Loading component...

Loading component...

Investmentfonds sollten in keinem Wertpapier-Portfolio fehlen. Denn: In Zeiten von Inflation und spürbarer Unsicherheit auf den Finanzmärkten wollen Anleger:innen dem drohenden Wertverlust ihres Vermögens vorbeugen und deshalb mit kalkulierbarem Risiko investieren.

Dank dem aktiven Fondsmanagement und einer breiten (Risiko-)Streuung haben Sie mit Investmentfonds die Chance auf einen kontinuierlichen und langfristigen Vermögensaufbau – ob als Altersvorsorge oder als finanzielles Polster für den Nachwuchs.

Im folgenden Artikel führen wir Sie durch den Weg zum Kauf eines Fonds.

Das Wichtigste in Kürze

  1. Investmentfonds bieten durch aktives Management und breite Streuung eine gute Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen und Risiken zu minimieren.
  2. Offene Fonds ermöglichen flexible An- und Verkäufe, während Geschlossene Fonds keine Flexibilität, höhere Mindestbeträge und größere Risiken mit sich bringen.
  3. Die Wahl des Fondstyps basiert unter anderem auf Risikobereitschaft, Anlagezielen und Anlagehorizont. Fonds mit höheren Renditechancen gehen dabei meist auch mit größeren Anlagerisiken einher.
  4. Kosten wie die Total Expense Ratio (TER) und Ausgabeaufschläge variieren je nach Fondsart und Anbieter – ein Kostenvergleich lohnt sich.
  5. Wenn Sie bei Ihrem Fondskauf eine persönliche Beratung wünschen, ist die Bank Ihres Vertrauens eine gute Wahl, ansonsten lohnt sich auch der Kauf über (günstigere) Online-Anbieter oder direkt über die Fondsgesellschaft. 

Was genau ist ein Fonds?

Ein Fonds lässt sich mit einem großen Topf vergleichen, in den meist viele Anleger:innen einen Teil ihres Kapitals einzahlen. Wenn es um reine Geldanlagen geht, spricht man von Investmentfonds. Das gebündelte Kapital wird von professionellen Fondsmanager:innen in mehrere Vermögenswerte investiert. Das können z. B. Wertpapiere wie Aktien, Renten, Derivate, Bankguthaben oder eine Mischung daraus sein, aber auch Sachwerte wie Grundstücks- oder Immobilienbeteiligungen.  

Anleger:innen können – je nach Fonds – oft schon mit geringen Anlagebeträgen einsteigen, und in der breiten Auswahl von Fondstypen kann jede:r Anleger:in etwas Passendes finden. Je nach Höhe des angelegten Betrags erhalten Sie einen oder mehrere Anteile am Fonds.

Indem der Fonds mehrere Vermögenswerte in einem Investment bündelt, wird das Anlagerisiko gestreut und aufgeteilt – auch Diversifikation genannt. Einzelne Anlagen, die sich weniger gut entwickeln, können so aufgefangen und ausgeglichen werden. Im Sinne des Anlegerschutzes sind Investmentfonds außerdem streng reguliert und unterliegen verschiedenen gesetzlichen Kontrollmechanismen.


Welche Vorteile bringen Fonds-Investments?

Fonds sind bei deutschen Anleger:innen äußerst beliebt – aus guten Gründen:

  1. Risikodiversifikation: In den meisten Fällen wird das Anlagerisiko gut verteilt, indem z. B. ein Aktienfonds in eine Vielzahl an Aktien statt nur in eine einzelne Unternehmensaktie investiert.
  2. Einfacher Zugang: Sie können vergleichsweise einfach in mehrere Anlageklassen investieren, wie Immobilien, den Aktienmarkt oder Rohstoffe.
  3. Professionelles Management: Nach der Geldanlage ist nicht mehr viel zu tun. Bei aktiv verwalteten Fonds übernimmt das Fondsmanagement die Verwaltung und behält den Markt im Blick.
  4. Transparenz und Sicherheit: Fondsgesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, Halbjahres- und Jahresberichte sowie die täglichen Fondsanteilspreise zu veröffentlichen. Das Fondsvermögen wird in der Regel als Sondervermögen verwaltet, was zusätzlichen Schutz für Anleger:innen bietet. 

Schritt 1: Wahl der passenden Fondsart

Offene vs. Geschlossene Fonds

Bei ersten Recherchen werden Sie es gemerkt haben: Den perfekten Fonds gibt es nicht. Grundsätzlich wird in der Finanzwelt zwischen Offenen und Geschlossenen Fonds unterschieden. Bei einem Investment in einem Offenen Investmentfonds können Sie jederzeit Anteile kaufen oder verkaufen, indem Sie sie an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Zudem kann der Fonds meist beliebig viel Anlagekapital aufnehmen.

Bei Geschlossenen Fonds ist das nicht möglich: Ist eine vorher festgelegte Anlagesumme erreicht, „schließt“ der Fonds. Zudem ist der Mindestbetrag hoch und beim Scheitern eines Projekts besteht die Gefahr eine Totalausfalls. Mit einem Satz: Nichts für Neulinge.

Vier Fragen zum passenden Fondstypen

Die Wahl zwischen Offenen und Geschlossenen Fonds fällt vergleichsweise leicht. Schwieriger wird es bei der Frage nach der inhaltlichen Unterscheidung: Lieber in einen offenen Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds anlegen?  

Damit Sie für sich den passenden Fondstyp finden, seien Sie ehrlich mit sich selbst und stellen Sie sich drei grundsätzliche Fragen: 

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

Loading component...

1https://www.bvi.de/service/statistik-und-research/investmentstatistik/, https://www.dfpa.info/maerkte-studien-news/bvi-meldet-starkes-jahr-fuer-die-fondsbranche.html, https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/bvi-fonds-verzeichnen-rekordvermoegen-in-deutschland/100105263.html