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Anlagestrategie
Retail ist nach Büro das zweitgrößte Segment im hausInvest Portfolio und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Diversifikation. Westfield London steht dabei für aktiv gemanagte Handelsimmobilien mit breitem Nutzungsmix. Ein Format, das sich laut aktuellen Marktdaten stabiler entwickelt als reine Fachmarktzentren oder Standalone-Stores. Die Mieteinnahmen aus Westfield London beliefen sich zuletzt auf 160,1 Millionen Pfund im Geschäftsjahr, siehe hausInvest Halbjahresbericht 2025.
Nicht im rechtlichen Sinne. hausInvest ist kein staatlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt wie Riester oder Rürup: Es gibt keine Garantien, keine feste Rente, keine Steuerförderung beim Einzahlen. Was es bietet: eine langfristig stabile Anlagemöglichkeit ab 50 Euro, die als Baustein neben anderen Vorsorgebausteinen funktionieren kann.
Durch die Diversifikation Ihrer Investments auf verschiedene Anlageklassen, geografische Regionen und Branchen können Anleger:innen das Gesamtrisiko Ihres Portfolios reduzieren. Negative Entwicklungen in einem Bereich des Portfolios können durch positive Entwicklungen in einem anderen ausgeglichen werden, was zu einem stabileren Ertrag führt.
hausInvest Anteile sind grundsätzlich börsentäglich handelbar – Sie können sie über die Börse kaufen und verkaufen, allerdings ist über diesen Weg mit erheblichen Abschlägen zu rechnen. Für Rückgaben direkt an die Fondsgesellschaft gelten gesetzliche Fristen: 24 Monate Mindesthaltedauer, 12 Monate Kündigungsfrist.4 Diese Fristen dienen dem Anlegerschutz und ermöglichen dem Fondsmanagement eine langfristig orientierte Immobilienstrategie. Die Rücknahme erfolgt zum dann gültigen Anteilspreis. Dieser kann vom Kaufpreis abweichen.
hausInvest ist als langfristiges Investment konzipiert. Für Anteile gilt eine 24-monatige Mindesthaltedauer sowie eine 12-monatige Kündigungsfrist.4 Die Rücknahme erfolgt zum aktuellen Anteilwert, der börsentäglich neu berechnet wird. hausInvest eignet sich daher besonders für Anleger:innen, die ihr Kapital mittel- bis langfristig anlegen möchten.
Wann man verkaufen sollte, hängt immer davon ab, welches Anlageziel Sie mit Ihrem Fondssparplan erreichen möchten.
Das kommt darauf an, warum Sie verkaufen möchten. Wenn Sie konkret Geld brauchen, finden Sie weiter oben auf dieser Seite Ihre Optionen. Wenn Sie vor allem verunsichert sind, was die aktuelle Marktlage für hausInvest bedeutet: hausInvest hat in über 54 Jahren – durch Ölkrisen, die Finanzkrise 2008 und die Covid-Pandemie – nie ein negatives Jahr verzeichnet. Immobilienwerte schwanken in Zyklen; kurzfristige Bewegungen sagen wenig über die langfristige Entwicklung. Eine ausführliche Einordnung der aktuellen Lage finden Sie auf unserer Seite Warum Sie als hausInvest Anleger:in entspannt sein können.
„Grundsätzlich zeigt sich in der langen Frist, dass die Inflation ausgeglichen oder oftmals sogar geschlagen wird", sagt Dr. Stefan Behrendt von der Commerz Real. Der Grund, wieso Offene Immobilienfonds zum Inflationsschutz beitragen können: Sie investieren in Sachwerte mit physischem Eigenwert, der vor allzu plötzlichen Wertverlusten schützt. Im gewerblichen Bereich sorgen zudem Indexierungsklauseln in Mietverträgen dafür, dass steigende Verbraucherpreise auch zu steigenden Mieteinnahmen führen.
Der Schutz greift allerdings nicht immer 1:1 und nicht in der kurzen Frist. Inflationsschutz hängt also von der Qualität der Mietverträge und vom Zeithorizont ab.
Es lohnt sich fast immer, einen Teil in Offene Immobilienfonds anzulegen. Nicht ohne Grund gelten sie als besonders risikoarm und sind damit auch für Neu-Anleger:innen und Unerfahrene besser geeignet als riskantere Aktienfonds.
Allerdings kommt es wie bereits erwähnt immer auf Sie individuell an. Auf Ihr Anlageziel, Ihre Risikobereitschaft, Ihr Anlagebudget und wie lange Sie anlegen möchten (Anlagehorizont).
Wichtig ist in beiden Fällen: Investieren Sie nur Geld, das Sie in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht zwingend benötigen. Zwei bis drei Monatsgehälter sollten als Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto liegen, bestehende Kredite sollten bedient sein, und der Disporahmen sollte nicht ausgereizt werden. Dann steht einem Einstieg nichts im Weg, auch nicht mit kleinen Beträgen.
Mindestens fünf Jahre, idealerweise 20 Jahre oder mehr. Der Ausgabeaufschlag von 5 Prozent (eine einmalige Gebühr beim Kauf) rechnet sich erst über längere Zeiträume. Wer kürzer anlegen möchte, ist mit Tagesgeld oder Festgeld besser bedient.
Drei Punkte: Erstens die Größe: 14,6 Mrd. Euro Fondsvermögen, 161 Immobilien, eine Streuung, die kleinere Fonds nicht erreichen. Zweitens das aktive Management: Commerz Real trifft laufend Entscheidungen zu Kauf, Vermietung und Verkauf, mit dem Ziel, das Portfolio qualitativ weiterzuentwickeln. Drittens: Die strategische Liquiditätsreserve 12 Prozent, die über dem gesetzlichen Minimum von 5 Prozent liegt. Das ist ein Sicherheitspuffer, der in 54 Jahren dazu beigetragen hat, dass hausInvest nie die Anteilrücknahme aussetzen musste.
Achten Sie bei der Auswahl einer Immobilie als Kapitalanlage vor allem auf die Qualität und die Lage des Objekts. Je hochwertiger die Immobilie ist bzw., je besser sie gelegen ist, desto höher wird die Nachfrage und ihr Wertgewinn sein.
Wenn Sie sich für einen bestimmte Fondsanlage entschieden haben, geht es um die Anbietersuche. Achten Sie darauf, einen zu finden, dessen Produkte z.B. durch eine Rating Agentur wie Scope mit mindestens A bewertet sind.
Bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Fonds und Anbieter sollten Sie zudem einen Blick auf die Historie werfen. War der Fonds in den letzten Jahren erfolgreich, lohnt sich das Fondssparen über diese Anlage vermutlich auch in Zukunft.
Auch der Vergleich von Anbietern und Depotbanken – zum Beispiel hinsichtlich Ausgabeaufschlägen oder Depotgebühren – lohnt sich.
hausInvest kauft nicht nur – hausInvest gestaltet. Durch strategische Vermietung, Modernisierung und Umnutzung steigen Mieten nachhaltig. Das stärkt die Erträge und den Wert der Immobilien.
Nehmen Sie auch einen Fondssparplan-Vergleich vor, z.B. über Stiftung Warentest. Überlegen Sie vorab, ob Sie in einen ausschüttenden Fonds oder thesaurierenden Fonds investieren möchten. Bei einem ausschüttenden Fonds werden die Dividenden unmittelbar ausgezahlt. Um vom Zinseszinseffekt zu profitieren, müssen Sie diese reinvestieren - so oft Sie eben möchten. Bei thesaurierenden Fonds geschieht das automatisch.
Achten Sie zu guter Letzt darauf, die Gewinne richtig zu versteuern. Hier profitieren Sie allerdings von einem Sparer-Pauschbetrag, der Ihre Erträge zum Teil vor der sogenannten Abgeltungssteuer schützt.
Seit 2023 gelten folgende Freibeträge, die auch 2026 unverändert blieben:
Für Alleinstehende: jährlicher Freibetrag = 1.000 Euro
Für gemeinsam veranlagte Paare: jährlicher Freibetrag = 2.000 Euro
Der Freistellungsauftrag muss vor Jahresende bei der depotführenden Bank bzw. dem Anbieter eingerichtet sein.
Sinkende Verlustrisiken: Die Wahrscheinlichkeit von Verlusten sinkt mit zunehmender Haltedauer kontinuierlich und nähert sich langfristig der Null – im Gegensatz zu Aktien und Anleihen
Vermögenssicherung: In der kritischen Phase des Vermögensschutzes (typischerweise 10-15 Jahre vor Renteneintritt) zeigen Offene Immobilienfonds die beste Risiko-Rendite-Relation aller Anlageklassen
Für die Altersvorsorge ideal: hausInvest eignet sich besonders für Anleger, die über Jahrzehnte Vermögen aufbauen wollen – vom Berufseinstieg bis zum Ruhestand. Auch in der Entnahmephase bietet hausInvest Vorteile: Sie können kontinuierlich Anteile entnehmen (anders als bei Direktimmobilien, wo nur ein Gesamtverkauf möglich ist), und im Erbfall lassen sich die Anteile problemlos unter mehreren Erben aufteilen.
Die regulatorischen Fristen (24 Monate Mindesthaltedauer, 12 Monate Kündigungsfrist) sind bei diesem Anlagehorizont kein Hindernis, sondern schützen die Stabilität Ihres Investments.
Zudem ist es ausschlaggebend zu wissen, was die gewünschten Sparziele sind und wie lange der Sparhorizont ist. So lässt es sich ungefähr ausrechnen, über welchen Zeitraum man in welcher Höhe investieren sollte.
Direkter Immobilienbesitz bietet Kontrolle – aber auch Verantwortung: Finanzierung, Instandhaltung, Mietersuche, Verwaltung, Objektrisiko.
hausInvest bietet Immobilieninvestment ohne diese operativen Aufgaben. Sie partizipieren an der Wertentwicklung und den Erträgen, ohne sich um einzelne Objekte kümmern zu müssen. Die breite Streuung reduziert zudem das Klumpenrisiko eines einzelnen Objekts erheblich.
Sicherheit und Verwahrung
Eine Studie der IREBS Immobilienakademie an der Universität Regensburg kommt zu einem klaren Ergebnis: Offene Immobilienfonds weisen von allen untersuchten Anlageklassen das geringste Verlustrisiko auf und sind damit rechnerisch sicherer als Aktien oder Staatsanleihen. Bei längerer Anlagedauer nähert sich das Verlustrisiko sogar gegen null.
Offene Immobilienfonds zählen zu den sichereren Anlageprodukten, da sie in der Regel über eine hohe Wertstabilität verfügen. Das liegt auch an dem Sachwert Immobilie, der auch unabhängig von börsentypischen Schwankungen einen konkreten physischen Eigenwert aufweist.
Grundsätzlich ist jedoch jede Art von Geldanlage mit bestimmten Anlagerisiken verbunden, über die sich Anleger:innen vor ihrem Investment informieren sollten.
hausInvest zeigt eine deutlich geringere Volatilität als Aktienindizes. Während im April 2025 der S&P 500 an einem Tag knapp 5 % verlor und der DAX über 3 % einbrach , überschritt hausInvest nie eine monatliche Volatilität von {volatilitaet_durch_hi}} %1. Die Wertentwicklung basiert auf langfristigen Faktoren wie Mieteinnahmen und Standortqualität, nicht auf täglichen Börsenschwankungen. Dennoch bergen auch Immobilienfonds Risiken, insbesondere Marktrisiken und Liquiditätsbeschränkungen.
Das kommt darauf an, warum Sie verkaufen möchten. Wenn Sie konkret Geld brauchen, finden Sie weiter oben auf dieser Seite Ihre Optionen. Wenn Sie vor allem verunsichert sind, was die aktuelle Marktlage für hausInvest bedeutet: hausInvest hat in über 54 Jahren – durch Ölkrisen, die Finanzkrise 2008 und die Covid-Pandemie – nie ein negatives Jahr verzeichnet. Immobilienwerte schwanken in Zyklen; kurzfristige Bewegungen sagen wenig über die langfristige Entwicklung. Eine ausführliche Einordnung der aktuellen Lage finden Sie auf unserer Seite Warum Sie als hausInvest Anleger:in entspannt sein können.
Theoretisch ja. Immobilienwerte können schwanken, und die Anteilrücknahme kann in Extremsituationen ausgesetzt werden. Historisch hat hausInvest seit 1972 Jahren in jedem Jahr positiv abgeschlossen. Aber das ist keine Garantie für die Zukunft. Wissenschaftliche Analysen zeigen: Offene Immobilienfonds haben die niedrigste Verlustwahrscheinlichkeit aller untersuchten Anlageklassen, und das durchschnittliche Verlustausmaß nähert sich bei langen Haltedauern der Null.
Kurzantwort: hausInvest durchläuft einen normalen Immobilienzyklus und steht vor der Erholungsphase.
Die Zahlen sprechen für sich:
- Vermietungsquote 93,3 % (trotz Abschwungphase 2022-2024)
- 161 Immobilien in 17 Ländern: breiteste Diversifikation
- 90% wertgesicherte Mietverträge: Inflationsschutz 5
- Externe Bestätigung durch Scope-Rating a- (AIF)
Seit 54 Jahren jedes Jahr im Plus (BVI-Methode) – über alle Zyklen hinweg.
Die wichtigste Erkenntnis: Was viele als "Absturz" empfinden, ist eine zyklische Marktkorrektur nach der Zinswende 2022/23. Immobilienmärkte durchlaufen regelmäßig solche Phasen und erholen sich anschließend.
Wo wir heute stehen (2026): Laut hausInvest-Fondsmanagement steht der Markt "vor einem neuen Zyklus mit Chancen zur Wertsteigerung". Die Erholungsphase hat begonnen: stabile Zinsen, steigende Kreditnachfrage, wachsende Spitzenmieten.
Langfristige Perspektive: hausInvest ist kein Produkt für schnelle Gewinne, sondern für langfristige, stabile Erträge über mehrere Immobilienzyklen hinweg (7-10 Jahre pro Zyklus). Wer mit einem Anlagehorizont von 10+ Jahren investiert, konnte historisch von der Stabilität profitieren – gerade weil hausInvest auch Abschwungphasen überstanden hat.
Aber: hausInvest ist kein risikofreies Investment. Wertschwankungen sind Teil der Zyklen, Liquidität ist eingeschränkt, und in extremen Marktsituationen kann die Anteilsrücknahme vorübergehend ausgesetzt werden. Wenn Sie unsicher sind, ob hausInvest zu Ihrer aktuellen Situation passt, ist ein Gespräch mit Ihrer Bankberatung der richtige nächste Schritt. Die konkreten Unterlagen dafür finden Sie unten.
In extremen Ausnahmesituationen kann ein Offener Immobilienfonds die Rücknahme von Anteilen vorübergehend aussetzen. Das klingt beunruhigend, ist aber eine gängige Schutzmaßnahme für alle Anleger:innen. Sie verhindert, dass das Fondsmanagement in einer Marktkrise Immobilien vereinzelt zu Tiefstpreisen verkaufen muss. Bei hausInvest ist das in über 54 Jahren nie vorgekommen. Die aktuelle Liquiditätsquote von 12 Prozent bildet einen erheblichen Puffer über der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestliquidität von 5 Prozent.
Bei der Klassifizierung von Risikoklassen herrscht kein einheitlicher Standard. Es existieren verschiedene Modelle, die Risikoklassen unterschiedlich charakterisieren. Die gängigsten Modelle unterscheiden zwischen fünf oder sieben verschiedenen Risikoklassen.
Ein gängiges Modell charakterisiert fünf Risikoklassen und weist ihnen jeweils ein entsprechendes Risikoprofil zu:
- Risikoklasse 1: Konservativ
- Risikoklasse 2: Risikoscheu
- Risikoklasse 3: Risikobereit
- Risikoklasse 4: Spekulativ
- Risikoklasse 5: Hochspekulativ
Ein weiteres Modell unterscheidet zwischen sieben verschiedenen Risikoklassen:
- Risikoklasse 1: Sicherheit
- Risikoklasse 2: Sicherheitsorientiert
- Risikoklasse 3: Konservativ sicherheitsorientiert
- Risikoklasse 4: Solide ertragsorientiert
- Risikoklasse 5: Konservativ ertragsorientiert
- Risikoklasse 6: Wachstumsorientiert/spekulativ
- Risikoklasse 7: Extrem spekulativ
Grundsätzlich gelten Offene Immobilienfonds als wenig riskant, mögliche Anlagerisiken betreffen vor allem die Fondsliquidität oder das Fondsmanagement. Bei zu hoher/zu niedriger Liquidität oder schlechtem Management drohen Verluste, die sich negativ auf die Renditen auswirken können.
Weitere Risikofaktoren, auf die Anleger:innen achten sollten:
- Zu kleine oder zu wenig diversifizierte Portfolios
- Einseitige geographische Ausrichtung
- Mangelnde Streuung über Nutzungsarten
- Restwährungsrisiken bei internationalen Portfolios
- Ankauf zu teurer Immobilien
- Niedrige Vermietungsquoten
- Zu hohe Abhängigkeit von einzelnen Großmietern
- Zu kleines Partner-Netzwerk des Fondsmanagements
- Zu hohe Quote institutioneller Anleger
Viele dieser Risiken lassen sich allerdings im Vorfeld erkennen, wenn Sie den Fonds vor dem Investment gezielt auf diese Faktoren hin prüfen.
Immobilienfonds wie hausInvest sind von kurzfristigen Börsenturbulenzen weit weniger betroffen, da die Wertentwicklung primär von langfristigen Faktoren wie Mietentwicklung, Standortqualität und lokalen Immobilienmärkten abhängt. Die niedrige Korrelation zu Aktienmärkten macht hausInvest zu einem stabilisierenden Element im Portfolio. In 53 Jahren erzielte der Fonds in jedem Jahr eine positive Performance.1
Drei Faktoren geben Ihnen gute Orientierung: die Größe und Streuung des Portfolios, die Qualität des Fondsmanagements und die Liquiditätssituation des Fonds.
Ein Fonds mit vielen Immobilien in unterschiedlichen Regionen und Nutzungsarten kann einzelne Rückschläge besser abfedern. Bei der Qualität des Managements lohnt sich ein Blick auf die Kapitalverwaltungsgesellschaft, deren Erfahrung und das Rating unabhängiger Agenturen wie Scope. Und ein gesunder Fonds verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven, um Rückgabewünsche bedienen zu können, ohne Immobilien unter Druck verkaufen zu müssen.
Ergänzend lohnt sich ein Blick auf die Vermietungsquote (idealerweise über 90 %), die Vertriebsstruktur und die langfristige Wertentwicklung. Ein Fonds, der auch in schwierigen Marktphasen stabil geblieben ist, hat seine Krisenfestigkeit bereits unter Beweis gestellt. Dabei gilt jedoch wie bei jeder Geldanlage: Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Entwicklung.
Nach der Finanzkrise 2008 mussten mehrere Offene Immobilienfonds dauerhaft schließen, weil zu viele Anleger*innen gleichzeitig ihr Geld zurückforderten und die Fonds ihre Immobilien nicht schnell genug verkaufen konnten. Das führte zu einem strukturellen Problem: Kurzfristige Anlegergelder standen langfristigen Immobilieninvestments gegenüber. Der Gesetzgeber hat daraufhin 2013 die KAGB-Reform eingeführt, die genau das verhindert: Seitdem gelten für alle offene Immobilienfonds – auch hausInvest – die 24-monatige Mindesthaltedauer und die 12-monatige Kündigungsfrist. Diese strukturelle Sicherung schützt den Fonds vor einem plötzlichen Massenabzug von Kapital. Hinzu kommt die Liquiditätsreserve von hausInvest: rund 2 Milliarden Euro stehen für Rücknahmen und Investments bereit (Stand: November 2025).
Ein Totalverlust ist bei Offenen Immobilienfonds äußerst unwahrscheinlich. Das Fondsvermögen wird als Sondervermögen getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt. Selbst wenn die Fondsgesellschaft in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte, bleibt Ihr Investment geschützt.
Auch in der schwersten Krise der Branche, der Finanzkrise 2008, lag der durchschnittliche Verlust bei den 18 betroffenen Fonds bei 22 %. Zu einem Totalverlust kam es nicht. Betroffen waren vor allem junge Fonds ohne ausreichende Risikostreuung oder Fonds, die stark auf Kreditfinanzierung gesetzt hatten. Große, breit diversifizierte Fonds mit langjähriger Erfolgsbilanz haben diese Krise überstanden und auch in den folgenden Jahren positive Renditen1 erwirtschaftet.
hausInvest investiert in Sachwerte: Gewerbeimmobilien mit stabilen Mieteinnahmen. Das Portfolio ist breit diversifiziert über 161 Immobilien in 17 Ländern, verschiedene Nutzungsarten und Mieter:innen. Diese Streuung reduziert Risiken, schließt Wertschwankungen aber nicht aus. Alle Chancen und Risiken von hausInvest finden Sie übersichtlich hier auf einen Blick.
Grundlagen zu Immobilienfonds
Die Sharpe Ratio beschreibt das Verhältnis von Risiko und Rendite, also die risikobereinigte Performance einer Geldanlage: Ein Wert größer als 1 bedeutet dabei eine Mehrrendite der betreffenden Anlage gegenüber einem risikolosen Investment.
Ein Beispiel aus der Praxis: Die IREBS Immobilienakademie hat die Sharpe Ratio verschiedener Anlageklassen im Zeitraum 2004–2025 verglichen (vor Steuern). Das Ergebnis: Offene Immobilienfonds erzielten mit 0,76 die höchste Sharpe Ratio — vor Aktien (MSCI World: 0,64) und europäischen Anleihen (0,26).
Immobilienaktien (wie im MSCI World Real Estate Index) sind börsengehandelte Unternehmensanteile und unterliegen den gleichen täglichen Kursschwankungen wie andere Aktien. Der MSCI World Real Estate Index verlor 2022 24,46 %. hausInvest investiert direkt in physische Immobilien, deren Bewertung auf Gutachten basiert und damit deutlich stabiler ist. Die monatliche Volatilität von hausInvest liegt bei nur 0,5 %.1 Der Preis: geringere Liquidität durch Haltefristen, aber auch deutlich niedrigere Schwankungsbreite.
Bei der Klassifizierung von Risikoklassen herrscht kein einheitlicher Standard. Es existieren verschiedene Modelle, die Risikoklassen unterschiedlich charakterisieren. Die gängigsten Modelle unterscheiden zwischen fünf oder sieben verschiedenen Risikoklassen.
Ein gängiges Modell charakterisiert fünf Risikoklassen und weist ihnen jeweils ein entsprechendes Risikoprofil zu:
- Risikoklasse 1: Konservativ
- Risikoklasse 2: Risikoscheu
- Risikoklasse 3: Risikobereit
- Risikoklasse 4: Spekulativ
- Risikoklasse 5: Hochspekulativ
Ein weiteres Modell unterscheidet zwischen sieben verschiedenen Risikoklassen:
- Risikoklasse 1: Sicherheit
- Risikoklasse 2: Sicherheitsorientiert
- Risikoklasse 3: Konservativ sicherheitsorientiert
- Risikoklasse 4: Solide ertragsorientiert
- Risikoklasse 5: Konservativ ertragsorientiert
- Risikoklasse 6: Wachstumsorientiert/spekulativ
- Risikoklasse 7: Extrem spekulativ
Der SRRI (Synthetic Risk Reward Indicator) bestimmt das Anlagerisiko von Investmentfonds. Je nach historischer Wertschwankung eines Fonds kann er mithilfe des SRRI in eine von sieben Risikoklassen eingeordnet werden: Je geringer die Schwankung, desto niedriger die Risikoklasse.
Der Unterschied zeigt sich in den Zahlen: Die IREBS Immobilienakademie hat die Korrelation verschiedener Anlageklassen über 20 Jahre untersucht. Das Ergebnis: Offene Immobilienfonds korrelieren mit einem globalen Aktienindex nur mit 0,10, also praktisch gar nicht. Immobilien-ETFs dagegen weisen eine deutlich höhere Korrelation zum Aktienmarkt auf und schwanken entsprechend stärker. Wer Immobilien als Stabilisator und Gegengewicht zu Aktien im Portfolio haben möchte, braucht den OIF, nicht den ETF.
Core-Immobilien sind besonders hochwertige Immobilien, die sich in den Top-Lagen internationaler Großstädte befinden. Sie zeichnen sich durch eine moderne Ausstattung und bonitätsstarke Mieter:innen aus. Als Anlageobjekte gelten sie dank der hohen Nachfrage als langfristige und stabile Einnahmequellen.
Kauf, Verkauf und Anteile
Natürlich gilt: Je höher der investierte Betrag, desto stärker wirkt sich die Wertentwicklung des Fonds auf das eigene Vermögen aus.
Ihre Anteile sind vererbbar und gehen auf Ihre Erb:innen über. Diese können sie behalten oder verkaufen: Die gesetzlichen Fristen (Mindesthaltedauer, Kündigungsfrist) gelten dann für die Erb:innen weiter.
Tipp: Informieren Sie Ihre Angehörigen über Ihre hausInvest Anlage und wo die entsprechenden Unterlagen zu finden sind. Auf unserer Seite hausInvest vererben beantworten wir Ihre Fragen zu diesem Thema.
hausInvest-Anteile sind bereits ab 50 Euro erhältlich. Es gibt keine Mindestanlagedauer beim Kauf. Allerdings gilt für Anteile ab Juli 2013 eine Mindesthaltefrist von 24 Monaten, bevor Sie kündigen können. Für regelmäßiges Sparen ist hausInvest auch im Sparplan möglich, je nach Anbieter bereits ab kleinen monatlichen Beträgen.
Die Anlage auf den Namen des Kindes zu übertragen, bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Sie haben steuerlich gesehen Vorteile, da Geldanlagen auf den Namen des Nachwuchses einem gewissen Steuerfreibetrag unterliegen.
Es bedeutet aber auch, dass das Vermögen per Gesetz dem Kind ab dem 18. Lebensjahr frei zur Verfügung steht. Ab dann haben Sie als Eltern keinerlei Mitspracherecht mehr, wofür das Angesparte ausgegeben wird.
Ab einer bestimmten Höhe des Vermögens kann es zudem sein, dass Ihr Kind nicht mehr kostenlos bei Ihnen mit krankenversichert werden kann. Es lohnt sich also, Punkte wie diese noch mal mit dem Steuerberater und der Krankenkasse zu besprechen.
Die Privilegierung von Altanteilen (Rückgabe ohne Fristen bis 30.000 Euro pro Halbjahr) war persönlich an den Käufer gebunden. Als Erbe verlieren Sie diesen Sonderstatus – für Sie gelten die regulären Fristen.
hausInvest Anteile können Sie über Ihre Bank, einen Finanzberater oder direkt online erwerben. Die Mindestanlagesumme sowie aktuelle Konditionen finden Sie in unserem Factsheet. Nach dem Kauf werden Ihre Anteile in Ihrem Depot verwahrt und Sie partizipieren an der Wertentwicklung des Fonds in Form von Renditen1, die sich größtenteils aus den regelmäßigen Mieteinnahmen der 161 Fondsimmobilien speist sowie aus den Erträgen im Fall eines Immobilienverkaufs.
Für Offene Immobilienfonds gelten gesetzliche Fristen: eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten und eine Kündigungsfrist von 12 Monaten. Diese Fristen schützen den Fonds und damit alle Anleger:innen davor, dass große Kapitalabflüsse zu Notverkäufen von Immobilien führen. Wer seine Anteile schneller veräußern möchte, kann sie jederzeit über die Börse verkaufen. Allerdings liegt der Börsenkurs möglicherweise unter dem offiziellen Anteilswert.
Weitere Informationen zum Verkauf Offener Immobilienfonds finden Sie hier.
hausInvest (WKN: 980701, ISIN: DE0009807016) ist über alle diese Wege erhältlich. Der Fonds ist bei über 500 Vertriebspartnern deutschlandweit verfügbar, darunter bei der Commerzbank, der comdirect, zahlreichen Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Online-Brokern. Sie können hausInvest in Ihr bestehendes Depots kaufen oder ein neues Depot eröffnen. Alle Informationen wie Sie hausInvest erwerben können, erhalten sie unter Jetzt anlegen.
Nach dem Übertrag ins Depot gelten in der Regel 24 Monate Mindesthaltedauer plus 12 Monate Kündigungsfrist. Ausnahme: Wenn Sie bereits vor dem Erbfall gemeinsam mit dem Verstorbenen ein Gemeinschaftsdepot hatten, laufen die Fristen nicht neu.
Das hängt davon ab, wie dringend Sie das Geld brauchen. Fragen Sie sich konkret: Wie viel weniger bekäme ich an der Börse im Vergleich zur Rückgabe? Und wie viel kostet mich das Warten von 12 Monaten: durch entgangene Nutzung, Opportunitätskosten oder schlicht fehlende Liquidität? Wenn die Differenz kleiner ist als der Wert Ihrer Wartezeit, spricht vieles für die reguläre Rückgabe.
Ihre Anteile bleiben in Ihrem Depot und hausInvest schreibt Ihnen Ausschüttungen weiterhin gut. Das Geld arbeitet also wie gewohnt weiterhin für Sie. Allerdings sind die betreffenden Anteile gesperrt: Sie können weder darauf zugreifen, noch sie an der Börse verkaufen oder in ein anderes Depot übertragen. Die Sperrzeit schützt alle Anleger:innen, weil sie dem Fondsmanagement eine planbare Liquiditätssteuerung ermöglicht.
Bei der Rückgabe der Anteile an die Fondsgesellschaft erhalten Sie den fairen Rücknahmepreis (aktuell Euro) , müssen aber die gesetzlichen Fristen einhalten. An der Börse können Sie grundsätzlich sofort verkaufen, sollten hier allerdings mit erheblichen Preisabschlägen von 10 bis 20 Prozent rechnen.
Die meisten Offenen Immobilienfonds schütten einmal jährlich Erträge aus. Bei hausInvest erfolgt die Ausschüttung im Juni. Die Erträge werden dem Depot gutgeschrieben. Wer möchte, kann sie über einen Sparplan automatisch wieder anlegen lassen. Die Wertentwicklung ergibt sich aus der Kombination von Ausschüttung und Anteilswertsteigerung.
Ja, jederzeit. Sie können hausInvest Anteile nach einem Verkauf ohne Einschränkungen wieder kaufen. Beachten Sie aber: Der Ausgabeaufschlag von bis zu 5 Prozent fällt erneut an. Wenn Sie langfristig dabei bleiben möchten und nur vorübergehend Geld benötigen, kann ein Teilverkauf sinnvoller sein und dann sparen Sie sich beim späteren Aufstocken diesen Aufschlag. Bei einer Gesamtanlage von 50.000 Euro und einer Teil-Entnahme von 20.000 Euro macht das im Vergleich zu einem Komplettverkauf in Verbindung mit späterer Wiederanlage von 30.000 Euro einen Unterschied von zusätzlichen Kosten in Höhe von 1.500 Euro aus.
Nein. Sie können die Anteile behalten. Es entstehen keine Kosten, und der Erbfall selbst löst keine Abgeltungssteuer aus. Viele Erben entscheiden sich dafür, die Anteile langfristig im Depot zu behalten. Ausführliche Informationen finden Sie auch in unserem Themenbeitrag hausInvest erben.
Steuern und steuerliche Behandlung
Hierzu gehören folgende Anlegergruppen:
- Anleger, die die Voraussetzungen des § 44a Abs. 7 S. 1 EStG erfüllen oder vergleichbare ausländische Anleger
- Anleger, die Anteile an hausInvest im Rahmen von Altersvorsorge- oder Basisrentenverträge halten, welche nach den §§ 5 oder 5a des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes zertifiziert wurden
- Inländische juristische Personen des öffentlichen Rechts, soweit die Anteile nicht einem von der Körperschaftsteuer befreiten Betrieb gewerblicher Art zuzurechnen sind
- Von der Körperschaftsteuer befreite inländische Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen, soweit sie nicht unter die zuvor genannten inländischen juristischen Personen des öffentlichen Rechts fallen, oder vergleichbare ausländische Anleger
Die Steuerbefreiung setzt voraus, dass
- der steuerbegünstigte betriebliche Anleger seit mindestens drei Monaten zivilrechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer der Fondsanteile ist bezogen auf den Zeitpunkt des Zuflusses der Einnahmen bzw. des Geschäftsjahres des Fonds und
- es sich um einen steuerbegünstigten Anleger handelt. Die Steuerbefreiung des steuerbegünstigten Anlegers ist nachzuweisen durch eine Bescheinigung gestellt werden kann, müssen steuerbegünstigte Anleger bestimmte Nachweise gegenüber dem Fonds erbringen. Werden die Nachweise nicht innerhalb der Antragsfrist eingereicht, kann keine Erstattung mehr erfolgen
Darüber hinaus muss eine von der depotführenden Stelle des Anlegers nach Ablauf des Kalenderjahres nach amtlichem Muster erstellte Bescheinigung (sogenannter Investmentanteil-Bestandsnachweis) eingereicht werden, die Angaben über den Umfang der durchgehend während des Kalenderjahres gehaltenen Fondsanteile und den erworbenen bzw. veräußerten Fondsanteile enthält.
Bei Anlegern, die Anteile an hausInvest als Anbieter von Altersvorsorge- oder Basisrentenverträgen halten, ist innerhalb eines Monates nach dem Fondsgeschäftsjahresende mitzuteilen, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang Anteile erworben bzw. veräußert wurden sowie die Bestätigung, dass der Erwerb ausschließlich im Rahmen von Altersvorsorge- oder Basisrentenverträge erfolgt.
Um die erstattete Steuer bzw. den Befreiungsbetrag den Anlegern zukommen zu lassen, muss die Angabe einer gültigen Kontoverbindung erfolgen.
Beim Fondssparen besteht die Möglichkeit einer staatlichen Förderung – in Form einer sogenannten Arbeitnehmersparzulage. Diese Zulage erhalten Sie als Arbeitnehmer:in, wenn das zu versteuernde Einkommen die gesetzlichen Grenzen nicht überschreitet. Seit 2025 liegen diese bei 40.000 Euro für Alleinstehende und bei 80.000 Euro für Zusammenveranlagte.
Die gesetzlichen Grenzen beziehen sich auf das zu versteuernde Einkommen aus dem Kalenderjahr, für das die staatliche Förderung beantragt wird. Erfüllen Sie als Arbeitnehmer die Voraussetzung bezüglich der Einkommensgrenzen, erhalten Sie vom Staat 20 Prozent der von Ihnen in den Fondssparplan eingezahlten Summe als Förderung. Verheiratete können hier mit maximal 160 Euro und Alleinstehende mit maximal 80 Euro gefördert werden.
Hierfür müssen Sie zunächst einen Sparvertrag in Form eines Fondssparplans abschließen, der eine Mindestlaufzeit von sechs Jahren und eine direkt anschließende Ruhephase von einem weiteren Jahr besitzt. Anhand Ihrer Einkommenssteuererklärung erfolgt die Beantragung der Arbeitnehmersparzulage jährlich beim Finanzamt. Am Ende der Laufzeit von sieben Jahren erhalten Sie dann die Geldsumme der staatlichen Förderung. Dabei ist die Arbeitnehmersparzulage steuer- und sozialversicherungsfrei.
Im Falle einer mündelsicheren Geldanlage, die im Namen des Kindes oder Mündels eröffnet wurde, muss der einzuzahlende Anlagebetrag nicht versteuert werden. Hier greift nämlich der Grundfreibetrag, der im Steuerjahr 2023 bei 10.908 Euro liegt. Liegt das jährliche Einkommen der anlegenden Person (hier des Kindes) darunter, müssen keine Steuern gezahlt werden.
Diese erstattete Steuer wird im Anschluss an die steuerbegünstigten Anleger ausgezahlt (sogenannter Befreiungsbetrag gem. § 12 InvStG). Damit die Erstattung bei den Finanzbehörden innerhalb von zwei Jahren nach Ablauf des Fondsgeschäftsjahres gestellt werden kann, müssen steuerbegünstigte Anleger bestimmte Nachweise gegenüber dem Fonds erbringen. Werden die Nachweise nicht innerhalb der Antragsfrist eingereicht, kann keine Erstattung mehr erfolgen.
Der Erbfall selbst ist unentgeltlich – es fällt keine Abgeltungssteuer an. Bei Erbschaftssteuer gelten Freibeträge von 500.000 Euro (Ehepartner) bzw. 400.000 Euro (Kinder). Erst bei späterer Veräußerung wird Abgeltungssteuer auf den Gewinn fällig, wobei 60 Prozent steuerfrei 2 bleiben.
Erträge aus Offenen Immobilienfonds unterliegen der Abgeltungssteuer (25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Allerdings greift bei Immobilienfonds mit einem Immobilienanteil von mindestens 51 Prozent eine Teilfreistellung von 60 Prozent. Das bedeutet: Nur 40 Prozent der Erträge werden tatsächlich besteuert.
Konkret: Bei einer Bruttorendite von 2 Prozent werden nach Teilfreistellung und Abgeltungssteuer effektiv nur rund 0,26 Prozent Steuern fällig. Die Nettorendite liegt damit bei rund 1,74 Prozent. Zum Vergleich: Bei Tagesgeld oder Anleihen wird die volle Rendite besteuert. Dieser steuerliche Vorteil ist gesetzlich verankert und macht Offene Immobilienfonds netto oft attraktiver, als die Bruttorendite vermuten lässt. Die Steuer wird in der Regel automatisch von der Depotbank abgeführt, sofern kein Freistellungsauftrag vorliegt.
Für das Geschäftsjahr 2024/2025 benötigen wir die Unterlagen bis zum 31.5.2026. Für die die nachfolgenden Geschäftsjahre benötigen wir die o. g. Unterlagen jeweils bis zum 30.4. des Folgejahres.
Von Ihren Erträgen aus hausInvest sind 60 Prozent steuerfrei. Nur 40 Prozent unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 Prozent. Konkret: Bei einer Rendite von 1,5 Prozent zahlen Sie effektiv nur auf 0,88 Prozent Steuer. Eine voll steuerpflichtige Anlage müsste 2,67 Prozent Rendite erzielen, um nach Steuern dasselbe Ergebnis zu liefern.
Ähnlich verhält es sich mit Vermögenswirksamen Leistungen (VL). Zunächst muss ein Fondssparplan eingerichtet werden. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Fonds „VL-fähig” sind (Offene Immobilienfonds sind es beispielsweise noch nicht). Bei Verheirateten können beide Ehepartner:innen einen Sparplan erstellen – und so die vermögenswirksamen Leistungen doppelt erhalten.
Die Höhe der vermögenswirksamen Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Arbeits- oder Tarifvertrag. Arbeitgeber:innen zahlen monatlich bis zu 40 Euro in einen Fondssparplan ein – zusätzlich zum Bruttogehalt. Wird weniger als der Höchstbetrag von 40 Euro gezahlt, können Sie den Differenzbetrag selbst übernehmen, indem er direkt von Ihrem Gehalt abgezogen wird. Haben Sie Anspruch auf die staatliche Arbeitnehmersparzulage, gilt die sogenannte 6+1-Regel: Die Einzahlung erfolgt sechs Jahre lang, im siebten Jahr ruht der Sparplan. Danach steht das Vermögen zur freien Verfügung.
Wertentwicklung, Rendite und Ausschüttung
Ja. hausInvest schüttet regelmäßig Erträge aus. Diese sind zu 60 Prozent steuerfrei (Teilfreistellung für Immobilienfonds). Die Ausschüttungen werden automatisch auf Ihr Depot oder Referenzkonto überwiesen.2
hausInvest schüttet jährlich im Juni Erträge aus laufenden Mieteinnahmen aus. Die Ausschüttung wird automatisch in Ihrem Depot verbucht. Alternativ können Sie die Ausschüttung reinvestieren und wieder anlegen: So profitieren Sie vom Zinseszins-Effekt. Auch das funktioniert automatisch, wenn Sie sich für die automatische Wiederanlage der Ausschüttung entscheiden. Die Höhe der Ausschüttung kann von Jahr zu Jahr schwanken und hängt von den erzielten Mieteinnahmen sowie ggf. Verkaufserlösen ab.
Jahresbericht herunterladen (PDF)
Kurzantwort: hausInvest durchläuft einen normalen Immobilienzyklus und steht vor der Erholungsphase.
Die Zahlen sprechen für sich:
- Vermietungsquote 93,3 % (trotz Abschwungphase 2022-2024)
- 161 Immobilien in 17 Ländern: breiteste Diversifikation
- 90% wertgesicherte Mietverträge: Inflationsschutz 5
- Externe Bestätigung durch Scope-Rating a- (AIF)
Seit 54 Jahren jedes Jahr im Plus (BVI-Methode) – über alle Zyklen hinweg.
Die wichtigste Erkenntnis: Was viele als "Absturz" empfinden, ist eine zyklische Marktkorrektur nach der Zinswende 2022/23. Immobilienmärkte durchlaufen regelmäßig solche Phasen und erholen sich anschließend.
Wo wir heute stehen (2026): Laut hausInvest-Fondsmanagement steht der Markt "vor einem neuen Zyklus mit Chancen zur Wertsteigerung". Die Erholungsphase hat begonnen: stabile Zinsen, steigende Kreditnachfrage, wachsende Spitzenmieten.
Langfristige Perspektive: hausInvest ist kein Produkt für schnelle Gewinne, sondern für langfristige, stabile Erträge über mehrere Immobilienzyklen hinweg (7-10 Jahre pro Zyklus). Wer mit einem Anlagehorizont von 10+ Jahren investiert, konnte historisch von der Stabilität profitieren – gerade weil hausInvest auch Abschwungphasen überstanden hat.
Aber: hausInvest ist kein risikofreies Investment. Wertschwankungen sind Teil der Zyklen, Liquidität ist eingeschränkt, und in extremen Marktsituationen kann die Anteilsrücknahme vorübergehend ausgesetzt werden. Wenn Sie unsicher sind, ob hausInvest zu Ihrer aktuellen Situation passt, ist ein Gespräch mit Ihrer Bankberatung der richtige nächste Schritt. Die konkreten Unterlagen dafür finden Sie unten.
In 54 Jahren hat hausInvest alle großen Krisen erfolgreich gemeistert: Ölkrise, Dotcom-Blase, Finanzkrise. Dabei erzielte der Fonds einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von 5,1 %¹. Der Schlüssel war stets die Vier-Säulen-Strategie: Top-Lagen, aktives Management, Trendanalyse und realistische Erwartungen.
hausInvest hat über 54 Jahre bewiesen, dass hochwertige Portfolios Zyklen überstehen:
- 1972-1975: 1. Ölkrise → hausInvest bleibt stabil
- 1985-1990: Golfkrieg, Börsencrash → hausInvest im Plus
- 2008-2009: Finanzkrise → hausInvest im Plus (während viele Fonds schließen)
- 2020-2021: Covid-Pandemie → hausInvest im Plus
- 2022-2024: Zinswende → hausInvest im Plus
Die Lehre: Wer in Abschwungphasen verkauft, realisiert Verluste. Wer über Zyklen hinweg investiert bleibt, profitiert von der langfristigen Stabilität.
hausInvest hat das Geschäftsjahr 2025/2026 zum 31. März 2026 mit einer stabilen Performance von 1,9 Prozent abgeschlossen. Am 22. Juni 2026 schüttet hausInvest 0,35 Euro je Anteil –
insgesamt rund 119 Millionen Euro – an seine Anleger aus. 60 Prozent davon sind steuerfrei.
Aufgrund der aktuell angespannten globalen Rahmenbedingungen fällt die diesjährige Ausschüttung vor sorglich geringer aus. Hintergrund hierfür sind insbesondere die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, volatile Kapitalmärkte sowie die insgesamt erhöhte wirtschaftliche Risikolage. Im Sinne des langfristigen Werterhalts und entsprechend der risikoaversen Ausrichtung unseres Fonds haben wir uns bewusst dafür entschieden, einen größeren Teil der vorhandenen Mittel zunächst im Fonds zu belassen. Diese vorausschauende Vorgehensweise ermöglicht es uns, auch in einem
anspruchsvollen Marktumfeld handlungsfähig zu bleiben und wir stärken gleichzeitig damit die Stabilität des Fonds im Interesse aller Anleger:innen. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres ist eine zusätzliche Ausschüttung möglich, sofern sich die Marktbedingungen stabilisieren und die wirtschaftlichen Entwicklungen dies zulassen.
Geschlossene Immobilienfonds zielen in der Regel auf Renditen zwischen 6 Prozent und 8 Prozent pro Jahr. Bei Offenen Immobilienfonds liegen die durchschnittlichen Renditen bei rund 2 Prozent bis 4 Prozent pro Jahr. Die höheren Renditechancen von GIFs gehen allerdings auch mit deutlich höheren Anlagerisiken einher.
Ja. hausInvest schüttet jährlich Erträge aus. Für das Geschäftsjahr 2025/26 betrug die Ausschüttung Euro pro Anteil. Diese Ausschüttungen fließen automatisch auf Ihr Depot oder Referenzkonto. Darüber hinaus können Sie Anteile stufenweise zurückgeben, innerhalb der geltenden Fristen. Ausführliche Informationen zu den regelmäßigen Ausschüttungen haben wir hier für Sie zusammengefasst.
hausInvest war jedes Jahr im Plus, weil die BVI-Rendite nicht nur den Anteilspreis misst, sondern auch alle Ausschüttungen einschließt – als wären sie sofort wieder angelegt worden. Seit Fondsauflage 1972 haben diese Ausschüttungen auch in Jahren mit leichten Anteilspreisrückgängen den Rückgang mehr als ausgeglichen. Der Anteilspreis selbst ist der börsentäglich veröffentlichte Wert eines Anteils – er kann in einzelnen Jahren sinken, wenn Immobilienwerte korrigiert werden. Die BVI-Rendite ist der einheitliche Branchenstandard und damit die vergleichbare Kennzahl. Wichtig: Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.
Kurzfristige Wertschwankungen bei Immobilienfonds sind normal – und wer nach „hausInvest Absturz" sucht, erlebt gerade genau das: einen wiederkehrenden Marktzyklus, der typischerweise 7–10 Jahre dauert und vier klar erkennbare Phasen hat. Um die Entwicklung 2022–2024 einzuordnen, lohnt ein Blick auf die Funktionsweise von Immobilienmärkten.
Die 4 Phasen des Immobilienzyklus
Immobilienmärkte durchlaufen – ähnlich wie Aktienmärkte – wiederkehrende Zyklen. Diese dauern typischerweise 7-10 Jahre und umfassen vier Phasen:
1. Aufschwung (Recovery)
- Niedrige Zinsen, steigende Nachfrage nach Immobilien
- Investoren werden aktiver, Transaktionsvolumen steigt
- Mieten beginnen zu steigen, Leerstände sinken
- Wertsteigerungen: Moderat bis stark
2. Hochphase (Expansion)
- Höchste Preise, Spitzenmieten in Top-Lagen
- Starke Neubauaktivität, hohe Investorennachfrage
- Oft verbunden mit niedriger Inflation und Wirtschaftswachstum
- Wertsteigerungen: Stark, aber Risiko der Überhitzung
3. Abschwung (Hyper Supply)
- Zinsanstiege, wirtschaftliche Unsicherheit
- Transaktionsvolumen bricht ein, weniger Käufer am Markt
- Neubau verlangsamt sich, erste Leerstände in B-/C-Lagen
- Wertentwicklung: Stagnation bis moderate Rückgänge
4. Tief (Recession)
- Höchste Leerstände, niedrigste Transaktionsaktivität
- Verkaufsdruck steigt, Immobilienpreise sinken deutlich
- Aber: Mieten in Top-Lagen bleiben oft stabil
- Wertentwicklung: Rückgänge, vor allem bei minderwertigen Objekten
Historisch liegt die Rendite von Offenen Immobilienfonds bei 2 bis 3 Prozen pro Jahr. In den Jahren 2023 und 2024 sind die Renditen laut Rating-Agentur Scope aufgrund schwieriger Marktbedingungen im Branchendurchschnitt deutlich gesunken, wobei die fünf größten Fonds 2024 im Mittel noch ein Plus von 1,9 % erzielten. hausInvest schloss das Jahr 2025/2026 mit einer Ein-Jahres-Rendite von 1,9 % ab.1
Entscheidend ist dabei die Rolle, die Offene Immobilienfonds im Portfolio spielen: Sie sind nicht der Renditetreiber, sondern der Stabilisator. Ihr Ziel ist eine planbare, verlässliche Rendite bei minimalen Schwankungen – gerade dann, wenn es an den Börsen unruhig wird.
1. Portfolio-Qualität: Substanz statt Spekulation
hausInvest setzt auf eine klare Strategie: hochwertige Immobilien in erstklassigen Lagen, breit diversifiziert über Länder und Nutzungsarten.
Aktuelle Portfoliostruktur:
- 161 Immobilien in 17 Ländern und 55 Städten
- Rund ca. 4.000 Mieter aus unterschiedlichsten Branchen
- Fokus auf A-Lagen
- 13 verschiedene Nutzungsarten: von Büro über Hotel bis Wohnen
Diese breite Streuung ist kein Marketing-Versprechen, sondern eine messbare Risikominimierung: hausInvest ist weniger abhängig von einzelnen Märkten, Mietern oder Immobilientypen.
Alle Zahlen und Details finden Sie im hausInvest Jahresbericht.
Externe Bestätigung: Die unabhängige Ratingagentur Scope bestätigte im Juni 2025 erneut das Fondsrating a- (AIF) für hausInvest, das steht für ‚gute Bewertung' und ist das drittbeste von sieben möglichen Ratings. Scope lobte dabei ausdrücklich die ‚sehr gute Lagequalität' der hausInvest-Immobilien sowie den hohen Diversifikationsgrad. 9
2. Vermietungserfolg: Stabilität trotz Marktverwerfungen
Während viele Büroimmobilien in B- und C-Lagen mit steigenden Leerständen kämpfen, zeigt sich bei hochwertigen Objekten ein anderes Bild.
Vermietungsquote hausInvest: 93,3 %
Im Geschäftsjahr 2024/25 wurden 643 Neuvermietungen und Mietvertragsverlängerungen abgeschlossen. Eine Gesamtvermietungsleistung von 268.000 m2, was einer Steigerung von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Warum funktioniert das?
hausInvest setzt auf kleinteilige Vermietung und Mehrmieter-Konzepte statt auf wenige Groß- und Alleinmieter. Das reduziert das Risiko bei Mieterwechseln und ermöglicht flexible Anpassungen an veränderte Marktbedürfnisse.
3. Inflationsschutz durch wertgesicherte Mietverträge
Ein entscheidender Vorteil in Inflationszeiten: Rund 90 % aller Mieteinnahmen unterliegen einer vertraglichen Wertsicherung durch Staffelmieten, Inflationsindexierung oder Punkteverfahren. 5
Das bedeutet konkret: Steigt die Inflation, steigen auch die Mieteinnahmen von hausInvest. Diese Stabilität gibt der Fonds an seine Anleger:innen weiter.
Durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge: 6,9 Jahre. Über 30 % laufen sogar mindestens 10 Jahre. Das sorgt für planbare Einnahmen.
4. Spitzenmieten steigen – in Top-Lagen
Die Sorge vieler Anleger:innen: "Wenn Büros leer stehen, sinken die Mieten." Das stimmt – aber nicht überall.
Europäischer Büromietindex 2024: Die Spitzenmieten in erstklassigen Bürolagen stiegen um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr.
Der Grund: Es gibt einen Produktmangel bei erstklassigen Büros. Unternehmen suchen moderne, flexible Flächen in Metropolen – und dafür zahlen sie mehr. hausInvest profitiert von diesem Trend durch seine gezielte Fokussierung auf Qualität und Lage.
Beispiel Omniturm Frankfurt: Deutschlands erstes hybrides Hochhaus (Büro + Wohnen + Hotel) verzeichnete im Geschäftsjahr 2024/25 erfolgreiche Neuvermietungen und Vertragsverlängerungen von rund 9.000 m².
Fonds und Portfolio
Retail ist nach Büro das zweitgrößte Segment im hausInvest Portfolio und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Diversifikation. Westfield London steht dabei für aktiv gemanagte Handelsimmobilien mit breitem Nutzungsmix. Ein Format, das sich laut aktuellen Marktdaten stabiler entwickelt als reine Fachmarktzentren oder Standalone-Stores. Die Mieteinnahmen aus Westfield London beliefen sich zuletzt auf 160,1 Millionen Pfund im Geschäftsjahr, siehe hausInvest Halbjahresbericht 2025.
Die Energiekrise 2022, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, führte zu Rekordinflation und einer historischen Zinswende der EZB. Die Auswirkungen auf den Immobilienmarkt:
- Bauzinsen stiegen massiv: von rund 1 % auf über 4 %
- Immobilienpreise sanken: besonders bei zweitklassigen Lagen
- Neubau brach ein: teure Zinsen und gestörte Lieferketten
- Anlegerverunsicherung: Viele prüften ihre Immobilieninvestments kritisch.
In diesem Umfeld wurden auch offene Immobilienfonds wie hausInvest auf den Prüfstand gestellt. Die berechtigte Frage vieler Anleger:innen: Wie stabil ist meine Anlage wirklich?
In 54 Jahren hat hausInvest alle großen Krisen erfolgreich gemeistert: Ölkrise, Dotcom-Blase, Finanzkrise. Dabei erzielte der Fonds einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von 5,1 %¹. Der Schlüssel war stets die Vier-Säulen-Strategie: Top-Lagen, aktives Management, Trendanalyse und realistische Erwartungen.
hausInvest hat über 54 Jahre bewiesen, dass hochwertige Portfolios Zyklen überstehen:
- 1972-1975: 1. Ölkrise → hausInvest bleibt stabil
- 1985-1990: Golfkrieg, Börsencrash → hausInvest im Plus
- 2008-2009: Finanzkrise → hausInvest im Plus (während viele Fonds schließen)
- 2020-2021: Covid-Pandemie → hausInvest im Plus
- 2022-2024: Zinswende → hausInvest im Plus
Die Lehre: Wer in Abschwungphasen verkauft, realisiert Verluste. Wer über Zyklen hinweg investiert bleibt, profitiert von der langfristigen Stabilität.
hausInvest ist ein Offener Immobilienfonds. Investiert wird überwiegend in gewerblich genutzte Immobilien, vor allem in den Segmenten Büro und Handel in Europa und weltweit. Der Fonds wurde am 7. April 1972 für unbegrenzte Dauer aufgelegt und ist ein Immobilien-Sondervermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Mit einem Fondsvolumen von rund 14,6 Mrd. Euro und 161 Immobilien in 17 Ländern zählt hausInvest zu den größten Offenen Immobilienfonds in Deutschland.
Das aktuelle Fondsvolumen beträgt rund 14,6 Mrd. Milliarden Euro. Der Rücknahmepreis pro Anteil liegt bei 44,18 Euro. Dieser Preis wird börsentäglich auf Basis der Immobilienbewertungen neu berechnet. Zu Zahlen & Fakten
Schwerpunkt Europa: Deutschland (49,1 Prozent), Großbritannien (11,3 Prozent), Frankreich (7,6 Prozent). Dazu ausgewählte Märkte in Nordamerika (USA: 15,1 Prozent), Asien und Australien. Jeder Markt wird nach klaren Kriterien geprüft: Stabilität, Rechtssicherheit, Wachstumspotenzial.
161 Immobilien in 17 Ländern auf 4 Kontinenten. 13 verschiedene Nutzungsarten – von Büro über Einzelhandel bis Hotel. Überwiegend in A-Lagen3. Diese breite Streuung sorgt für Stabilität und Zugang zu verschiedenen Märkten.
1. Portfolio-Qualität: Substanz statt Spekulation
hausInvest setzt auf eine klare Strategie: hochwertige Immobilien in erstklassigen Lagen, breit diversifiziert über Länder und Nutzungsarten.
Aktuelle Portfoliostruktur:
- 161 Immobilien in 17 Ländern und 55 Städten
- Rund ca. 4.000 Mieter aus unterschiedlichsten Branchen
- Fokus auf A-Lagen
- 13 verschiedene Nutzungsarten: von Büro über Hotel bis Wohnen
Diese breite Streuung ist kein Marketing-Versprechen, sondern eine messbare Risikominimierung: hausInvest ist weniger abhängig von einzelnen Märkten, Mietern oder Immobilientypen.
Alle Zahlen und Details finden Sie im hausInvest Jahresbericht.
Externe Bestätigung: Die unabhängige Ratingagentur Scope bestätigte im Juni 2025 erneut das Fondsrating a- (AIF) für hausInvest, das steht für ‚gute Bewertung' und ist das drittbeste von sieben möglichen Ratings. Scope lobte dabei ausdrücklich die ‚sehr gute Lagequalität' der hausInvest-Immobilien sowie den hohen Diversifikationsgrad. 9
2. Vermietungserfolg: Stabilität trotz Marktverwerfungen
Während viele Büroimmobilien in B- und C-Lagen mit steigenden Leerständen kämpfen, zeigt sich bei hochwertigen Objekten ein anderes Bild.
Vermietungsquote hausInvest: 93,3 %
Im Geschäftsjahr 2024/25 wurden 643 Neuvermietungen und Mietvertragsverlängerungen abgeschlossen. Eine Gesamtvermietungsleistung von 268.000 m2, was einer Steigerung von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Warum funktioniert das?
hausInvest setzt auf kleinteilige Vermietung und Mehrmieter-Konzepte statt auf wenige Groß- und Alleinmieter. Das reduziert das Risiko bei Mieterwechseln und ermöglicht flexible Anpassungen an veränderte Marktbedürfnisse.
3. Inflationsschutz durch wertgesicherte Mietverträge
Ein entscheidender Vorteil in Inflationszeiten: Rund 90 % aller Mieteinnahmen unterliegen einer vertraglichen Wertsicherung durch Staffelmieten, Inflationsindexierung oder Punkteverfahren. 5
Das bedeutet konkret: Steigt die Inflation, steigen auch die Mieteinnahmen von hausInvest. Diese Stabilität gibt der Fonds an seine Anleger:innen weiter.
Durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge: 6,9 Jahre. Über 30 % laufen sogar mindestens 10 Jahre. Das sorgt für planbare Einnahmen.
4. Spitzenmieten steigen – in Top-Lagen
Die Sorge vieler Anleger:innen: "Wenn Büros leer stehen, sinken die Mieten." Das stimmt – aber nicht überall.
Europäischer Büromietindex 2024: Die Spitzenmieten in erstklassigen Bürolagen stiegen um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr.
Der Grund: Es gibt einen Produktmangel bei erstklassigen Büros. Unternehmen suchen moderne, flexible Flächen in Metropolen – und dafür zahlen sie mehr. hausInvest profitiert von diesem Trend durch seine gezielte Fokussierung auf Qualität und Lage.
Beispiel Omniturm Frankfurt: Deutschlands erstes hybrides Hochhaus (Büro + Wohnen + Hotel) verzeichnete im Geschäftsjahr 2024/25 erfolgreiche Neuvermietungen und Vertragsverlängerungen von rund 9.000 m².
Service, Kauf und Kontakt
Ihre Anteile sind vererbbar und gehen auf Ihre Erb:innen über. Diese können sie behalten oder verkaufen: Die gesetzlichen Fristen (Mindesthaltedauer, Kündigungsfrist) gelten dann für die Erb:innen weiter.
Tipp: Informieren Sie Ihre Angehörigen über Ihre hausInvest Anlage und wo die entsprechenden Unterlagen zu finden sind. Auf unserer Seite hausInvest vererben beantworten wir Ihre Fragen zu diesem Thema.
hausInvest investiert in vor allem in Gewerbeimmobilien, die von zahlreichen namhaften Unternehmen genutzt werden. Einen lebendigen Eindruck des Portfolios bieten unsere Website und die Asset-Galerie mit ausgewählten Highlight-Immobilien. Viele Objekte können Sie sogar persönlich erleben: Unsere Hotels und Gastronomieflächen heißen Sie willkommen.
Entdecken Sie die Welt unserer Spitzenköche-Mieter.
hausInvest Anteile können Sie über Ihre Bank, einen Finanzberater oder direkt online erwerben. Die Mindestanlagesumme sowie aktuelle Konditionen finden Sie in unserem Factsheet. Nach dem Kauf werden Ihre Anteile in Ihrem Depot verwahrt und Sie partizipieren an der Wertentwicklung des Fonds in Form von Renditen1, die sich größtenteils aus den regelmäßigen Mieteinnahmen der 161 Fondsimmobilien speist sowie aus den Erträgen im Fall eines Immobilienverkaufs.
hausInvest (WKN: 980701, ISIN: DE0009807016) ist über alle diese Wege erhältlich. Der Fonds ist bei über 500 Vertriebspartnern deutschlandweit verfügbar, darunter bei der Commerzbank, der comdirect, zahlreichen Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Online-Brokern. Sie können hausInvest in Ihr bestehendes Depots kaufen oder ein neues Depot eröffnen. Alle Informationen wie Sie hausInvest erwerben können, erhalten sie unter Jetzt anlegen.
Ihre Anteile bleiben in Ihrem Depot und hausInvest schreibt Ihnen Ausschüttungen weiterhin gut. Das Geld arbeitet also wie gewohnt weiterhin für Sie. Allerdings sind die betreffenden Anteile gesperrt: Sie können weder darauf zugreifen, noch sie an der Börse verkaufen oder in ein anderes Depot übertragen. Die Sperrzeit schützt alle Anleger:innen, weil sie dem Fondsmanagement eine planbare Liquiditätssteuerung ermöglicht.
Bei allen Fragen zur Depotabwicklung, Legitimation und Fristen kontaktieren Sie Ihre depotführende Bank. Für allgemeine Fragen zu hausInvest stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Markt und Entwicklungen
hausInvest ist nicht für jede Anleger:in geeignet – wer kurzfristig auf sein Kapital angewiesen ist oder eine Kapitalgarantie erwartet, sollte einen anderen Anlageweg wählen. Im Einzelnen:
hausInvest ist ungeeignet, wenn Sie...
1. ...kurzfristig auf Ihr Geld zugreifen müssen
- 24 Monate Mindesthaltedauer, 12 Monate Kündigungsfrist
- Bei unerwarteten Liquiditätsbedürfnissen kommen Sie nicht schnell an Ihr Kapital.
2. ...keine Wertschwankungen akzeptieren
- Auch wenn hausInvest historisch stabil war: Immobilienwerte können sinken.
- Bei Zinsanstiegen oder Wirtschaftsabschwüngen sind Verluste möglich.
3. ...eine Kapitalgarantie erwarten
- hausInvest ist kein Sparbuch, keine Lebensversicherung, kein Festgeld.
- Es gibt keine Garantie für Kapitalerhalt oder Rendite.
4. ...ausschließlich auf Wachstum setzen
- hausInvest ist auf Stabilität und laufende Erträge ausgerichtet, nicht auf aggressive Wertsteigerung.
- Für spekulative Gewinne gibt es andere Anlageformen.
Der Immobilienmarkt durchlief 2022-2024 eine Abschwungphase, erreichte Ende 2024 den Tiefpunkt und befindet sich seit 2025 in der frühen Erholungsphase (Recovery).
Was in den Jahren 2022-2024 geschah
Die Energiekrise 2022 löste eine Kettenreaktion aus: Rekordinflation zwang die EZB zu massiven Zinserhöhungen von 0 % auf 4,5 %. Die Folgen trafen den Immobilienmarkt hart – Bauzinsen stiegen von unter 1 % auf über 4 %, Immobilienpreise sanken besonders in B- und C-Lagen, und das Transaktionsvolumen brach ein. hausInvest kam vergleichsweise stabil durch diese Phase: Die Vermietungsquote blieb bei rund 93,3 % – ein Wert, der auch im Branchenvergleich überdurchschnittlich ist. Die Fokussierung auf Top-Lagen schützte vor den stärkeren Wertverlusten, die viele Fonds mit B- und C-Lagen-Objekten verzeichneten.
Wo wir heute stehen: Beginn der Erholungsphase
Laut hausInvest Fondsinformation, Stand: November 2025 steht der Immobilienmarkt „vor einem neuen Zyklus mit Chancen zur Wertsteigerung von Immobilien". Mehrere Indikatoren bestätigen diese Einschätzung:
- Der EZB-Einlagensatz hat sich nach den Senkungen bis Juni 2025 bei 2,25 % p. a. stabilisiert. Eine Entwicklung, die laut hausInvest Fondsinformation mit den Prognosen der Commerzbank übereinstimmt.
- Die Nachfrage nach Immobilienkrediten stieg in den ersten drei Quartalen 2025 um 18 %.
- Spitzenmieten in europäischen Top-Lagen wuchsen um 7,3 %.
- Antizyklische Investments – also gezielte Käufe, wenn andere verkaufen – werden laut hausInvest Fondsinformation im Jahr 2026 voraussichtlich verstärkt zu sehen sein: ein Signal für eine beginnende Markterholung.
hausInvest positioniert sich mit rund 2 Milliarden Euro Liquidität (Stand: November 2025) für antizyklische Investments im kommenden Aufschwung.
Mehrere Marktindikatoren sprechen dafür, dass sich der Immobilienmarkt im Übergang zur Erholungsphase befindet: Die EZB-Zinsen haben sich bei 2 % stabilisiert, die Nachfrage nach Immobilienkrediten steigt, und Spitzenmieten in europäischen Top-Lagen wachsen. Eine persönliche Empfehlung zum Kauf- oder Verkaufszeitpunkt können und dürfen wir dennoch nicht geben – das ist Aufgabe einer individuellen Anlageberatung. Ob dieser Einstiegszeitpunkt zu Ihrer persönlichen Situation, Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft passt, sollten Sie mit Ihrer Bankberatung besprechen.
Kurzfristige Perspektive (1-3 Jahre):
Wir befinden uns in einer Übergangsphase. Wertschwankungen sind weiterhin möglich, und niemand kann sofortige Wertsteigerungen garantieren. Was stabil bleibt: die Mieterträge aus hochwertigen Objekten. Das ist die laufende Einnahme, die unabhängig von Marktbewertungen fließt.
Langfristige Perspektive (10+ Jahre):
Über lange Zeiträume gleichen sich die Zyklen aus. hausInvest hat seit seiner Gründung 1972 in jedem einzelnen Jahr eine positive Rendite erzielt – berechnet nach der BVI-Methode, dem einheitlichen Branchenstandard (Ausschüttungen inklusive, ohne Ausgabeaufschlag). Hinweis: Der Anteilspreis selbst kann in einzelnen Jahren gesunken sein; die BVI-Rendite berücksichtigt die Ausschüttungen, die in solchen Phasen den Rückgang ausgeglichen haben.
Was bedeutet das konkret – zum Beispiel für 10.000 Euro?
Wer vor zehn Jahren 10.000 Euro in hausInvest angelegt hat, konnte auf Basis der historischen Durchschnittsrendite von 2,2 % p.a. (BVI-Methode, Stand: Oktober 2025) mit einem Depotwert von rund 12.430 Euro rechnen – ein Ertrag von rund 2.430 Euro. Das schließt alle Ausschüttungen ein, die laut BVI-Methode sofort wieder angelegt wurden.1
Hinzu kommt ein steuerlicher Vorteil: Als offener Immobilienfonds profitiert hausInvest von einer 80-prozentigen Teilfreistellung2
der Erträge. Eine vollständig steuerpflichtige Vergleichsanlage müsste eine Bruttorendite von rund 2,3 % p.a. erwirtschaften, um nach Steuern das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Unverbindliche Beispielrechnung auf Basis der durchschnittlichen 10-Jahres-Rendite von 2,2 % p.a.1 Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.
Warum Qualität in Zyklen schützt:
In Aufschwungphasen profitieren Top-Lagen überproportional. In Abschwungphasen verlieren sie weniger als B- und C-Lagen. Und in allen Phasen gilt: Hochwertige Mieter zahlen weiterhin ihre Miete.
hausInvest eignet sich für Anleger:innen, die:
- Mittel- bis Langfristig investieren möchten (mindestens 5 Jahre)
- Ihr Portfolio um Immobilien erweitern wollen, ohne direkt zu kaufen
- Wert auf Stabilität und planbare Erträge legen
- Breite Streuung über viele unterschiedliche Objekte bevorzugen
Weniger geeignet für Anleger:innen, die:
- Kurzfristig auf ihr Kapital zugreifen müssen
- Gezielt Leverage (Fremdkapital) einsetzen wollen
- Hohe Renditen in kurzer Zeit erwarten
Kosten und Gebühren
Beim Kauf über eine Bank fällt in der Regel ein einmaliger Ausgabeaufschlag an, bei Offenen Immobilienfonds meist zwischen 3 Prozent und max. 5 Prozent des Anlagebetrags. Über die Börse entfällt dieser Aufschlag, dafür können Ordergebühren und ein Spread anfallen. Sparpläne sind bei vielen Banken ohne Ausgabeaufschlag möglich.
Hinzu kommen laufende Kosten, zusammengefasst in der Gesamtkostenquote (TER, Total Expense Ratio). Sie umfasst die Verwaltungsvergütung, Depotbankgebühren und Betriebskosten des Fonds. Die TER wird nicht separat in Rechnung gestellt, sondern ist bereits in der täglichen Anteilspreisberechnung berücksichtigt. Ein Vergleich der TER verschiedener Fonds lohnt sich, da sie die Nettorendite direkt beeinflusst.
Beim Kauf fällt abhängig vom jeweiligen Anbieter ein Ausgabeaufschlag von max. 5 Prozent an. Die Gesamtkostenquote 8 beträgt 0,84 Prozent für das Geschäftsjahr 2025/2026. Alle Details finden Sie im Verkaufsprospekt.
Hier können Sie weitere wichtige Informationen herunterladen.
Verkaufsprospekt (PDF)
Basisinformationsblatt (PDF)
Zusätzlich können weitere Gebühren wie Verwaltungskosten, Vertriebskosten, ein Ausgabeaufschlag und die Verwaltungsvergütung zu Buche schlagen. Zuletzt sollten Sie auf die Kosten für das Depot achten. Diese variieren je nach Anbieter. Wichtig ist, dass nach Abzug der Kosten Rendite übrig bleibt.
Nachhaltigkeit und ESG
hausInvest entwickelt sein Portfolio mit zwei strategischen Schwerpunkten aktiv weiter: CO₂-Reduktion im Bestand und gezielte Portfoliobereinigung zugunsten wachstumsstarker Segmente. Aktuelle Schwerpunkte:
Nachhaltigkeit: Modernisierung des Portfolios
Aktueller Stand CO₂-Intensität: 30 kg CO₂e/m²/Jahr – eine Reduktion von 32 % seit 2019.6
Ziel bis 2050: Netto-Null-Emissionen durch schrittweise energetische Sanierung aller Bestandsimmobilien.
Beispiel: Das denkmalgeschützte Objekt Börsenstraße in Frankfurt wurde mit der KI-Softwarelösung DABBEL AI ausgestattet, die Heizung, Lüftung und Klimatechnik in Echtzeit steuert – ohne Eingriff in die historische Bausubstanz. Dafür erhielt hausInvest den RealGreen Award 2024
Portfoliooptimierung: Fokus schärfen
- Shopping-Center stehen nicht mehr im Fokus: Zwei Objekte (Orio Center/Bergamo, Atlas Plaza/Miami) wurden 2024/25 erfolgreich verkauft.
- US-Büroimmobilien: Trotz Marktunsicherheiten stabil positioniert (Vermietungsquote 91,7 %, Restlaufzeit 12+ Jahre).
- Wohnsegment: Ausbau auf derzeit 7,50 % des Portfolios
Alle Zahlen und Details finden Sie im hausInvest Jahresbericht 2024/2025
hausInvest reduziert CO₂e-Emissionen mehrstufig: durch Modernisierung im Bestand, erneuerbare Energieversorgung und gezielte Investitionsentscheidungen. Das Ziel: Net Zero bis 2050.
Finanzierungsstrategie
Die Grundlage für die stabile Wertentwicklung1 bilden vier Säulen: Erstens: Investitionen in Core- und Core-Plus-Immobilien mit starken Lagen. Zweitens: breite Diversifikation über Länder, Standorte, Nutzungsarten und rund ca. 4.000 Mieter. Drittens: aktives Asset Management, das das Portfolio fortlaufend optimiert, verjüngt und modernisiert. Viertens, vorausschauendes Finanzierungs- und Liquiditätsmanagement mit vergleichsweise niedriger Fremdfinanzierungsquote.
Unternehmen und Governance
Kapitalverwaltungsgesellschaft ist die Commerz Real Investmentgesellschaft mbH mit Sitz in Wiesbaden. Die Commerz Real Gruppe gehört zur Commerzbank Gruppe und verwaltet ein Vermögen von über 55 Mrd. Euro und beschäftigt über ~1.000 Mitarbeiter:innen an 7 Standorten weltweit. Die Verwahrstelle ist die BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland.
Nein. hausInvest hat die Anteilsrücknahme bislang zu keinem Zeitpunkt ausgesetzt – auch nicht während der Finanzkrise 2008/2009, während der Corona-Pandemie 2020/21 oder der Zinswende 2022/23. Andere Fonds mussten in diesen Phasen die Rücknahme vorübergehend stoppen, weil sie zu viele kurzfristig investierte Gelder hielten. hausInvest ist strukturell anders aufgestellt: Durch die gesetzliche Mindesthaltedauer von 24 Monaten und die Kündigungsfrist von 12 Monaten ist das Kapital langfristig gebunden und damit krisenstabiler. Das Aussetzungsrisiko bleibt dennoch prinzipiell bestehen – es ist gesetzlich vorgesehen für extreme Marktsituationen.