Ein zentrales Thema in Deutschland ist auch im Jahr 2025 der Ausbau erneuerbarer Energien, der zunehmend an Dynamik gewinnt: Bereits rund 54 Prozent der Nettostromerzeugung stammen aus Wind- und Solarenergie, mit weiter steigender Tendenz. Um die ehrgeizigen Ausbauziele bis 2030 zu erreichen, benötigt die deutsche Energiewirtschaft laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Investitionen von etwa 721 Milliarden Euro jährlich – auch für Netze und Speicher.
McKinsey beziffert den Investitionsbedarf für die Wärmewende bis 2030 auf bis zu 430 Milliarden Euro. Das Bundeskabinett hat am 10. September 2025 den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung privater Investitionen und des Finanzstandorts beschlossen. Das geplante Standortfördergesetz (StoFöG) zielt darauf ab, stärkere Impulse für private Investitionen zu setzen. Dazu werden die Rahmenbedingungen für private Investitionen, insbesondere in Infrastruktur und erneuerbare Energien, verbessert und Unternehmen im Finanzmarktbereich von unnötiger Bürokratie entlastet. Anfang November 2025 hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht; die erforderliche Stellungnahme des Bundesrats
steht noch aus.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere durch das geplante StoFöG, können neue Möglichkeiten zur Investition in erneuerbare Energieanlagen eröffnen. Offene Immobilienfonds könnten bis zu 15 Prozent ihres Volumens in erneuerbare Energien und Infrastruktur investieren. Bei einem Fondsvolumen von rund 15 Milliarden Euro entspräche dies für hausInvest über 2 Milliarden Euro. Der Fonds ist darauf vorbereitet und bereit, potenzielle Chancen in diesem neuen Segment zu nutzen. Die Diversität des Portfolios würde dadurch weiter gestärkt.
hausInvest konzentriert sich weiterhin auf seine zwei bewährten strategischen Schwerpunkte: Qualität und Stabilität im Portfolio. Dies gelingt durch Werterhalt beziehungsweise Wertsteigerung durch zum Beispiel energetische Sanierung von Bestandsimmobilien. Die Projekte, die derzeit in Entwicklung sind, stehen beispielhaft für den ganzheitlichen städtebaulichen Ansatz von hausInvest. Dabei geht es nicht allein um eine zukunftsfähige Immobilienentwicklung, sondern auch um die Schaffung lebendiger Quartiere, die wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Aspekte gleichermaßen berücksichtigen. Die beiden Groß-Projekte „The Berlinian“ am Alexanderplatz und „Tucherpark“ in München stehen exakt für dieses Leitbild eines vernetzten Ökosystems.
Neben der notwendigen Energiewende bleiben als Herausforderung die Unsicherheiten einerseits um die Auswirkungen geopolitischer Verschiebungen und demografischer Veränderungen sowie andererseits um die Kapital- und Investmentmarktentwicklungen. Bei den Kapitalströmen zeigt sich ein Trend zu stärkerem „Investieren im eigenen Markt“: US-Investoren investieren in den USA, europäische zunehmend in Europa. Gleichzeitig suchen Kapitalgeber weltweit nach Stabilität – in einem Umfeld, in dem Finanzierung, Regulierung und Renditeanforderungen enger zusammenspielen als zuvor.
Wenn sich die Spielregeln und Rahmenbedingungen für Immobilienfonds verändern, zählt eines mehr denn je: strategische Weitsicht. hausInvest stellt die Weichen für die Zukunft, um mit seinem breit diversifizierten Portfolio auch weiterhin ein stabiles und attraktives Basisinvestment für mittel- bis langfristige Kapitalanlagen zu bleiben. Die Commerz Real investiert schon seit 2005 vor allem über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaften in Solarenergie und seit 2016 auch in Windkraftanlagen und weitere Energieinfrastruktur-Segmente. Aktuell verwaltet das Unternehmen in Deutschland und Europa mehr als 55 Solarkraftwerke und über 40 On- und Offshore-Windparks für private und institutionelle Investoren und trägt somit einen Anteil zur Förderung der Energiewende bei. Somit verfügt das Unternehmen über die notwendige Expertise für Investitionen und den Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen.