Umrahmt von T-Systems CEO Ferri Abolhassan (3.v.l.) und Telekom-Chef Tim Höttges (3.v.r.) nehmen Dieter Reiter (OB München), Markus Söder (Ministerpräsident Bayern) und Lars Klingbeil (Bundesfinanzminister) Deutschlands erste KI-Fabrik ans Netz.

Nächster Meilenstein hausInvest setzt Maßstäbe: Bayerns erste KI-Fabrik geht im Tucherpark in Betrieb

04.02.2026 7 Minuten Lesezeit

Eine der ersten KI-Fabriken Deutschlands geht im hausInvest-Portfolio in Betrieb – und markiert einen weiteren Meilenstein in der strategischen Quartiersentwicklung des Tucherparks. Mit der Ansiedlung renommierter Partner wie dem KI-Datencenter-Betreiber Polarise, der Telekom-Tochter T-Systems als Ankernutzer und dem Technologieführer Nvidia zeigt hausInvest, wie Bestandsimmobilien intelligent und zukunftsfähig weiterentwickelt werden können.
Im Oktober 2025 unterzeichneten Commerz Real und Hines einen 13-jährigen Mietvertrag mit Polarise für das ehemalige Rechenzentrum der HypoVereinsbank. Nun ist die Anlage in Betrieb gegangen – Jahre vor vergleichbaren Vorhaben anderswo in Deutschland. Für hausInvest bedeutet dies: qualitätsorientierte Bestandsentwicklung unter realen Marktbedingungen mit technologiegetriebener Nachfrage, langfristiger Nutzung und planbaren Erträgen.

Vorreiterrolle: Top-Standort überzeugt Premiumpartner

München ist ein herausragender Standort mit großer Anziehungskraft für Tech-Unternehmen und will künftig eine führende Rolle in der europäischen KI-Entwicklung spielen.
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Mario Schüttauf
hausInvest Fondsmanager
Bayerns Hauptstadt bündelt Forschung, Start-ups und Mittelstand – mit entsprechend hoher Nachfrage nach verlässlicher Rechenleistung in zentraler Lage. Mit der KI-Fabrik reagiert hausInvest gezielt auf diesen Bedarf. Dass sich Polarise, T-Systems und Nvidia für den Tucherpark entschieden haben, ist das Ergebnis überzeugender Standortvorteile: hausInvest bietet diesen Partnern Top-Bedingungen durch zentrale Lage am Englischen Garten, vorhandene Infrastruktur und ein nachhaltiges Gesamtkonzept.

Impressionen der Eröffnung

m Rahmen der Eröffnung der KI-Fabrik im Tucherpark in München sind in einem Gruppenbild unter anderem Christian Meister von Hines und hausInvest Fondsmanager Mario Schüttauf zu sehen.
Es wird das KI-Datencenter in der hausInvest Immobilie Tucherpark am Eisbachviertel dargestellt.
Im Rahmen der Eröffnung der KI-Fabrik am Tucherpark im Eisbachviertel in München ist ein Modell und eine Broschüre des Tucherparks dargestellt.
Es wird das moderne Kühlkonzept der KI-Fabrik am Tucherpark im Eisbachviertel dargestellt, das auf Kühlung des Rechenzentrums durch Wasser des nahegelegenen Eisbaches setzt..
Im Rahmen der Eröffnung der KI-Fabrik am Tucherpark im Eisbachviertel wird werden mehrere Personen, unter anderem auch Fondsmanager Mario Schüttauf, vor einem Modell des Tucherparks dargestellt.
Im Rahmen der Eröffnung der KI-Fabrik am Tucherpark im Eisbachviertel werden 3 Werbebanner auf einem Bauzaun der Projektbeteiligten Commerz Real, Hines und hausInvest dargestellt.
Im Rahmen der Eröffnung der KI-Fabrik am Tucherpark im Eisbachviertel in München wird Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bei seiner Rede dargestellt.
Es werden im Rahmen der Eröffnung der KI-Fabrik am Tucherpark im Eisbachviertel in München das Publikum mit zahlreichen Pressevertretern im Vordergrund dargestellt.
Es wird im Rahmen der Eröffnung der KI-Fabrik am Tucherpark im Eisbachviertel in München das Datencenter mit den beiden Partnerlogos von Polarise und Telekom dargestellt.
Es wird im Datencenter der KI-Fabrik am Tucherpark im Eisbachviertel, Andreas Falkner dargestellt, der verantwortlich für die KI-Fabrik ist.
Im Tucherpark haben wir eine optimale Infrastruktur, die es erlaubt, diese Pläne rasch, kostengünstig und umweltschonend umzusetzen.
Portait von Christian Meister_Managing Director
Hines Immobilien GmbH
Christian Meister
Managing Director bei Hines Immobilien GmbH

Tucherpark: Eines der größten europäischen Revitalisierungsprojekte

Der Tucherpark im Münchner Eisbachviertel, gelegen in der Innenstadt direkt am Englischen Garten, zählt zu den größten europäischen Stadtentwicklungs- und Revitalisierungsprojekten. Die wichtigsten Kennzahlen des Großprojekts im Überblick:

  • Gesamtfläche: 14 Hektar (140.000 Quadratmeter) gemischt genutztes Quartier mit modernen Arbeits- und Freizeitflächen
  • Parklandschaft: 10 Hektar Grünfläche – einmalig für Münchens Innenstadt
  • Investitionsvolumen: rund 500 Millionen Euro
  • Nutzungsmix: 600 neue Wohnungen, Büro, Hotel & Gastronomie, Kinderbetreuung, Gesundheit/Medizin, Datencenter, Sport, Kultur, Einzelhandel, Erholungsflächen
  • Fertigstellung: Mitte 2029, erste Büroflächen bereits Ende 2026 bezugsfertig
  • Architektonisches Erbe: Denkmalgeschützte Gesamtanlage nach Plänen des legendären Architekten Sep Ruf aus den späten 1960er Jahren
Das Areal wird behutsam modernisiert und verbindet Münchens Standortvorteile mit einem baulichen Rahmen für ein Quartier, das kurze Wege, verlässliche Betriebsbedingungen und nachhaltige Entwicklung zusammenführt.

Die KI-Fabrik: Hochleistungsinfrastruktur auf 10.700 Quadratmetern

Die neue KI-Fabrik nutzt vorhandene Bausubstanz intelligent: Das ehemalige HVB-Rechenzentrum aus den 80er/90er Jahren wurde umfassend modernisiert. Die technischen Eckdaten belegen die Dimension des Projekts:

  • Fläche: 10.700 m² Bruttogeschossfläche über sechs Untergeschosse, davon ca. 5.250 m² Whitespace
  • Rechenleistung: Ausbau von ursprünglich 3 Megawatt auf bis zu 15 Megawatt (typischer Wert für mittelgroße Rechenzentren)
  • GPU-Kapazität: rund 10.000 moderne Grafikprozessoren von Nvidia
  • Inbetriebnahme: gestaffelt ab Q1 2026, finale Ausbaustufe 2027
  • Leistungsdichte: deutlich höher als herkömmliche Rechenzentren
Im Gegensatz zu konventionellen Rechenzentren weisen KI-Fabriken eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit und Energiedichte auf. Nutzer der Infrastruktur sind Unternehmen aus Industrie, Forschung und Technologie. Die Arbeiten haben bereits begonnen: Voraussichtlich noch im laufenden Jahr entstehen ergänzende Büroflächen und ein neuer oberirdischer Zugang mit LKW-Einfahrt, der den bisherigen unterirdischen Tunnel unter dem Eisbach ersetzt und die operative Effizienz verbessert.

Für den Stromnetzausbau werden von den Stadtwerken München neue Stromtrassen vom nächstgelegenen Umspannwerk im öffentlichen Straßenraum verlegt. Die KI-Fabrik fügt sich städtebaulich harmonisch in das Gesamtquartier ein und nutzt die vorhandene Infrastruktur effizient.

Hier entsteht künstliche Intelligenz: Rundgang durch die KI-Fabrik  

Nachhaltigkeit als Kreislaufprinzip: Eisbach-Kühlung und Abwärmenutzung

Die KI-Fabrik ist vollständig in die Nachhaltigkeitsstrategie des Tucherparks eingebettet und als Teil eines geschlossenen Energie-Kreislaufs konzipiert. Diese nachhaltige Nutzung bestehender Infrastruktur zeigt exemplarisch, wie hausInvest Bestandsimmobilien zukunftsfähig entwickelt:

Eisbach-Kühlung: Der Eisbach dient zur autarken Kühlung der Anlage und verringert den Bedarf an energieintensiver Kälteerzeugung erheblich. Diese natürliche Ressource macht die KI-Fabrik zu einem Pilotprojekt für die Stadt München.

Abwärmenutzung: Die beim Rechenbetrieb entstehende Abwärme geht nicht verloren, sondern wird künftig in umliegende Gebäude eingespeist und unterstützt die Quartiersversorgung – ein geschlossener Energie-Kreislauf.

Polarise setzt dieses Konzept bereits erfolgreich am Standort Oslo zur Beheizung des internationalen Flughafens ein. Diese Maßnahmen positionieren die KI-Fabrik als grünes Datencenter und unterstreichen die Nachhaltigkeitsstrategie von hausInvest. Mit der Ansiedlung einer der ersten KI-Fabriken Deutschlands zeigt hausInvest, wie Bestandsimmobilien intelligent und zukunftsfähig weiterentwickelt werden können.

Fazit

Der Tucherpark verbindet denkmalgeschütztes architektonisches Erbe mit hochmoderner digitaler Infrastruktur – ein Paradebeispiel für die Entwicklungskompetenz von hausInvest in einem der attraktivsten deutschen Immobilienmärkte. Die erfolgreiche Vermietung an renommierte Partner wie Polarise, T-Systems und Nvidia bestätigt die Qualität des Gesamtkonzepts und die Vorreiterrolle von hausInvest bei zukunftsorientierten Immobilieninvestitionen.
Bild/Video: © Deutsche Telekom AG / Cindy Albrecht; Michael Kuhlmann