Nächster Meilenstein hausInvest setzt Maßstäbe: Bayerns erste KI-Fabrik geht im Tucherpark in Betrieb
04.02.2026 • 7 Minuten Lesezeit
Eine der ersten KI-Fabriken Deutschlands geht im hausInvest-Portfolio in Betrieb – und markiert einen weiteren Meilenstein in der strategischen Quartiersentwicklung des Tucherparks. Mit der Ansiedlung renommierter Partner wie dem KI-Datencenter-Betreiber Polarise, der Telekom-Tochter T-Systems als Ankernutzer und dem Technologieführer Nvidia zeigt hausInvest, wie Bestandsimmobilien intelligent und zukunftsfähig weiterentwickelt werden können.
Im Oktober 2025 unterzeichneten Commerz Real und Hines einen 13-jährigen Mietvertrag mit Polarise für das ehemalige Rechenzentrum der HypoVereinsbank. Nun ist die Anlage in Betrieb gegangen – Jahre vor vergleichbaren Vorhaben anderswo in Deutschland. Für hausInvest bedeutet dies: qualitätsorientierte Bestandsentwicklung unter realen Marktbedingungen mit technologiegetriebener Nachfrage, langfristiger Nutzung und planbaren Erträgen.
Vorreiterrolle: Top-Standort überzeugt Premiumpartner
München ist ein herausragender Standort mit großer Anziehungskraft für Tech-Unternehmen und will künftig eine führende Rolle in der europäischen KI-Entwicklung spielen.
Bayerns Hauptstadt bündelt Forschung, Start-ups und Mittelstand – mit entsprechend hoher Nachfrage nach verlässlicher Rechenleistung in zentraler Lage. Mit der KI-Fabrik reagiert hausInvest gezielt auf diesen Bedarf. Dass sich Polarise, T-Systems und Nvidia für den Tucherpark entschieden haben, ist das Ergebnis überzeugender Standortvorteile: hausInvest bietet diesen Partnern Top-Bedingungen durch zentrale Lage am Englischen Garten, vorhandene Infrastruktur und ein nachhaltiges Gesamtkonzept.
Impressionen der Eröffnung
Im Tucherpark haben wir eine optimale Infrastruktur, die es erlaubt, diese Pläne rasch, kostengünstig und umweltschonend umzusetzen.
Tucherpark: Eines der größten europäischen Revitalisierungsprojekte
Der Tucherpark im Münchner Eisbachviertel, gelegen in der Innenstadt direkt am Englischen Garten, zählt zu den größten europäischen Stadtentwicklungs- und Revitalisierungsprojekten. Die wichtigsten Kennzahlen des Großprojekts im Überblick:
- Gesamtfläche: 14 Hektar (140.000 Quadratmeter) gemischt genutztes Quartier mit modernen Arbeits- und Freizeitflächen
- Parklandschaft: 10 Hektar Grünfläche – einmalig für Münchens Innenstadt
- Investitionsvolumen: rund 500 Millionen Euro
- Nutzungsmix: 600 neue Wohnungen, Büro, Hotel & Gastronomie, Kinderbetreuung, Gesundheit/Medizin, Datencenter, Sport, Kultur, Einzelhandel, Erholungsflächen
- Fertigstellung: Mitte 2029, erste Büroflächen bereits Ende 2026 bezugsfertig
- Architektonisches Erbe: Denkmalgeschützte Gesamtanlage nach Plänen des legendären Architekten Sep Ruf aus den späten 1960er Jahren
Das Areal wird behutsam modernisiert und verbindet Münchens Standortvorteile mit einem baulichen Rahmen für ein Quartier, das kurze Wege, verlässliche Betriebsbedingungen und nachhaltige Entwicklung zusammenführt.
Die KI-Fabrik: Hochleistungsinfrastruktur auf 10.700 Quadratmetern
Die neue KI-Fabrik nutzt vorhandene Bausubstanz intelligent: Das ehemalige HVB-Rechenzentrum aus den 80er/90er Jahren wurde umfassend modernisiert. Die technischen Eckdaten belegen die Dimension des Projekts:
- Fläche: 10.700 m² Bruttogeschossfläche über sechs Untergeschosse, davon ca. 5.250 m² Whitespace
- Rechenleistung: Ausbau von ursprünglich 3 Megawatt auf bis zu 15 Megawatt (typischer Wert für mittelgroße Rechenzentren)
- GPU-Kapazität: rund 10.000 moderne Grafikprozessoren von Nvidia
- Inbetriebnahme: gestaffelt ab Q1 2026, finale Ausbaustufe 2027
- Leistungsdichte: deutlich höher als herkömmliche Rechenzentren
Im Gegensatz zu konventionellen Rechenzentren weisen KI-Fabriken eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit und Energiedichte auf. Nutzer der Infrastruktur sind Unternehmen aus Industrie, Forschung und Technologie. Die Arbeiten haben bereits begonnen: Voraussichtlich noch im laufenden Jahr entstehen ergänzende Büroflächen und ein neuer oberirdischer Zugang mit LKW-Einfahrt, der den bisherigen unterirdischen Tunnel unter dem Eisbach ersetzt und die operative Effizienz verbessert.
Für den Stromnetzausbau werden von den Stadtwerken München neue Stromtrassen vom nächstgelegenen Umspannwerk im öffentlichen Straßenraum verlegt. Die KI-Fabrik fügt sich städtebaulich harmonisch in das Gesamtquartier ein und nutzt die vorhandene Infrastruktur effizient.
Für den Stromnetzausbau werden von den Stadtwerken München neue Stromtrassen vom nächstgelegenen Umspannwerk im öffentlichen Straßenraum verlegt. Die KI-Fabrik fügt sich städtebaulich harmonisch in das Gesamtquartier ein und nutzt die vorhandene Infrastruktur effizient.
Hier entsteht künstliche Intelligenz: Rundgang durch die KI-Fabrik
Nachhaltigkeit als Kreislaufprinzip: Eisbach-Kühlung und Abwärmenutzung
Die KI-Fabrik ist vollständig in die Nachhaltigkeitsstrategie des Tucherparks eingebettet und als Teil eines geschlossenen Energie-Kreislaufs konzipiert. Diese nachhaltige Nutzung bestehender Infrastruktur zeigt exemplarisch, wie hausInvest Bestandsimmobilien zukunftsfähig entwickelt:
Eisbach-Kühlung: Der Eisbach dient zur autarken Kühlung der Anlage und verringert den Bedarf an energieintensiver Kälteerzeugung erheblich. Diese natürliche Ressource macht die KI-Fabrik zu einem Pilotprojekt für die Stadt München.
Abwärmenutzung: Die beim Rechenbetrieb entstehende Abwärme geht nicht verloren, sondern wird künftig in umliegende Gebäude eingespeist und unterstützt die Quartiersversorgung – ein geschlossener Energie-Kreislauf.
Polarise setzt dieses Konzept bereits erfolgreich am Standort Oslo zur Beheizung des internationalen Flughafens ein. Diese Maßnahmen positionieren die KI-Fabrik als grünes Datencenter und unterstreichen die Nachhaltigkeitsstrategie von hausInvest. Mit der Ansiedlung einer der ersten KI-Fabriken Deutschlands zeigt hausInvest, wie Bestandsimmobilien intelligent und zukunftsfähig weiterentwickelt werden können.
Eisbach-Kühlung: Der Eisbach dient zur autarken Kühlung der Anlage und verringert den Bedarf an energieintensiver Kälteerzeugung erheblich. Diese natürliche Ressource macht die KI-Fabrik zu einem Pilotprojekt für die Stadt München.
Abwärmenutzung: Die beim Rechenbetrieb entstehende Abwärme geht nicht verloren, sondern wird künftig in umliegende Gebäude eingespeist und unterstützt die Quartiersversorgung – ein geschlossener Energie-Kreislauf.
Polarise setzt dieses Konzept bereits erfolgreich am Standort Oslo zur Beheizung des internationalen Flughafens ein. Diese Maßnahmen positionieren die KI-Fabrik als grünes Datencenter und unterstreichen die Nachhaltigkeitsstrategie von hausInvest. Mit der Ansiedlung einer der ersten KI-Fabriken Deutschlands zeigt hausInvest, wie Bestandsimmobilien intelligent und zukunftsfähig weiterentwickelt werden können.
Fazit
Der Tucherpark verbindet denkmalgeschütztes architektonisches Erbe mit hochmoderner digitaler Infrastruktur – ein Paradebeispiel für die Entwicklungskompetenz von hausInvest in einem der attraktivsten deutschen Immobilienmärkte. Die erfolgreiche Vermietung an renommierte Partner wie Polarise, T-Systems und Nvidia bestätigt die Qualität des Gesamtkonzepts und die Vorreiterrolle von hausInvest bei zukunftsorientierten Immobilieninvestitionen.
Bild/Video: © Deutsche Telekom AG / Cindy Albrecht; Michael Kuhlmann