In der Börsenstraße 2–4, direkt gegenüber der Frankfurter Börse, haben gerade zwei langjährige Mieter ihre Verträge verlängert: Eine international tätige Finanzberatungs- und Investmentbanking-Gruppe setzt ihr Mietverhältnis langfristig fort. Und die Modekette Zara, seit vielen Jahren im Erdgeschoss vertreten, hat ihren Mietvertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Dass beide dem Standort treu bleiben, hat mit der erstklassigen Lage zu tun. Es liegt aber vermutlich auch am Haus selbst.
Ein Kulturdenkmal von 1913
Das Gebäude ist ein eingetragenes Kulturdenkmal. Die Architekten Wilhelm Schmitt und Hermann Ritter errichteten das Geschäftshaus bis 1913 im Stil des Neoklassizismus. Mächtige Pilaster gliedern die Fassade, im Erdgeschoss öffnen sich Arkaden für die Läden. Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen stellte das Haus aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen unter Schutz.1
Schon vor dem Neubau war das Grundstück ein bekannter Ort in der Stadt: Bis 1902 stand hier das Comoedienhaus, Frankfurts erstes städtisches Theater.2 1944 verlor das Geschäftshaus bei Luftangriffen sein hohes Dach. Von 1950 bis 1961 hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung hier ihren Sitz. Anfang der 1990er-Jahre wurde das Gebäude renoviert und erhielt eine neue Dachkonstruktion aus Glas und Metall.3
Wenig später – im Jahr 1995 – haben wir die Börsenstraße für hausInvest erworben. Inzwischen gehört das Haus mit seinen rund 13.500 Quadratmetern Nutzfläche seit mehr als drei Jahrzehnten zum Portfolio.4