Das Studiendesign: ein praxisnaher 20-Jahres-Check
Für die Analyse haben die Forschenden Daten aus den Jahren 2004 bis 2025 herangezogen. Untersucht wurde die Performance sowie das Risikoverhalten von Offenen Immobilienfonds – für sich genommen und in Kombination mit zwei klassischen Vergleichsanlagen: globalen Aktien (abgebildet über einen MSCI-World-Index) und Eurozonen-Staatsanleihen (abgebildet über einen iBoxx-Index).
Das Besondere an der Untersuchung: Sie rechnet sehr realitätsnah. Im Gegensatz zu rein theoretischen Modellen wurden die anfallenden Kosten direkt abgezogen. Dazu gehören eine pauschale jährliche Fondskostenquote (TER) von 0,2 Prozent bei den Wertpapieren, ein branchenüblicher Ausgabeaufschlag von 5 Prozent bei den Offenen Immobilienfonds sowie die pauschale Kapitalertragsteuer von 25 Prozent über den gesamten Zeitraum für alle Assetklassen.
Die Zahlen dieser Analyse (nach Steuern und Kosten) zeigen: Während der Aktienmarkt eine Rendite von 9,30 Prozent p.a. bei einer hohen Schwankungsbreite (Standardabweichung) von 13,13 Prozent erzielte, boten europäische Staatsanleihen 2,18 Prozent Rendite p.a. bei 4,80 Prozent Schwankung. Offene Immobilienfonds lagen im selben Zeitraum bei einer Rendite von 2,13 Prozent p.a. – und das bei einer Schwankungsbreite von lediglich 1,31 Prozent.
