- Sparprodukte für Kinder sollten besonders zuverlässig sein, aber auch Gewinn bringen.
- Fonds bewähren sich als rentable Anlage und bieten auch für die Kleinen eine gute Alternative zum Sparschwein.
- Eltern können den Fondssparplan bequem von zu Hause eröffnen. Die monatlichen Einzahlungen können erhöht, verringert oder auch ausgesetzt werden.
- Verwandte wie die Großeltern können Geldgeschenke zu Anlässen ebenfalls in den Fonds anlegen.
- Achten Sie bei der Auswahl des richtigen Anbieters auf Faktoren wie Historie, Mindestsparrate und ob Sie sich mit dem Investment identifizieren können.
- Aktienfonds z.B. stellen höhere Renditen in Aussicht, sie riskieren die Vorsorge für Ihre Kinder aber auch stärker. Doch es gibt auch risikoarme Optionen wie Offene Immobilienfonds.
- Kinder profitieren von Steuervergünstigungen und Freibeträgen, wenn der Fonds auf ihren Namen läuft.
- Ein Junior Depot auf den Namen Ihres Kindes bietet neben steuerlichen Vorteilen auch pädagogischen Wert und ist bei Privatinsolvenz vor Pfändung geschützt.
Fondssparen für KinderWelche Rolle Sparplan und Junior Depot 2026 spielen
Inhalte
Das Wichtigste in Kürze
Fondssparen für Kinder bietet Ihnen in Zeiten von Preissteigerungen und Wertverlust eine ideale Möglichkeit, um für die finanzielle Vorsorge Ihrer Kinder die Weichen zu stellen. Denn in Zeiten von Inflation und Wertverlust braucht es Alternativen zu klassischen Sparmethoden wie dem Sparschwein oder dem Sparbuch.
Daher setzen viele Eltern eher auf zeitgemäße Fondssparpläne für ihren Nachwuchs und kombinieren die Sparmentalität mit mehr Chancen auf Rendite. Dabei muss es nicht immer das Investment in spekulative Aktien sein: Viele Fonds bzw. Fondssparpläne bieten für Sie und Ihre Familie eine gute und vor allem wertstabile Alternative zum Sparbuch bei einer breiteren Risikostreuung.
Wie genau Fondssparpläne für Kinder funktionieren, wie es aktuell und auch in den kommenden Jahren um Geldanlagen in Fonds steht und welche Vorteile sich für Sie daraus ergeben, können Sie hier nachlesen.
Weshalb sich Kinder-Fondssparpläne für die finanzielle Vorsorge eignen
Bei einer Geldanlage für Kinder spielen vor allem drei Faktoren eine wichtige Rolle: Langfristigkeit, Wertstabilität und Rentabilität. Ein Fondsinvestment für Kinder per Sparplan eignet sich dabei besonders: In diesem Anlagesegment gibt es einige Fondsarten, die eine gute Balance zwischen diesen Aspekten schaffen. Zudem können Sie Fondssparpläne in der Regel individuell und flexibel an Ihre Bedürfnisse anpassen, zum Beispiel hinsichtlich der Sparrate als auch der zeitlichen Intervalle, in denen Sie investieren.
Da für einen Fondssparplan kein hoher Einmalbetrag vorausgesetzt wird, bietet ein Sparplan für Kinder auch gerade für jüngere Familien viele Vorteile. Bei manchen Fonds kann bereits ab 10 Euro monatlich angespart werden – ganz nach Ihren eigenen finanziellen Möglichkeiten.
Fonds bieten dabei in der Regel eine breite Streuung, da sich ein Fondsportfolio meist aus mehreren Vermögenswerten zusammensetzt – je nach Fonds handelt es sich dabei zum Beispiel um Immobilien, Aktien oder Wertpapiere. So können Sie in eine Vielzahl von Vermögenswerten investieren, ohne sich um jeden einzelnen kümmern zu müssen. Das bedeutet für Sie einerseits weniger Zeitaufwand, andererseits ein geringeres Anlagerisiko, da es sich über eine größere Zahl an Vermögenswerten verteilt.
Der langfristige Anlagezeitraum vieler Fonds sorgt zusätzlich dafür, dass kurzfristige Wertschwankungen, die am Markt auftreten können, über den langen Zeitraum meist gut ausgeglichen werden. Damit bieten viele Investmentfonds grundsätzlich eine höhere Wertstabilität als kurzfristige Investments und eignen sich deshalb besonders für einen kontinuierlichen, langfristigen Vermögensaufbau.
Weitere wichtige Vorteile rund ums Fondssparen im Überblick
Fondssparen punktet zudem mit einem klar definierten Einstieg: Es gibt keinen festen Startzeitpunkt: Sie können jederzeit beginnen. Hinzu kommt eine höhere Transparenz im Vergleich zu anderen Anlageprodukten wie etwa Versicherungslösungen zur Altersvorsorge.
Wie genau unterscheidet sich ein Sparplan für Kinder von dem altbekannten Sparbuch?
Wird für das Kind ein Sparkonto bei der Hausbank eröffnet, erhält es ein Sparbuch, in dem alle Einzahlungen vermerkt werden. Bei Sparbüchern handelt es sich um eine festverzinsliche Sparanlage mit vergleichsweise recht geringen Gewinnchancen. Hier können Sie bei Bedarf Geld einzahlen, aber auch sich auszahlen lassen.
Ein Sparplan bzw. Fondssparplan wiederum ist eine vertragliche Abmachung zur regelmäßigen Einzahlung. Diese liegt bei einem Sparbuch nicht vor. Per Sparplan – oft auch Junior-Sparplan genannt – kann für Ihren Nachwuchs in effizientere Geldanlagen investiert werden. Sparpläne setzen regelmäßige Einzahlungen voraus und gehen häufig mit gewissen Laufzeiten einher, bevor das investierte Geld ausbezahlt werden kann.
Beim Sparplan handelt es sich also um ein geregeltes Investment, während das Sparbuch eher als langfristige Aufbewahrung dient.
Wie funktioniert ein Fondssparplan für Kinder?
Um einen Fondssparplan für Kinder abzuschließen, muss zunächst ein Fonds- oder Wertpapierdepot eröffnet werden. Hier gibt es meist explizite Junior Depots für die Kleinen. Das Depot kann aber auch auf Ihren Namen angelegt werden.
Heutzutage kann der Depotantrag ganz einfach und bequem von zu Hause aus gestellt werden – online und direkt. Die Legitimation für das Fondsdepot können Sie entweder online – zum Beispiel mit Postident-Video – oder in einer Postfiliale mit dem Postident-Verfahren erledigen. Ihre erworbenen Fondsanteile werden über das Depot verwahrt und sind jederzeit einsehbar.
Im Anschluss an die Depoteröffnung kann der Sparplan für den Fonds, für den Sie sich entschieden haben, eingerichtet werden. Sie legen selbst fest, wie viel Sie jeden Monat einzahlen möchten. Die Sparrate bei Fonds können Sie jederzeit anpassen, erhöhen oder aussetzen.
Omas und Opas, Onkel und Tanten können immer etwas Geld zum Vermögensaufbau beisteuern. So können Sparpläne um höhere Summen im Rahmen einmaliger Anlagen ergänzt werden.
Fondssparen ist eine gute Alternative zum Sparbuch. Doch warum? Das erfahren Sie in unserem Video.
Was ist beim Fondssparplan für Kinder zu beachten?
Die gängigsten Fonds sind:
- Aktienfonds
- ETFs (Exchange-Traded Funds)
- Dachfonds
- Rentenfonds
- Mischfonds
- Offene Immobilienfonds
Bei Investmentfonds unterscheidet man zwischen aktiv und passiv verwalteten Fonds. ETFs (bzw. ein ETF-Sparplan für Kinder) sind beispielsweise passiv gemanagt und damit auf den ersten Blick günstiger, was die Verwaltungsgebühren angeht. Bei einem aktiven Management ist ein professionelles Fondsmanagement für die Verwaltung – also den Kauf und Verkauf – der Vermögenswerte zuständig. Für diese Kompetenz werden meist etwas höhere Gebühren fällig.
Entscheidend ist jedoch, was für eine Rendite sich am Ende für Sie ergibt. Mögliche Verluste kosten Sie in jedem Fall mehr. Sie sparen bei einem aktiven Management an Zeit und Lehrgeld, auch wenn das zumindest bei spekulativen Anlagen keine Erfolgsgarantie darstellt. Wenn die Aktienmärkte nach unten rauschen und Ihr Aktienfonds Verluste macht, muss das Fondsmanagement trotzdem bezahlt werden.
Daher gilt es eben auf ein Finanzprodukt mit weniger Risiken in Kombination mit einem aktiven Management zu setzen. Eines, das sich bereits bewiesen hat und jedes Jahr eine positive Rendite abliefern konnte.
Die Rendite nicht durch Risiko verspielen
Beim Fondssparplan für Kinder geht es in erster Linie um die finanzielle Zukunft Ihres Nachwuchses. Sehen Sie deshalb von allzu riskanten Investments ab, damit Sie das Geld nicht verspielen. Hier sollte der Fokus auf Sicherheit statt auf einer möglichst hohen Rendite liegen.
Wenn Sie Anlageanfänger:in sind, sollten Sie deshalb die Finger von einem Aktiendepot für Kinder lassen. Als erfahrene:r Anleger:in wiederum können Sie eine Kombination aus einem sicherheitsorientierten Investment wie einem Offenen Immobilienfonds und einem risikoreicheren Investment wie einem Aktienfonds in Betracht ziehen.
Doch behalten Sie immer im Kopf: Das angelegte Geld soll in einigen Jahren dafür da sein, um Ihr Kind in die finanzielle Selbständigkeit zu begleiten. Gehen Sie deshalb lieber keine unnötigen Risiken ein.
Vermögensaufbau für die nächste Generation
Offene Immobilienfonds geben auch Anleger:innen ohne großem Budget oder Erfahrung die Möglichkeit, erfolgreich für die Zukunft ihrer Kinder zu sparen. Als Sachwert-Investment gelten Offene Immobilienfonds als krisenfest und besonders wertstabil. Hier erfahren Sie mehr.
Sparplan für Kinder: Investmentfonds im direkten Vergleich
Rentierliches Sparen hat viele Gesichter. Beim Fondssparen für Kinder sollten Sie die oft kleinen, aber feinen Unterschiede sowie alle Vor- und Nachteile für sich abwägen, bevor Sie zu einer Entscheidung kommen. Die wichtigsten Pros und Contras finden Sie hier in der Übersicht:
| Art des Investmentfonds | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Aktienfonds | Höchste Renditechancen, aktiv gemanagt, Wertestreuung statt Einzelwerte | Hohes Risiko |
| Offene Immobilienfonds | Solide Renditechancen, aktiv gemanagt, breite Risikostreuung durch Diversifikation, überschaubares Risiko | Bei Rückgabe von Anteilen gilt eine 24-monatige Mindesthaltedauer und zwölfmonatige Kündigungsfrist |
| ETFs | Hohe Renditechancen, Wertestreuung statt Einzelwerte, verschiedene Risikoklassen möglich | Höheres Risiko, passives Management bedingt Finanz-Know How |
| Dachfonds | Gute Renditechancen, hoher Verwaltungsaufwand, besonders breite Streuung von Vermögenswerten | Erhöhtes Risiko, erschwerte Übersicht über alle Anlagewerte |
| Rentenfonds | Verschiedene Risikoklassen möglich, sowohl aktive Rentenfonds als auch passive Renten-ETFs möglich | Mittleres Risiko |
| Mischfonds | verschiedene Risikoklassen möglich, aktiv gemanagt | Rendite oft niedriger als der Marktdurchschnitt, erschwerte Übersicht über alle Anlagewerte |
| Art des Investmentfonds | Aktienfonds |
|---|---|
| Vorteile | Höchste Renditechancen, aktiv gemanagt, Wertestreuung statt Einzelwerte |
| Nachteile | Hohes Risiko |
| Art des Investmentfonds | Offene Immobilienfonds |
|---|---|
| Vorteile | Solide Renditechancen, aktiv gemanagt, breite Risikostreuung durch Diversifikation, überschaubares Risiko |
| Nachteile | Bei Rückgabe von Anteilen gilt eine 24-monatige Mindesthaltedauer und zwölfmonatige Kündigungsfrist |
| Art des Investmentfonds | ETFs |
|---|---|
| Vorteile | Hohe Renditechancen, Wertestreuung statt Einzelwerte, verschiedene Risikoklassen möglich |
| Nachteile | Höheres Risiko, passives Management bedingt Finanz-Know How |
| Art des Investmentfonds | Dachfonds |
|---|---|
| Vorteile | Gute Renditechancen, hoher Verwaltungsaufwand, besonders breite Streuung von Vermögenswerten |
| Nachteile | Erhöhtes Risiko, erschwerte Übersicht über alle Anlagewerte |
| Art des Investmentfonds | Rentenfonds |
|---|---|
| Vorteile | Verschiedene Risikoklassen möglich, sowohl aktive Rentenfonds als auch passive Renten-ETFs möglich |
| Nachteile | Mittleres Risiko |
| Art des Investmentfonds | Mischfonds |
|---|---|
| Vorteile | verschiedene Risikoklassen möglich, aktiv gemanagt |
| Nachteile | Rendite oft niedriger als der Marktdurchschnitt, erschwerte Übersicht über alle Anlagewerte |
Häufige Fragen zum Thema Fondssparen
Schritt für Schritt zu Ihrem Kinder-Fondssparplan
Die Auswahl des richtigen Fondssparplans, der zu Ihnen und Ihren Präferenzen passt, hängt im Wesentlichen von den folgenden Punkten ab:
- Anlageziel: Werden Sie sich über Ihr Anlageziel bewusst, also worauf Sie mit dem Fondssparplan hinarbeiten wollen.
- Anlagehorizont: Je nachdem, mit welchem Anlagezeitraum Sie sich wohlfühlen, eignen sich verschiedene Anlageprodukte für Sie. Wenn Sie Ihr Geld nicht gern fest aus der Hand geben, sollten Sie keine Geldanlage für 10 Jahre abschließen.
- Erfahrung: Sind Sie noch eher unerfahren im Bereich Geldanlage, dann sollten Sie vor allem auf aktiv verwaltete und risikoarme Investments setzen. Bei mehr Erfahrung können Sie auch auf Anlagen setzen, die mehr Marktkenntnisse erfordern.
- Risikotoleranz: Die Auswahl des Fondssparplans für Ihr Kind ist auch abhängig von Ihrer Risikotoleranz. Doch auch bei einer sehr hohen Toleranz sollte sich das Anlagerisiko in Grenzen halten, denn es geht immer noch um das Geld für Ihren Nachwuchs. Eine risikoärmere bzw. wertstabile Geldanlage ist hier eine gute Adresse.
- Finanzielle Situation: Hierbei kommt es vor allem darauf an, Ihre eigene finanzielle Situation so realistisch wie möglich zu betrachten. So können Sie den Anlagebetrag bestimmen, mit dem Sie Ihren Fondssparplan besparen. Planen Sie hierbei lieber erstmal etwas vorsichtiger, denn Ihren Sparbetrag können Sie mit der Zeit immer noch weiter hochsetzen.
Der richtige Fondssparplan passt sich Ihrer finanziellen Situation an und lässt sich jederzeit ausbauen. Hilfreich können übrigens auch Fondssparplan-Vergleiche sein, zum Beispiel über Stiftung Warentest.
Besonders hilfreich ist es auch, wenn Ihr Fondssparplan jederzeit um weitere Einmalanlagen ergänzt werden kann und Sie Ihre regelmäßigen Einzahlungen erhöhen können. So können Sie den Anlagebetrag flexibel an Ihre aktuelle finanzielle Situation anpassen.
Junior Depot: Was Eltern wissen müssen
Was ist ein Junior Depot?
Für Geldanlagen wie Investmentfonds oder Einzelwerte wie Aktien benötigen Sie ein Wertpapier-Depot, in dem Ihre Fondsanteile oder Aktienwerte verwaltet werden. Soll die Geldanlage auf den Namen Ihres Kindes laufen, spricht man von einem Junior Depot – auch Kinderdepot oder Minderjährigendepot genannt. Darüber wird die Geldanlage Ihres Kindes verwahrt und ist jederzeit einsehbar.
Neben Einmalanlagen, die zum Beispiel als Geschenk in das Junior Depot eingebracht werden, sind auch regelmäßige Einzahlungen über einen Sparplan für Kinder möglich. So ein Sparplan funktioniert nicht viel anders als ein Sparkonto: Dafür zahlen Sie monatlich einen bestimmten, selbst festgelegten Betrag ein – im Idealfall über 18 Jahre hinweg. Jeder Betrag, ob einmalig oder regelmäßig, wird dabei im Junior Depot des Kindes verwahrt.
So eröffnen Sie ein Junior Depot
Die Eröffnung eines Depots für Kinder unterscheidet sich prinzipiell kaum von der Depoteröffnung für einen Erwachsenen. Bei den meisten Instituten, die ein Junior Depot anbieten, haben Sie die Möglichkeit, direkt online die Antragsstrecke auszufüllen und Ihr Depot zu eröffnen. Im gleichen Schritt können Sie auswählen, ob es sich bei Ihrer Anlage um eine Einmalanlage oder einen Sparplan handelt.
Danach sind in der Regel folgende Schritte notwendig:
1. Ausdrucken und unterschreiben des ausgefüllten Antrags:
Unterschreiben müssen beide Eltern oder Sorgeberechtigten. Dazu brauchen Sie folgende Nachweise in Kopie:
- als verheiratete Eltern: Ihre Heiratsurkunde
- als nicht verheiratete Eltern oder alleinerziehender Elternteil: Beschluss über das gemeinsame Sorgerecht
- als Eltern, die ohne EU-Pass in Deutschland leben: eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung
- sowie eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes; wenn es 16 Jahre oder älter ist, zusätzlich eine Kopie des Personalausweises.
2. Versand: Diese Unterlagen senden Sie per Post an die entsprechende Adresse.
3. Identifizierung: Falls Sie selbst noch nicht Kund:in der Depotbank sind, können Sie in jeder Postfiliale mittels des PostIdent-Verfahrens Ihre Identität beglaubigen lassen. Dazu müssen beide Eltern oder Sorgeberechtigten persönlich und mit ihrem Personalausweis dort vorsprechen.
Verwaltung des Junior Depots: Das gibt es zu beachten
Fondssparplan für Kinder: Steuern, Freibeträge & Co
Wenn Eltern Geld für das eigene Kind sparen, muss das Vermögen nicht zwangsläufig offiziell unter deren Namen angelegt werden. Stattdessen kann die von den Eltern abgeschlossene Geldanlage auch bereits vor dem 18. Lebensjahr des Kindes offiziell auf dessen Namen laufen. In diesem Fall profitiert es von Steuerbegünstigungen bzw. von einem Steuerfreibetrag.
Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn das Einkommen des Kindes nicht über dem derzeitigen jährlichen Grundfreibetrag von 12.348 Euro liegt (Stand 2026). Auch der Sparerpauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro sowie der Sonderausgaben-Pauschbetrag in Höhe von 36 Euro sind steuerfrei. So steht es um die allgemeinen Regelungen – zu Ihrer individuellen Situation und möglichen Steuervorteilen erkundigen Sie sich bitte immer bei Ihrem Steuerberater bzw. Ihrer Steuerberaterin.
Aber Vorsicht: Eltern verwalten zwar die Geldsummen, steuerlich gesehen ist jedoch das Kind der Besitzer. Benutzen Eltern das Geld für einen anderen Zweck, müssen die entsprechenden Steuern aus der Vergangenheit nachgezahlt werden!
Darüber hinaus kann das Sparen auf den Namen des Kindes auch Auswirkungen auf eine spätere BAföG-Bewilligung haben. Beträgt das Vermögen des Kindes während der Studienzeit über 15.000 Euro, ist der Bezug von BAföG nicht möglich.
Liegen die monatlichen Einnahmen des Kindes außerdem über 565 Euro (allgemein; 603 Euro Minijob; Stand 2026), kann Ihr Kind unter Umständen nicht über Ihre Krankenversicherung familienversichert bleiben. In diesem Fall muss sich Ihr Kind selbst versichern. Über diese Grenzen sollten sich Eltern beim Sparen für Kinder bereits von Beginn an bewusst sein und ggf. noch einmal mit dem Steuerberater oder der Krankenkasse Rücksprache halten.
Der hausInvest Sparplan für Kinder
Seit über 50 Jahren ist hausInvest jedes Jahr im Plus1 – das ist der Erfolg, den unser Offener Immobilienfonds vorzuweisen hat. Dazu gehört mehr als ein glückliches Händchen für Immobilien: Unabhängig von Ölkrisen in den Siebzigern, Weltwirtschaftskrise in den Achtzigern, Börsencrashs, Pandemie und Inflation hat sich hausInvest stets als stabiles Investment bewährt – und dabei so manchem Kind von der Wiege bis zur Volljährigkeit ein beruhigendes finanzielles Polster geboten.
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Das geht bei hausInvest ganz einfach mit nur einem Online-Antrag oder in einem persönlichen Gespräch bei unseren zahlreichen Partnern. Je länger der Anlagezeitraum, desto mehr können Sie bzw. Ihr Kind von Ihrem Ersparten profitieren. Und gleichzeitig können eventuelle Wertschwankungen über einen langen Zeitraum umso effektiver ausgeglichen werden.
hausInvest Ratgeber-Autor
1Berechnet nach BVI-Methode (ohne Ausgabeaufschlag, Ausschüttung sofort wieder angelegt). Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.