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Noch immer zeigen sich Frauen beim Thema Geldanlage zurückhaltend: Laut einer aktuellen Umfrage investieren nur 29 Prozent der befragten Frauen in Wertpapiere, während 49 Prozent der Männer ihr Geld dort angelegt haben.1 Und auch die Höhe der Anlagebeträge fällt Studien zufolge bei Frauen deutlich niedriger aus als bei Männern.

Dabei ist ein erfolgreicher Vermögensaufbau gerade für Frauen wichtig – nicht zuletzt, weil Frauen häufiger von Altersarmut betroffen sind als Männer. Nach aktuellen Daten lag die Armutsgefährdungsquote 2024 bei Frauen insgesamt bei 16,2 Prozent, bei Männern bei 14,7 Prozent; in der Altersgruppe 65+ waren 21,4 Prozent der Frauen, aber 17 Prozent der Männer armutsgefährdet. Je früher Sie sich also ans Investieren herantrauen, desto mehr haben Sie später davon.2 In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie mehr aus Ihrem Geld machen und worauf es dabei zu achten gilt – für Ihren eigenen erfolgreichen Vermögensaufbau.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Noch immer investieren weniger Frauen als Männer in ihren Vermögensaufbau – obwohl Frauen im Vergleich bessere Anlageergebnisse erzielen.
  • Berücksichtigen Sie die Grundsätze zum Vermögensaufbau und schaffen Sie sich ein ausreichendes finanzielles Polster, bevor Sie mit Ihrer Geldanlage starten.
  • Sie haben Ihre Strategie in der Hand: Überlegen Sie, was Sie mit Ihrer Geldanlage in welchem Zeitraum erreichen möchten und welches Risiko Sie dabei eingehen können.
  • Mit der Streuung Ihrer Geldanlage über verschiedene Anlageklassen und -produkte können Sie die einzelnen Anlagerisiken merklich senken und gleichzeitig von der Vielfalt Ihrer Investments profitieren.
  • Wenn Sie ein Investment bzw. ein Portfolio haben, das für Sie gut funktioniert: Vertrauen Sie Ihm und geben Sie ihm Zeit, damit Ihr Geld langfristig für Sie arbeiten kann.
  • Ein Fondssparplan bietet Ihnen einen guten Einstieg in die Finanzwelt, indem Sie regelmäßig kleinere Beträge investieren – bei einigen Fonds schon ab 10 Euro monatlich. 

1. Grundsatz: Bleiben Sie selbstbewusst – gerade beim Thema Geldanlage für Frauen

Wie eine aktuelle Analyse zeigt, erzielen Anlegerinnen höhere Gewinne als Anleger: Im Zeitraum 2021–2025 wiesen Frauen-Depots eine Performance von 33,6 Prozent auf, Männer 31,4 Prozent – ein Vorsprung von 2,2 Prozentpunkten durch breitere Diversifikation. 3 Die Tendenz der letzten Jahre scheint sich damit weiterhin zu bestätigen.

Dieses Beispiel zeigt: Frauen haben am Finanzmarkt nichts zu befürchten. Und je früher Sie sich an das Thema Geldanlagen herantrauen, desto schneller sammeln Sie eigene Erfahrungen, die Ihnen langfristig weiterhelfen.


2. Grundsatz: Kennen Sie die Finanz-Basics

Wenn Sie Ihr Vermögen erfolgreich aufbauen möchten, sind die folgenden drei Basics ein guter erster Anhaltspunkt, um sich mit dem Prozess vertraut zu machen: 

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Mit kleinen Beträgen investieren

Wie viel regelmäßig für die zukünftige Geldanlage zurückgelegt werden kann, ist stark abhängig vom regelmäßigen Einkommen – und hier tun sich nicht nur zwischen Frauen, sondern auch zwischen den Geschlechtern weiterhin merkliche Unterschiede auf: Im Jahr 2025 verdienten Frauen insgesamt 16 Prozent weniger pro Stunde als ihre männlichen Kollegen (unbereinigter Pay Gap). Bei gleicher Tätigkeit, Qualifikation und Erwerbsbiografie lagen Frauen sogar 6 Prozent zurück (bereinigter Pay Gap).4

Eine gut geplante und genau auf Sie abgestimmte Geldanlage kann Ihnen dabei helfen, solche Nachteile auszugleichen – dazu zählt auch eine geeignete Sparrate. Grundsätzlich gilt: Ein monatlicher Sparbetrag ab 50 Euro kann schon merklich zu einem langfristigen Vermögensaufbau beitragen. Je mehr Geld Ihnen zur Verfügung steht, desto mehr können Sie natürlich für Ihr Investment beiseitelegen.

Doch auch mit geringeren Sparraten stehen Ihnen Investments offen – zum Beispiel der Fondssparplan von hausInvest schon ab 10 Euro monatlich.
 

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1Fonds Professionell (2024, 07. März). Studie zu Geldanlage zeigt Unterschiede zwischen Frauen und Männern. https://www.fondsprofessionell.de/news/vertrieb/headline/studie-zu-geldanlage-zeigt-unterschiede-zwischen-frauen-und-maennern-231194/

2Statistisches Bundesamt (2025, 08. Mai). Armutsgefährdung sowie materielle und soziale Entbehrung bei älteren Menschen. Ergebnisse EU-SILC 2024. https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/armutsgefaehrdung.html

3Consorsbank (2026, 07. März). Frauen investieren erfolgreicher als Männer – Depot-Analyse 2021–2025. https://fondsfrauen.de/consors-studie-frauen-investieren-erfolgreicher-als-maenner/

4Statistisches Bundesamt (2026, 26. Februar). Gender Pay Gap 2025 unverändert bei 16% (unbereinigt), 6% (bereinigt). Frauen: 22,81 €/Std vs. Männer 27,05 €/Std. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/12/PD25_453_621.html

5Quirin Privatbank (2025, 25. Juni). Barber & Odean: Frauen verlieren durch Übertrading weniger Rendite (1,72% vs. 2,65% Männer). Analyse 35.000 Depots. https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/news/st200625-frauen-als-anleger