Sterneküche in SpitzenlagenMehr als Geschmackssache: Gastronomie als Standortfaktor

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zuletzt aktualisiert24.04.2026
KategorieMieterstory
Zwei Frauen sitzen lächelnd bei Kerzenschein an einem Tisch in einem belebten Restaurant.

Bei Gastronomie geht es um weit mehr als um gutes Essen. Sie macht Stadtviertel lebendig und schafft Orte, an denen Menschen gerne zusammenkommen und Zeit verbringen. Dadurch sind erfolgreiche gastronomische Konzepte auch ein Pluspunkt für Immobilien. Sie erweitern den Nutzungsmix und steigern so dauerhaft Attraktivität und Wert.

 

Kulinarik im hausInvest Portfolio

Der Erfolg hängt allerdings vom richtigen Standort und Ambiente ab. Gefragt sind Plätze mit hoher Frequenz und guter Sichtbarkeit. hausInvest Immobilien sind deshalb bei Gastronomen beliebt: Sie liegen in zentralen Lagen und ziehen ein qualitätsbewusstes Publikum an, das gerne in Genussmomente investiert.  

Vier Beispiele aus dem hausInvest Portfolio zeigen, wie vielfältig Gastronomie wirken kann – und warum sie weit über ihren kulinarischen Beitrag hinaus an Bedeutung für die Stadtentwicklung gewinnt.

Omniturm, Frankfurt

Friedas Bar & Kitchen

Modernes Restaurant mit großen Fenstern, dekorierten Säulen, grünen Stühlen und gedeckten Tischen auf Holzboden.
Das Restaurants Friedas Bar & Kitchen besticht durch sein modernes Interieur und kreatives Konzept
  • Konzept: Internationale Küche mit modernen Klassikern
  • Atmosphäre: Lebhaft, modern, urban
  • Publikum: Young Professionals, Kreative
  • Aushängeschild: Open-Border-Küche 

Schon der erste Eindruck macht klar: Friedas Bar & Kitchen ist kein klassisches Restaurant. Fast fünf Meter hohe Fenster fluten den Raum mit natürlichem Licht und öffnen den Blick auf die Glasfassaden des Quartiers. Der moderne Look, die hochwertige Ausstattung und gezielt eingesetzte Farbakzente verleihen dem Raum urbane Großzügigkeit.  

Diese Offenheit setzt sich auch in der Küche fort. Küchenchef Maurice Schulz bringt gemeinsam mit seinem Team Einflüsse aus allen Kontinenten zusammen. Von herzhaften Burgern über zarte Steaks bis hin zu asiatischen oder mediterranen Kreationen überzeugt das Friedas mit einer Küche, die Vielfalt und Handwerk verbindet.1

800 Lincoln Road, Miami

Mila

Küstenstadt mit weißen Hochhäusern, grünem Wasser und blauem Himmel, Strand im Hintergrund.
Traumhaft gelegen und nicht weit weg vom Strand - das Mila in Miami
  • Konzept: Mediterran-asiatische Küche
  • Atmosphäre: Stilvoll, lebendig, hochwertig
  • Publikum: Kreative, Business People, internationale Gäste und Locals
  • Aushängeschild: Ganzheitliches Erlebniskonzept

Das Mila zählt zu den umsatzstärksten unabhängigen Restaurant der USA.2 Und das aus guten Gründen: Hier wird Kulinarik zur Reise und der Restaurantbesuch zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Der Dachbereich ist offen und ruhig gestaltet – mit natürlichen Materialien, warmem Licht und klaren Linien. So entsteht eine Wohlfühl-Atmosphäre, die den Rahmen für lange Abende schafft. 

Kulinarisch verbindet das Mila mediterrane und japanische Einflüsse. Die Speisekarte reicht von feurig zubereiteten Meeresfrüchten über delikate Crudos. Unter der Leitung des vielfach ausgezeichneten Küchenchefs Michaël Michaelidis und Chefkoch Joshua Walls entstehen Kompositionen im Izakaya-Stil – zum Teilen gedacht, aufregend inszeniert und teilweise direkt am Tisch zubereitet.3

Das Mila zeigt exemplarisch, wie gastronomische Konzepte in stark frequentierten Lagen nachhaltig erfolgreich sein können – wenn Qualität, Atmosphäre und Standort überzeugend zusammenspielen. 

Theresienhöhe, München

Café Kuchentratsch

Zwei lachende Frauen in einer Bäckerei, eine winkt, die andere rührt Teig in einer Schüssel.
 Im Café und der Backstube kann man die Freude an der Arbeit jederzeit sehen und spüren 
  • Konzept: Café und Backstube mit sozialem Mehrwert
  • Atmosphäre: Gesellig, warm, entschleunigend
  • Publikum: Stadtpublikum, Stammgäste, Flaneure
  • Aushängeschild: Kuchen nach Originalrezepten aus der Großeltern-Generation

Das Café Kuchentratsch ist aus einer einfachen Idee entstanden: Kuchen zu backen, wie man ihn von früher kennt – und dabei Menschen zusammenzubringen. 2014 gründete die Münchnerin Katharina Mayer das Projekt, zunächst mit ihrer eigenen Oma. Heute backen zahlreiche Seniorinnen und Senioren regelmäßig nach eigenen Rezepten und prägen Angebot und Atmosphäre.  

In zentraler Lage unweit vom Hauptbahnhof hat sich das Kuchentratsch als fester Bestandteil des Münchner Stadtlebens etabliert. Das Café steht dabei für mehr als gutes Handwerk: Es schafft Begegnung, stiftet Gemeinschaft und gibt älteren Menschen eine Aufgabe – und dem Standort eine unverwechselbare Qualität.4

West Fulton, Chicago

Ever

Ein tätowierter Koch in weißer Jacke sitzt, ein Mann in schwarzem Anzug steht daneben in einem eleganten, dunklen Raum.
Curtis Duffy zählt zu den herausragenden Köchen der amerikanischen Spitzengastronomie. Mit seiner zutatenorientierten Küche und seinem unverkennbaren Sinn für Ästhetik hat er sich international einen Namen gemacht. Als Inhaber der Ever Restaurant Group in Chicago führt er das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Ever. Zuvor prägte er das legendäre Grace, das von 2015 bis 2018 mit drei Michelin-Sternen zu den besten Restaurants der Welt gehörte.
  • Konzept: Fine Dining mit 8- bis 10-gängigem Degustationsmenü
  • Atmosphäre: Elegant, reduziert, fokussiert
  • Publikum: Internationales Publikum mit hohem kulinarischen Anspruch
  • Aushängeschild: Ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen

Das Ever befindet sich im neu errichteten Bürogebäude West Fulton im Chicagoer Fulton-Randolph Market District und bildet einen bewussten Gegenpol zur Dynamik des Viertels. Sterne-Koch Curtis Duffy und Sommelier Michael Muser haben hier einen Ort geschaffen, an dem sich alles um das kulinarische Erlebnis dreht. Im Mittelpunkt steht ein Degustationsmenü, das handwerkliche Präzision, Produktqualität und Detailtiefe konsequent in den Vordergrund rückt.

Diese klare Fokussierung prägt den gesamten Restaurantbesuch. Sie schafft ein ruhiges, konzentriertes Umfeld, in dem sich Gäste vollständig auf das Menü einlassen können – und hat dem Ever innerhalb kurzer Zeit einen festen Platz in der internationalen Spitzengastronomie gesichert.5

Ein professionelles Konzept schlägt flüchtige Trends

Gastronomie entfaltet ihre Wirkung heute vor allem als Schnittstelle zwischen verschiedenen Lebensbereichen. In einem anspruchsvollen Marktumfeld sind Konzepte dann erfolgreich, wenn sie Synergien mit ihrer direkten Umgebung nutzen: Das Mittagsgeschäft wird zum Beispiel durch Geschäftsleute aus den umliegenden Büros getragen, während am Abend das Freizeitpublikum aus dem Viertel übernimmt. Dadurch entsteht eine vitale Atmosphäre, die zu einer höheren Mieterzufriedenheit beiträgt.

Dabei zeigt sich deutlich: Ein klares Konzept, das die spezifischen Bedürfnisse eines Standorts versteht, ist für die Immobilienbewertung wertvoller als das nächste Hype-Lokal. Qualität bedeutet in diesem Kontext operative Substanz – von nachhaltiger Ressourcenplanung über durchdachte Raumgestaltung bis hin zur Professionalität der Küchenlogistik. Solche Faktoren entscheiden darüber, ob Gastronomen langfristig stabile Partner:innen bleiben und das Image der Immobilie dauerhaft positiv prägen.

Die Bandbreite der möglichen Konzepte ist groß: Sie reicht vom Kiez-Café als sozialem Anker bis zum Flaggschiff-Restaurant mit überregionaler Strahlkraft. Wir setzen bewusst auf diese Vielfalt als strategische Absicherung für das hausInvest Portfolio. Gastronomie sichert so die Relevanz der Flächen und unterstützt die langfristige Wertentwicklung der gesamten Immobilie. 

1https://www.mkn.com/referenzen/friedas-frankfurt

2https://lustermagazine.com/2025/12/18/mila-a-social-ritual-with-a-sensorial-narrative-in-miami/

3https://mila-miami.com/restaurant

4https://www.muenchen.travel/artikel/essen-trinken/kuchentratsch

5https://chicago.eater.com/2020/7/24/21336953/ever-curtis-duffy-new-restaurant-fine-dining-photos-images