Sind drastische Wertkorrekturen im hausInvest Portfolio zu erwarten?
Der Immobilienmarkt hat in den letzten Jahren einige Hochs und Tiefs durchgemacht, und bei manchen Offenen Immobilienfonds hat das zu spürbaren Wertverlusten geführt. Bei hausInvest war das nicht der Fall: Per saldo waren keine nennenswerten Bewertungsanpassungen erforderlich. Das ist das Ergebnis einer Aufstellung, die auf vier Säulen ruht.
Hohe Qualität des Immobilienportfolios
Die Basis bildet das Portfolio selbst. hausInvest investiert überwiegend in Core-Immobilien in guten bis sehr guten Lagen, also in moderne, hochwertige Objekte, nach denen auch in schwächeren Marktphasen Nachfrage besteht. Das Portfolio umfasst 160 Immobilien in 17 Ländern, verteilt auf 13 verschiedene Nutzungsarten, von Büro über Wohnen bis Hotellerie und Einzelhandel.
Rund ca. 4.000 Mieter:innen sorgen für eine sehr breite Streuung, sodass der Fonds nicht von einzelnen Mietparteien oder Branchen abhängig ist. Und rund 90 % aller Mieteinnahmen sind über Staffelmieten, Inflationsindexierung oder andere Mechanismen vertraglich wertgesichert. Das heißt: Wenn die Inflation steigt, steigen in vielen Fällen auch die Mieteinnahmen mit.
Agiles Asset Management
Qualität allein reicht nicht, sie muss auch aktiv gepflegt werden. Das Fondsmanagement von hausInvest entwickelt die Bestandsimmobilien gezielt weiter, passt Nutzungskonzepte an veränderte Bedürfnisse an und sorgt so dafür, dass Flächen attraktiv und gut vermietet bleiben. Mit Erfolg: Im zweiten Quartal 2025 erzielte das Bürosegment das beste Vermietungsergebnis seit 2020. Insgesamt wurden im ersten Geschäftshalbjahr 59.000 Quadratmeter neu vermietet oder verlängert, rund 28 % mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Vermietungsquote liegt bei 93,3 %, die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge bei 6,9 Jahren, wobei knapp ein Drittel der Verträge noch mindestens zehn Jahre läuft. Das gibt dem Fonds eine hohe Planungssicherheit bei den Einnahmen, weit über den nächsten Marktzyklus hinaus.
Vorausschauendes Finanzierungsmanagement
Auch die finanzielle Struktur trägt zur Stabilität bei. hausInvest weist eine Fremdkapitalquote von 22,5 % auf und liegt damit deutlich unter der gesetzlich zulässigen Obergrenze von 30 %. Das bedeutet weniger Abhängigkeit von Krediten, weniger Zinsrisiko.
Gleichzeitig verfügt der Fonds über eine Bruttoliquidität von rund 1,587,7 Mrd. Euro. Das entspricht etwa 12,4 % des Fondsvolumens und gibt dem Fondsmanagement Spielraum, um auf Marktchancen reagieren zu können.
Zukunftsstrategie
hausInvest denkt über den heutigen Immobilienmarkt hinaus. Mit dem geplanten Standortfördergesetz (StoFöG) könnten Offene Immobilienfonds künftig bis zu 15 % ihres Volumens in erneuerbare Energien und Infrastruktur investieren. Für hausInvest würde das ein Potenzial von über 2 Milliarden Euro eröffnen. Die nötige Expertise dafür bringt die Commerz Real bereits mit: Seit 2005 investiert sie in Solarenergie, seit 2016 auch in Windkraftanlagen, und verwaltet heute über 9 Solarkraftwerke und mehr als 44 Windparks in ganz Europa.
Es kommt also nicht nur auf die aktuelle Marktsituation an. Mit einem hochwertigen Portfolio, einem aktiven Fondsmanagement, einer soliden Finanzstruktur und dem Blick nach vorne ist hausInvest darauf ausgelegt, auch schwierige Marktphasen gut zu navigieren und für seine Anleger:innen langfristig stabile Erträge zu erwirtschaften.