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Das Wichtigste in Kürze

In diesem Artikel liefern wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen, räumen mit Finanzmythen auf und zeigen Ihnen, was es in der Welt der Geldanlagen für Kinder noch so zu beachten gibt. Dafür erwartet Sie zunächst ein Überblick über die wichtigsten Do's & Don'ts. Anschließend finden Sie eine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der Sie die finanzielle Vorsorge für Ihren Nachwuchs direkt in die Hand nehmen können. 

  • Starten Sie die Geldanlage für Ihr Kind so früh wie möglich. Bei einem Anlagezeitraum von 18 Jahren kann sich Ihr investiertes Geld dank Zinseszinseffekt besonders effektiv vermehren.  
  • Setzen Sie auf risikoarme, langfristige Anlageprodukte wie Offene Immobilienfonds. Veraltete Produkte wie Sparbücher oder Kinderpolicen bieten meist hohe Kosten bei niedrigen Erträgen.  
  • Mit einem Junior Depot auf den Namen Ihres Kindes nutzen Sie steuerliche Vorteile wie den Grundfreibetrag von 12.348 Euro (Stand 2026). Beachten Sie dabei aber die möglichen Auswirkungen auf eine spätere BAföG-Förderung.  
  • Ein Fondssparplan bietet Ihnen die nötige Flexibilität: Sie können Ihre Sparrate individuell anpassen und schon ab 10 Euro monatlich starten.

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  1. Mehr Flexibilität mit Fondssparplan

Gerade bei einem langfristigen Investment wie für den eigenen Nachwuchs sollten Sie sich etwas Flexibilität bewahren. Dafür sind Fondssparpläne eine gute Möglichkeit: Beim Fondssparen für Kinder investieren Sie in einen Investmentfonds Ihrer Wahl, zum Beispiel einen Offenen Immobilienfonds oder ETF – jedoch nicht in Form einer Einmalanlage, sondern in monatlichen Raten.

Das hat den Vorteil, dass Sie sich Ihren regelmäßigen Sparbetrag in den meisten Fällen nach Ihren individuellen Präferenzen und Möglichkeiten gestalten können: Die Entscheidung darüber, welche Beträge Sie also in welchen Abständen investieren, liegt bei vielen Anbietern in Ihrer eigenen Hand.

Außerdem lässt sich die Sparrate in der Regel auch während des Anlagezeitraums flexibel anpassen: Steht Ihnen also zwischenzeitlich einmal weniger Geld zur Verfügung, können Sie Ihren Anlagebetrag reduzieren. Genauso können Sie Ihre Sparraten bei Bedarf hochsetzen und durch Einmalzahlungen ergänzen.

Ein Sparplan für Kinder bietet so die nötige Flexibilität, um auch im etwas hektischen Familienalltag langfristig erfolgreich zu investieren. Tipp: Ideal für die finanzielle Vorsorge sind monatliche Sparraten ab 50 Euro.


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1Bundesministerium für Bildung und Forschung (2024, Juli). Wird Vermögen angerechnet? https://www.bafög.de/bafoeg/de/das-bafoeg-alle-infos-auf-einen-blick/foerderungsarten-und-foerderungshoehe/wird-vermoegen-angerechnet/wird-vermoegen-angerechnet.html

2Berechnet nach BVI-Methode (ohne Ausgabeaufschlag, Ausschüttung sofort wieder angelegt). Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.

3ProContra Online (2024, 16. Juli). Staat soll Kindern Geldanlage näher bringen. https://www.procontra-online.de/investments/artikel/staatlich-finanziertes-anlagekonto-soll-sparverhalten-aendern

4Verbraucherzentrale (2025, 19. Mai). Sparen für die (Enkel-)Kinder: Klug vorsorgen statt draufzahlen https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/sparen-fuer-die-enkelkinder-klug-vorsorgen-statt-draufzahlen-106142