Schritt 4: Check der Kosten
Auch bei den Kosten kommt es auf die Art des Fonds an. Es geht weniger um die konkreten Anlagen, sondern eher darum, ob der Fonds aktiv oder passiv verwaltet wird. Hierbei spielt spielt die sogenannte TER (Total Expense Ratio) eine Rolle: Gebühren für Management, Betriebskosten, die fixe Verwaltungsvergütung sowie die Depotbankgebühr.
Passiv verwaltete Fonds sind in der Regel kostengünstiger. Ihre Gesamtkostenquote, auch Total Expense Ratio (TER) genannt, liegt oft zwischen 0,1 Prozent und 0,5 Prozent pro Jahr. Diese Quote umfasst alle anfallenden Kosten und Gebühren. Bei aktiv gemanagten Fonds ist die TER in der Regel höher, da der Verwaltungsaufwand deutlich größer ist und sich schließlich ein professionelles Fondsmanagement um Ihr Investment kümmert.
Der einmalige Ausgabeaufschlag, auch Agio genannt, wird beim Kauf der Fondsanteile fällig. Dieser hängt allerdings nicht davon ab, ob ein Fonds aktiv oder passiv verwaltet wird. Vielmehr variiert er je nach Anbieter und Vertriebskanal.
Wenn Sie Ihr Geld in einen Fonds investieren wollen, müssen Sie mit einem einmaligen Ausgabeaufschlag von 1 Prozent bis zu 7 Prozent rechnen. Dabei handelt es sich um ein Entgelt, das der Deckung der Vertriebs- und Beratungsleistungen dient und sich von Fonds zu Fonds unterscheidet.
Doch die Kosten schwanken stark von Fonds zu Fonds und teils auch davon, wie Sie investieren: Einen Fondssparplan erhalten Sie ohne Ausgabeaufschlag und auch Anlagen, die Sie digital abschließen, sind günstiger als mit Beratung in der Bankfiliale.