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Gesundheitsimmobilien im hausInvest

Die Gesundheitsimmobilien von hausInvest repräsentieren ein breites Nutzungsspektrum und bieten mit über 90 verschiedenen Mieter:innen und einem ANteil an der Gesamtmietfläche des Fonds von 5,60 Prozent eine diversifizierte und solide Basis für zukünftiges Wachstum. Mit seinem strategischen Fokus auf Health & Medical Services, weiß das hausInvest Fondsmanagement den Megatrend Gesundheit aktiv zu nutzen und erweitere das Portfolio dahingehend sukzessive. Entscheidende Faktoren, die den Gesundheitsmarkt und dessen Immobilienanforderungen prägen, sind:


Gesundheit und Wohlbefinden

Der zunehmende Stellenwert des Megatrends Gesundheit sowie die fast schon deckungsgleiche Wahrnehmung von Gesundheit und Wohlbefinden lässt sich oft nicht direkt auf Entwicklungen innerhalb der Gesundheitsbranche zurückführen. Vielmehr sind es gesellschaftliche Veränderungen, die den Gesundheitssektor beeinflussen und prägen. Diese vielschichtigen Interaktionen zwischen Gesundheit und verschiedenen Lebensbereichen führen zu einem ganzheitlichen Ansatz in der Betrachtung von Gesundheit.


Demografischer Wandel

Eine alternde Bevölkerung und eine steigende Lebenserwartung haben direkte Auswirkungen auf den Gesundheitssektor, da parallel der Bedarf an medizinischen Leistungen, Pflegeangeboten und gesundheitsorientierten Wohnformen steigt. Auch dieser Wandel erfordert flexible Immobilienlösungen, die den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht werden, einschließlich barrierefreier Zugänge und der Integration von Gesundheits- und Pflegedienstleistungen.


Fitness-, Wellness- und Beauty-Trend

Der Gesundheitstrend umfasst auch die Bereiche Fitness, Wellness und Beauty, die wiederum präventive und ästhetische Aspekte beinhalten. Der Trendreport zeigt, wie diese Bereiche zunehmend ineinander greifen und neue Anforderungen an Immobilien stellen. Dabei geht es nicht nur um spezialisierte Fitness- und Wellnesszentren, sondern auch um die Integration solcher Angebote in klassische Gesundheitsimmobilien.

Neue Mietergruppen und Nutzungsarten

Die Erweiterung des Gesundheitsbegriffs auf Wellness, Fitness und Beauty legt nahe, traditionelle medizinische Einrichtungen um Dienstleistungen wie Fitnessstudios, Wellnessbereiche und Schönheitssalons zu ergänzen. Diese Entwicklung eröffnet Chancen für Immobilienentwickler, vielseitig nutzbare Flächen zu schaffen, die den Bedürfnissen eines breiteren Mieterspektrums gerecht werden und Synergien zwischen verschiedenen Gesundheits- und Wellnessangeboten fördern.

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Wandel in der Ärzteschaft

Veränderungen in der Arbeitsweise und den Präferenzen der Ärzteschaft beeinflussen ebenfalls die Nachfrage nach Gesundheitsimmobilien. Der Bericht erläutert, wie jüngere Ärzt:innen zunehmend Arbeitsmodelle bevorzugen, die eine bessere Work-Life-Balance ermöglichen, wie etwa Anstellungen in Gemeinschaftspraxen oder medizinischen Zentren. Diese Entwicklung führt zu einem Bedarf an größeren, flexibleren Praxisflächen, die eine kooperative Arbeitsweise unterstützen.


Digitalisierung und Ferndiagnosen

Die fortschreitende Digitalisierung und die zunehmende Nutzung von Ferndiagnosen verändern die Art und Weise, wie medizinische Dienstleistungen erbracht werden. Dies hat direkte Auswirkungen auf die räumlichen Anforderungen von Gesundheitsimmobilien. Praxen und medizinische Einrichtungen müssen über die technologische Infrastruktur verfügen, um digitale Gesundheitsdienstleistungen anzubieten, was wiederum die Gestaltung und Ausstattung der Räumlichkeiten beeinflusst.


Am Puls der Zeit bleiben: das Gebot der Stunde

Die Faktoren, die den Gesundheitsimmobilienmarkt prägen, sind vielschichtig. Investor:innen und Betreiber:innen von Gesundheitsimmobilien sind gefordert, sich auf einen sich schnell wandelnden Markt einzustellen und innovative, zukunftsfähige Immobilienlösungen zu entwickeln, die den vielfältigen Anforderungen gerecht werden. Daraus ergeben sich wiederum Trends und Chancen, die nicht nur Potenziale für die Neugestaltung und Nutzung von Immobilien, sondern auch für die Schaffung von Mehrwerten durch die Integration gesundheitsbezogener Dienstleistungen eröffnen.


Zeitgemäße Praxisräume

Die Hausarztpraxis in der Erdgeschosswohnung, in einer ehemaligen Eckkneipe oder auf einer kleinen Einzelhandelsfläche gehört zunehmend der Vergangenheit an. Mit dem Fortschritt in der Medizintechnik und den steigenden Erwartungen der Patient:innen müssen Praxisräume flexibel, technologisch gut ausgestattet und patientenfreundlich gestaltet sein. Barrierefreiheit und die Fähigkeit, neue medizinische Geräte zu integrieren, sind entscheidend. Der Trend geht zu größeren, multifunktionalen Räumen, die eine effiziente Nutzung und eine angenehme Atmosphäre für Patienten und Personal ermöglichen.


Gemeinschaft und Spezialisierung

Jüngere Ärztegenerationen bevorzugen kooperative Arbeitsmodelle, die eine Spezialisierung fördern und gleichzeitig betriebswirtschaftliche Effizienz ermöglichen. Dies führt zur Nachfrage nach größeren Einheiten, die eine gemeinsame Nutzung von Infrastruktur wie Empfangsbereichen, Wartezimmern und technischen Einrichtungen unterstützen. Solche Modelle fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit und bieten Patient:innen eine umfassende Versorgung unter einem Dach. Mustergültig umgesetzt hat hausInvest ein solches Konzept mit Eterno in Frankfurt am Main.


Bündelung der Angebote

Die Bündelung verschiedener gesundheitsbezogener Dienstleistungen an einem Standort ermöglicht es, ein umfassendes Gesundheitszentrum zu schaffen, das medizinische, präventive und wellnessorientierte Leistungen vereint. Man stelle sich vor: Die klassische Hausarztpraxis befindet sich Tür an Tür mit Fachärzt:innen, Operationssälen, Apotheken, Optiker:innen, Sanitätshäusern, Physiotherapeut:innen, Massagepraxen, Reha-Sportangeboten, Schönheitschirurg:innen, Beautysalons und den Beratungsstellen von Krankenkassen.

Solche Cluster bieten nicht nur operative und finanzielle Synergien, sondern steigern auch die Attraktivität für Patienten, indem sie einen "One-Stop-Shop" für Gesundheits- und Wellnessbedürfnisse bieten. Die räumliche Nähe verwandter Dienste fördert die Vernetzung und Kooperation unter den Anbietern und verbessert die Patientenversorgung.


Den Weg in Richtung Gesundheitsmarkt weiter beschreiten

Gesundheit mit all ihren Facetten nimmt in der Gesellschaft einen zunehmend größeren Stellenwert ein und bildet so einen breiten, integrativen Healthstyle-Trend heraus. Für die Immobilienbranche ergeben sich daraus vielfältige Chancen zur Neupositionierung und Nachnutzung von Bestandsimmobilien. Die Innovationskraft und die Bereitschaft, neue Ansätze zu verfolgen, sind entscheidend, um die Potenziale dieses wachsenden Marktes zu nutzen und das Immobilienportfolio zukunftsfähig zu gestalten.

Die Mieter:innen aus dem Bereich Health & Medical Services generieren jährliche Bruttosollmieteinnahmen von 48,7 Millionen Euro. Das sind 5,9 Prozent der gesamten jährlichen Mieteinnahmen des Fonds (Stand: 30.06.2023). Bis 2030 soll der Anteil dieser Nutzungsart auf über 10 Prozent der gesamten jährlichen Mieteinnahmen steigen. Das Fondsmanagement hat den Weg in Richtung Gesundheitsmarkt bereits geebnet – nun gilt es, ihn konsequent weiterzugehen.

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