders im Bereich Wohnen werden für 2025 steigende Preise erwartet, was das Segment besonders attraktiv macht. Das spiegelt sich auch im steigenden Interesse von Investoren wider.
Büro: Im Bürosegment wird der Markt zunehmend differenziert. Wettbewerbsfähig bleiben vor allem Objekte in guter Lage und mit hoher Qualität.
Einzelhandel: Der Einzelhandel durchläuft eine Transformation. Neue Konzepte mit höherer Verdichtung und hochwertigen Angeboten sind gefragt.
Hotel: Im Hotelsegment wird eine Erholung der globalen Märkte erwartet. Dabei ist das Economy-Segment weniger stark betroffen als höherpreisige Segmente.
Logistik: Die anhaltende Flächenknappheit trifft auf wachsende Expansionsbedürfnisse der Logistikbranche. Gleichzeitig verschärfen Kommunen ihre Vergabekriterien für verfügbare Gewerbeflächen.