Mieterstruktur als Stabilitätsfaktor
Wie lässt sich das Risiko in einem Immobilienportfolio diversifizieren? Sowohl Asset Manager als auch Anleger:innen, stellen sich regelmäßig diese Frage: welche Immobilienmodelle bieten das größte Potenzial für langfristige Erträge – Multi-Tenant-Immobilien oder doch exklusive Single-Tenant-Objekte?
Bei aller Begeisterung für flexible Nutzungskonzepte mit mehreren Mieter:innen, die in einer modernen Stadtplanung nicht mehr wegzudenken sind, sollte man eines nicht vergessen: Auch Single-Tenant-Immobilien haben weiterhin ihren festen Platz. Ihre Exklusivität und Planbarkeit bieten Vorteile, die gerade in bestimmten Marktsegmenten unschlagbar sind.
Im Blogbeitrag vergleichen wir beide Modelle, gehen genauer auf Chancen und Risiken ein und werfen einen Blick auf das hausInvest-Portfolio.
Mehrere Mieter:innen, verteiltes Risiko
Multi-Tenant – abgeleitet vom englischen Wort für Mieter:in – bezeichnet Immobilien, die gleichzeitig von mehreren unabhängigen Mieter:innen genutzt werden. Typische Beispiele sind Bürogebäude, in denen verschiedene Unternehmen einzelne Etagen belegen, oder Einkaufszentren mit vielen eigenständigen Einheiten. Mietvertragslaufzeiten liegen in der Regel zwischen fünf und zehn Jahren – gestaffelt, sodass nie alle Verträge gleichzeitig auslaufen.
Das schafft Stabilität: Leerstände bleiben lokal begrenzt, Mietpreise lassen sich regelmäßig an den Markt anpassen, und für Anleger:innen bedeutet das verlässlichere Erträge – insbesondere wenn einzelne Segmente rückläufig sind.
