Situation 2: Sie haben Vermögen angespart und wollen es nicht gefährden
Irgendwann verschiebt sich die Frage: nicht mehr nur ansparen, sondern auch absichern. Wie stelle ich sicher, dass das, was ich aufgebaut habe, nicht durch einen Börsencrash gefährdet wird?
Wissenschaftliche Auswertungen verschiedener Anlageklassen zeigen: Offene Immobilienfonds wiesen historisch die niedrigste Verlustwahrscheinlichkeit auf -- niedriger als Aktien, niedriger als Anleihen. Wenn es doch zu Verlusten kommt, sind diese im Schnitt geringer und klingen schneller ab. Und nur bei Offenen Immobilienfonds nähert sich der durchschnittliche Verlust im Verlustfall langfristig der Null.
Warum hausInvest besonders stabil ist: Mit 160 Immobilien verteilt auf 17 Länder und 57 Städte (Büros, Handel, Hotels, Wohnungen, Logistik) federt der Fonds regionale oder branchenspezifische Schwächen ab. Die Vermietungsquote liegt bei 93,1 Prozent: Die Mieterträge fließen verlässlich, unabhängig davon, was an den Börsen passiert.
Das Fondsmanagement hält strategisch mehr Liquidität als gesetzlich vorgeschrieben. Während das Gesetz 5 Prozent verlangt, hält hausInvest langfristig 12 Prozent als Reserve. Das ist einer der Gründe, warum der Fonds in über 50 Jahren nie die Anteilrücknahme aussetzen musste.
Empirische Analysen des Anlegerverhaltens über 30 Jahre zeigen: Bei steigender Marktunsicherheit, gemessen am VIX-Index, dem sogenannten Angstbarometer der Börsen, zogen Anleger aus Aktien Geld ab, während sie Offene Immobilienfonds hielten oder sogar aufstockten. In unsicheren Zeiten wurden sie als sicherer Hafen wahrgenommen.
Wichtig: Auch hausInvest unterliegt Marktrisiken. Immobilienwerte können schwanken, und die Anteilrücknahme kann theoretisch ausgesetzt werden. Die Daten beschreiben vergangenes Verhalten, keine Garantie.
Situation 3: Sie sind im Ruhestand und möchten Ihre Rente aufstocken
Die gesetzliche Rente reicht nicht für alles. Eine Reise, eine Renovierung, Unterstützung für die Kinder oder einfach monatlich mehr Spielraum. Die Frage: Komme ich flexibel an mein Geld?
Der entscheidende Unterschied zur eigenen Immobilie: hausInvest-Anteile lassen sich stufenweise zurückgeben. Sie entnehmen so viel, wie Sie brauchen – der Rest bleibt investiert und arbeitet weiter. Bei einer vermieteten Eigentumswohnung müssen Sie entweder alles verkaufen oder gar nichts.
Was Sie wissen müssen:
- Für Anteile, die vor dem 22. Juli 2013 erworben wurden: Bis zu 30.000 Euro pro Kalenderhalbjahr ohne Wartezeit möglich
- Für Anteile ab dem 22. Juli 2013: 24 Monate Mindesthaltedauer, dann 12 Monate Kündigungsfrist
Ein konkretes Beispiel: Sie möchten Ihre Rente um monatlich 500 Euro aufstocken – das sind 6.000 Euro pro Jahr. Wenn Sie Altanteile vor Juli 2013 besitzen und unter der 30.000-Euro-Grenze bleiben, ist die Rückgabe ohne Wartezeit möglich. Bei neueren Anteilen planen Sie die erste Entnahme ein Jahr im Voraus ein.
Für spontane Notfälle ist hausInvest nicht geeignet. Dafür brauchen Sie ein Tagesgeldkonto. Für planbare, regelmäßige Entnahmen funktioniert es gut.
Situation 4: Sie denken darüber nach, was später mit Ihrem Vermögen passiert
Mehrere Kinder, unterschiedliche Bedürfnisse: Wer eine Immobilie hinterlässt, riskiert Streit. Wer bekommt das Haus? Wer zahlt wen aus? Muss verkauft werden?
hausInvest-Anteile lassen sich präzise nach Erbquoten aufteilen, ohne dass irgendjemand verkaufen oder sich einigen muss. Jeder Erbe bekommt seinen Anteil ins eigene Depot und entscheidet selbst: zurückgeben, behalten, weiter ansparen.
Ein Beispiel: Drei Geschwister erben zu gleichen Teilen. Die eine braucht das Geld und gibt zurück. Der andere möchte die jährlichen Ausschüttungen nutzen. Die dritte spart weiter für ihre eigene Zukunft. Alle drei handeln unabhängig voneinander: kein Streit, keine Einigung nötig.
Die steuerliche Teilfreistellung von 60 Prozent bleibt für alle Erben erhalten. Erbschaftsteuerfreibeträge: 500.000 Euro für Ehepartner, 400.000 Euro für Kinder.