Risikoarm investieren: Ihre Anlageoptionen
Klassische Einlagen
Tages- und Festgeldkonten zählen nach wie vor zu den sichersten Geldanlagen, denn hier verleihen Sie Ihr Geld an eine Bank, wofür Sie schließlich Zinsen erhalten. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der Einlagensicherungsfonds, getragen von insgesamt über 160 Banken, der Ihr Anlagekapital über die gesetzliche Anlagensicherung hinaus schützt. So wird Ihr Geld nicht verzockt und kurzfristig verfügbar gehalten. Ähnlich verhält es sich bei Festgeldkonten: Hierbei legen Sie Ihr Geld für einen festgelegten Zeitraum an, für den Sie einen festen Zinssatz erhalten.
Doch damit ist mittlerweile kaum noch zu rechnen: So sicher diese Anlageformen sind, so sehr müssen Sie hierbei mit dem Wertverlust Ihres Anlagebetrags rechnen. Als langfristige Geldanlage eignen sich klassische Spareinlagen deshalb nicht, fürs kurzfristige Parken wiederum schon.
- Chancen: festverzinslich, keine/geringe Mindestlaufzeit
- Risiken: geringe Zinsen, evtl. Wertverlust
Unternehmensanleihen guter Bonität
Bei Unternehmensanleihen handelt es sich um sogenannte „Renten“, also fest verzinsliche Wertpapiere, die auch in Form von Fonds und ETFs verfügbar sind. Je nach Unternehmen sind diese Unternehmensanleihen meist risikoarmer Natur.
Gleichzeitig bringen Unternehmensanleihen bei geringem Risiko nur wenig Rendite ein; renditereichere Anleihen wiederum gehen mit entsprechend höheren Risiken einher. Unternehmensanleihen eignen sich deshalb nur dann als Geldanlage, wenn Sie über genügend Fachwissen in den Bereichen Unternehmensbilanzen, verschiedene Geschäftsmodelle etc. verfügen und eine sorgfältige Auswahl treffen können.
- Chancen: solide Renditechancen, gute Planbarkeit, breite Streuung bei Rentenfonds
- Risiken: Fachwissen von Vorteil, stark von aktuellen Marktbewegungen abhängig
Edelmetalle
Silber, Gold und Platin genießen noch immer den Ruf als Krisenwährung. Denn als Sachwerte verfügen sie über einen physischen Eigenwert, der vor allem in Krisenzeiten an Wert gewinnt. Sie eignen sich gut als Beimischung für Ihr Portfolio – nicht zuletzt auch aufgrund ihrer Liquidität und der großen Märkte, an denen diese Art von Sachwerten gehandelt wird.
Sobald sich Krisenphasen wieder normalisieren und es wirtschaftlich bergauf geht, verlieren diese Geldanlagen meist wieder an Wert. Außerdem sind sie im Vergleich zu anderen Geldanlagen nicht in der Lage, aktiv Rendite zu erwirtschaften. Edelmetalle eignen sich als Ergänzung im Portfolio und als Ausgleich zu börsengehandelten Geldanlagen. Ihr Edelmetall-Investment sollten Sie aber auf einen kleinen Teil Ihres Kapitals beschränken.
- Chancen: krisenresistent, als Inflationsschutz geeignet
- Risiken: keine „aktiv“ erwirtschafteten Gewinne, Wertentwicklung abhängig von Angebot und Nachfrage
Offene Immobilienfonds
Geht es darum, in Sachwerte zu investieren und so vom Börsenmarkt unabhängig zu bleiben, haben Sie mit Offenen Immobilienfonds zu den unkomplizierteren Geldanlagen. Sie sind leicht zugänglich und vielseitig und eignen sich damit sowohl für Neu-Anleger:innen als auch erfahrene Investor:innen. Zudem stehen Ihnen beim richtigen Anbieter Investments in hochwertige Top-Immobilien auf der ganzen Welt zur Verfügung. Offene Immobilienfonds bieten Ihnen also ein hoch diversifiziertes Investment, das über langjährige Mieteinnahmen und zuverlässige Wertsteigerung attraktive Renditechancen erwirtschaftet.
Als sicherheitsorientierte Anlage ist die Renditeerwartung bei Offenen Immobilienfonds eher gering bis mittelhoch, dafür aber zuverlässig. Wer also auf der Suche nach großen Gewinnchancen ist, sollte nicht sein gesamtes Kapital in Offene Immobilienfonds investieren. In jedem Fall eignen sie sich aber als Sicherheitspolster, um mit dem restlichen Kapital in renditestärkere Anlageformen zu investieren.
- Chancen: hohe Wertstabilität dank Sachwert Immobilie, breite Streuung, hohe Planbarkeit
- Risiken: keine kurzfristigen Gewinne, je nach Fonds evtl. weniger breite Streuung