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In der Welt der Geldanlagen und Investments ist vor allem eine Frage entscheidend – die der Rendite. Was passiert, sobald ein Investment Gewinn abwirft? Welche Möglichkeiten hat man als Anleger:in? Diejenige, die beispielsweise in Fonds investieren möchten, stehen vor der großen Entscheidung zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds.

Während ausschüttende Fonds wie ein passives Einkommen funktionieren und regelmäßig Gewinne auszahlen, werden diese Gewinne bei thesaurierenden Fonds automatisch reinvestiert. Was es aber genau mit thesaurierenden Fonds auf sich hat und welche Vor- und Nachteile sich daraus für Anleger:innen ergeben, wird in diesem Artikel erklärt.

 

Was sind thesaurierende Fonds?

Bei einem Investment in einen thesaurierenden Fonds werden die erzielten Renditen nicht ausbezahlt, sondern automatisch und ohne zusätzlichen Handlungsbedarf der Anleger:innen reinvestiert.

Dadurch, dass der Gewinn einbehalten wird, kommt es zum Zinseszinseffekt: Nicht nur die ursprüngliche Anlagesumme wird verzinst, sondern auch die zusätzliche Ertragssumme. Der Zinseszinseffekt sorgt somit für eine dynamische und stetige Wertentwicklung.

Vor allem in diesem Aspekt unterscheiden sich die thesaurierenden von den ausschüttenden Fonds, die erzielte Renditen sofort an ihre Anleger:innen auszahlen und somit keine Zinsvorteile für sich nutzen. Durch den Zinseszinseffekt eignen sich thesaurierende Fonds vor allem für langfristige Geldanlagen, die über viele Jahre stabil anwachsen sollen.  

Weil sie höhere Renditen abwerfen, existieren auf dem deutschen Finanzmarkt überwiegend thesaurierende Fonds, ob als ETF, Aktien- oder Immobilienfonds. Damit sich Anleger:innen Gewinne aus thesaurierenden Fonds auszahlen lassen können, müssen sie allerdings ihre Fondsanteile zurückgeben oder verkaufen, was für viele einen zusätzlichen oder unerwünschten Aufwand bedeuten kann. 

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Die Vor- und Nachteile thesaurierender Fonds

Der größte Vorteil thesaurierender Fonds ist die Bequemlichkeit: Als Anleger:in müssen Sie sich nicht in regelmäßigen Abständen damit beschäftigen, ob oder wie Sie Ihr Geld neu anlegen. Die Reinvestition erfolgt automatisch und bedarf so keinerlei Mehraufwand.

Während dieser Aspekt besonders hervorzuheben ist, gibt es auch einige andere Vor- und Nachteile, die beachtet werden sollten:

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