- Beim Fondssparen investieren Anleger:innen in regelmäßigen Abständen eine festgelegte Summe in einen ausgewählten Fonds.
- Für Einsteiger:innen empfehlen sich Fonds mit aktivem Management. Damit werden Ihre Investitionen von Fondsgesellschaften verwaltet, die sich für Sie um die qualitative und sinnvolle Anlage Ihres Vermögens kümmern.
- Fondssparen ist über einen Fondssparplan schon mit geringen Beträgen ab 10 Euro monatlich möglich.
- Je länger angelegt wird, desto höher sind die zu erwartenden Gewinne.
- Sie profitieren mit einem Fondssparplan unter anderem vom Zinseszinseffekt, der fondsspezifischen Streuung sowie der Flexibilität des Fondssparplans.
- Insbesondere mit Blick auf den längerfristigen Vermögensaufbau lohnt sich der Abschluss eines Fondssparplans, zum Beispiel für die Altersvorsorge oder als finanzielles Polster für Ihren Nachwuchs.
FondsparenMonatlich sparen mit dem richtigen Fondssparplan
Inhalte
Das Wichtigste in Kürze
Fondssparen erfolgreich zum Vermögenszuwachs? Leider sind sich die wenigsten Sparer:innen bewusst, wie das geht und nehmen in Kauf, dass ihr Geld vor dem Hintergrund der aktuellen Inflation an Wert verliert. Mit der richtigen Geldanlage können Sie jedoch Ihr Erspartes vor dem Wertverlust bewahren.
Die Rede ist vom Sparen mithilfe von Fonds, genauer gesagt Investmentfonds wie Aktien- oder Immobilienfonds: Damit haben Sie trotz Inflation die Chance, bei überschaubarem Risiko zu Ihrem kontinuierlichen Vermögensaufbau beizutragen. Vor allem wer mittel- bis langfristig Geld bei Seite legen möchte – z.B. für die Altersvorsorge – ist damit auf der richtigen Spur.
Fondssparen statt Sparbuch
Was ist Fondssparen und was ist ein Fondssparplan?
Fondssparen bezeichnet eine Form der Geldanlage in einen Investmentfonds, z.B. ETFs, Aktien- oder Immobilienfonds. Dabei legen Sie Ihr Kapital über einen sogenannten Fondssparplan an und investieren – statt einer einmaligen großen Summe – regelmäßig einen geringeren Sparbetrag. So können Sie auch schon mit kleineren Anlagebeträgen Ihren Vermögensaufbau vorantreiben. Dabei ist das Anlagerisiko begrenzt.
Ein Fondssparplan und das Fondssparen sind also zwei Begriffe, die oft in einem Atemzug genannt werden. Doch es gibt einen feinen Unterschied: Fondssparen bezeichnet im Grunde den Prozess, regelmäßig in Investmentfonds zu investieren, um langfristig Kapital aufzubauen. Der Fondssparplan hingegen ist das konkrete Produkt, das Ihnen dabei hilft. Er legt fest, wie viel Sie monatlich investieren und in welche Fonds Ihr Geld fließt. Mit einem Fondssparplan profitieren Sie von der Flexibilität und der Möglichkeit, auch mit kleineren Beträgen systematisch Vermögen zu schaffen.
Welche Vorteile das Fondssparen bereithält, wird am Beispiel von hausInvest deutlich: Als Offener Immobilienfonds investiert hausInvest in börsenunabhängige Sachwerte, die in Krisenzeiten als wertstabile Anlage gelten und Ihr Erspartes so vor Wertverlust schützen können. Gleichzeitig sind die Mieteinnahmen der hausInvest Immobilien an die Inflation gebunden. So stellt der Fonds sicher, dass mit den Preissteigerungen langfristig auch ein Anstieg der Erträge einhergeht.1 So kann die Inflation teilweise abgefedert werden – was sich für Sie als Anleger:in wiederum in höhere Renditen übersetzt.
Monatlich sparen per Sparplan: Bank- oder Fondssparplan?
Ob die finanzielle Vorsorge für Kinder oder der klassische Vermögensaufbau: Gründe, um gezielt Geld zu sparen und dann auch zu vermehren, gibt es viele.
Mit einem Fonds- oder Banksparplan können Sie schon mit kleinen Beträgen regelmäßig Geld sparen, ohne dass Ihr Erspartes unter dem Wertverlust der Inflation leiden muss. Er verbindet viele praktische Vorteile des herkömmlichen Sparens mit den Ertragschancen attraktiver Geldanlagen. Das Prinzip Sparplan eignet sich für Sie, wenn:
- Sie gern regelmäßig kleinere Beträge statt einer großen Einmalanlage investieren wollen – zum Beispiel schon ab 10 Euro mit dem hausInvest Sparplan
- Sie die Höhe Ihres regelmäßigen Sparbetrags gern selbst bestimmen und flexibel anpassen möchten
- Sie weiterhin gern vollständig und kurzfristig auf Ihr angespartes Geld zugreifen können wollen, wie es Tagesgeldsparpläne ermöglichen.
Banksparplan vs. Fondssparplan: Was ist was?
Während Tages- und Festgeld-Sparpläne zu den Banksparanlagen gehören, fallen Sparpläne für Aktien, ETFs oder Offene Immobilienfonds unter die Fondssparprodukte.
Der größte Unterschied: Bei Banksparanlagen liegt Ihr gespartes Geld bei einer Bank und ist von der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt. Beim Fondssparen investieren Sie in einen Investmentfonds, der Ihr Erspartes für Investments zum Beispiel in Aktien, Immobilien oder andere Vermögenswerte nutzt. Banksparprodukte gelten als besonders sicher, bieten dafür aber meist auch geringere Ertragschancen als Investmentfonds.
Die beiden Sparplan-Modelle haben jedoch auch viele Gemeinsamkeiten:
- Die Sparrate lassen Sie per Dauerauftrag einfach von Ihrem Gehaltskonto oder jedem anderen Girokonto abbuchen.
- Oft können Sie die Sparrate an veränderte Möglichkeiten anpassen, also erhöhen, senken oder auch eine Weile aussetzen.
- Ihr Geld beziehungsweise die ersparten Fondsanteile liegen auf einem Konto – mit dem Unterschied, dass es bei Fonds „Depot" heißt. Auch hier werden von verschiedenen Anbietern unterschiedliche Gebühren verlangt. Ein Kostenvergleich lohnt sich.
- Der Zugang zu Ihrem Geld ist vergleichsweise einfach; die meisten Sparpläne erlauben Abhebungen und lassen sich jederzeit problemlos kündigen.
- Meist problemlos möglich sind Einmal- oder Zuzahlungen, zum Beispiel aus einer Schenkung, dem Weihnachtsgeld oder anderen nicht benötigten Summen.
Fonds – Von Haus aus diversifiziert
Mit einem Investmentfonds investieren Sie als Anleger:innen auf einen Schlag in mehrere Vermögenswerte. Damit sorgen Investmentfonds für hauseigene Diversifikation – und für eine automatische Streuung der einzelnen Anlagerisiken.
Denn anders als mit einzelnen Anlagewerten, beispielsweise Aktien, besteht bei Investmentfonds nicht das sogenannte Klumpenrisiko. Von einem Klumpenrisiko spricht man, wenn ein Investment auf einen einzigen Vermögenswert beschränkt ist. In diesem Fall können die spezifischen Anlagerisiken nicht verteilt werden, sodass im Falle einer negativen Kursentwicklung das gesamte investierte Vermögen an Wert verliert.
Beim Investmentfonds hingegen gehört Diversifikation zur DNA: Das Fondsmanagement investiert das Fondskapital meist nicht nur in einen, sondern direkt in mehrere Vermögenswerte, zum Beispiel Aktien oder Immobilien. Je besser diese Investments gestreut sind, desto effektiver können sich die einzelnen Anlagerisiken gegenseitig auffangen und ausgleichen. Wird zum Beispiel in Immobilien in unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Nutzungsarten investiert, kann einem gleichzeitigen Wertverlust meist effektiv vorgebeugt werden.
Mit dem Fondssparplan des Immobilienfonds hausInvest investieren Sie sogar in 161 Immobilien weltweit – schon ab 10 Euro monatlich.
Fondssparplan: Arten von Investmentfonds
Ihre Vorteile beim Fondssparplan
Beim Fondssparen über einen Sparplan profitieren Sie unter anderem durch:
Den Zinseszinseffekt
Obwohl Sie bei Anlagen in Investmentfonds keine Zinsen, sondern Erträge erhalten, dürfen Sie sich dennoch über den Zinseszinseffekt freuen. Dieser ist ein essenzieller Bestandteil beim Vermögensaufbau. Zinsen beziehungsweise Erträge, die Sie als Anleger:in auf Ihr Vermögen erhalten, werden diesem gutgeschrieben.
Auf dieses verzinste Vermögen erhalten Sie in der nächsten Zinsperiode erneut Zinsen, wobei sowohl das ursprüngliche Vermögen als auch die vorherigen Zinsen verzinst werden. Durch diesen Effekt wächst Ihr Vermögen schnell und kontinuierlich an. Beachten Sie, dass bei ausschüttenden Fonds die Dividenden reinvestiert werden müssen, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren.
Den Cost-Average-Effekt
Im Gegensatz zu einer einmaligen Geldanlage legen Sie bei einem Investment per Fondssparplan diszipliniert und kontinuierlich an. Der monatliche Betrag ist dabei von Beginn an festgelegt. Dadurch profitieren Sie als Anleger:in vom sogenannten Cost-Average-Effekt, auf Deutsch: Durchschnittskosteneffekt.
Dieser ermöglicht es, Marktschwankungen vorteilhaft auszunutzen: Während für Ihren festgelegten Betrag in Zeiten steigender Kurse weniger Fondsanteile erworben werden, erhöht sich die Anzahl der erworbenen Anteile bei fallenden Kursen. Das sorgt für einen günstigen Durchschnittspreis. Dieser nimmt Ihnen außerdem die Suche nach dem idealen Einstiegszeitpunkt ab.
Fondsparen: So funktioniert's Schritt für Schritt
Legen Sie als erstes den Betrag fest, den Sie zunächst monatlich zum Fondssparen einsetzen möchten – ganz nach Ihrer individuellen Finanzsituation. Im Idealfall ist es der Betrag, der am Monatsende abzüglich Ihrer alltäglichen Kosten und Notfallreserven übrigbleibt. Entscheiden Sie sich dann, ob Sie Ihr Geld in einen passiv oder aktiv gemanagten Fondssparplan stecken möchten.
Bei Aktienfonds handelt es sich meistens um aktiv von Fondsmanager:innen verwaltete Anlageprodukte. Das hat folgenden Vorteil: Anleger:innen mit weniger Know-How und Erfahrung, können die Entscheidung, in welche Aktien der Fonds investiert, getrost in die professionellen Hände abgeben. Die Kosten für ein aktives Management bei Aktienfonds sind dafür deutlich höher als bei einem ETF-Fonds, da hier “nur” eins zu eins nachgebaut wird, was der jeweilige Index vorrechnet.
Ein Offener Immobilienfonds lebt ebenfalls davon, dass er aktiv verwaltet wird. Eine breite Streuung über verschiedene Märkte und Immobilienarten wie Gewerbe-Objekte, Shopping-Center, Hotels etc. sind das A und O für den Erfolg beziehungsweise eine solide Chance auf Renditen. Die Fondsmanager:innen sind Immobilienprofis, die mit ihrer Fachkenntnis direkt in die Wertschöpfungskette eingreifen und Mehrwert erwirtschaften. Sie beschäftigen sich tagtäglich mit der Materie und wissen am besten, was sich für Sie als Anleger:in lohnen kann.
Der Anteilspreis wird bei diesen Fonds anhand des Wertes der Immobilien durch unabhängige Gutachter:innen festgelegt. Sie können auch in passiv gemanagte Immobilien-ETFs investieren. Aber dort wird der Anteilspreis über die Börse ermittelt, was ihn wiederum für stärkere Schwankungen anfällig macht.
Immobilienfonds kaufen
Bei Immobilienfonds handelt es sich um Investmentfonds, die ausgegeben werden und auch Privatanleger:innen an Immobilien teilhaben lassen, die sie allein nicht erwerben könnten.
Einfach gesagt, wird das Geld vieler Anleger:innen von einer Fondsgesellschaft verwaltet. Deren Fonds- und Assetmanager:innen übernehmen den Erwerb, die Verwaltung, die Vermietung und den Verkauf der Fondsimmobilien. Als Anleger:in erhalten Sie über Ihre Beteiligung Anteilsscheine – und so Rendite, die durch die Arbeit der Fonds- und Immobilienprofis erwirtschaftet wird.
Mehr zum Thema Immobilienfonds finden Sie hier.
Zusammengefasst: In 5 Schritten zum Fondssparen per Sparplan
- Schritt 1Höhe der Sparrate festlegen
- Schritt 2Zwischen aktivem und passivem Management wählen
- Schritt 3Anbieter auswählen
- Schritt 4Online-Depot eröffnen
- Schritt 5Fondssparplan anlegen
Ihre Gewinnchancen mit einem Fondssparplan
So viel Rendite bringt ein Fondssparplan
Grundsätzlich können Sie bei einem Fondssparplan mit höheren Erträgen rechnen als bei konventionellen Sparanlagen wie Tages- oder Festgeldkonten. Welche Rendite Sie von Ihrem Fondssparplan erwarten können, hängt jedoch von unterschiedlichen Faktoren ab – zum Beispiel von der Art des Fonds, Ihrem Anlagezeitpunkt oder dem Markt, in den Sie investieren.
Den größten Einfluss auf die Höhe Ihrer Rendite hat die Art des Investmentfonds, in den Sie investieren: Ein Aktienfonds beispielsweise kann Ihnen mit einer durchschnittlichen Rendite von jährlich 5% in der Regel größere Gewinne bescheren als zum Beispiel ein Offener Immobilienfonds.
Doch eine hohe Rendite hat auch ihren Preis, denn meist müssen Sie dafür auch größere Risiken oder längere Laufzeiten eingehen. Im Falle von Aktienfonds treten häufiger Kursschwankungen ein, die das Risiko eines Wertverlustes deutlich erhöhen können. Offene Immobilienfonds hingegen verzeichnen deutlich seltener Kursschwankungen. Damit liegen ihre Renditen zwar niedriger, sie entwickeln sich jedoch meist umso stabiler.
Die Rendite Ihrer Geldanlage hängt also eng mit Risiko und Liquidität zusammen. Wie diese drei Elemente aufeinander einwirken, verdeutlicht das magische Dreieck der Vermögensanlage:
Jede Geldanlage positioniert sich im Verhältnis von Rendite, Sicherheit und Liquidität. Alle drei Ziele gleichzeitig zu maximieren ist nicht möglich. Je stärker eine Geldanlage auf Rendite setzt, desto mehr Sicherheit und Liquidität wird dafür aufgegeben. Eine höhere Rendite bedeutet also stets ein höheres Risiko beziehungsweise eine längere Bindung Ihres angelegten Geldes.
So viel kostet ein Fondssparplan
Auch hinsichtlich der Kosten kommt es auf die Art des von Ihnen ausgewählten Investmentfonds an. Eine wichtige Entscheidung wird zwischen aktiven und passiven Investmentfonds getroffen: Während aktive Fonds von einem eigenen Fondsmanagement aktiv verwaltet werden, richten sich passive Fonds nach der jeweiligen Marktentwicklung. Sie bilden in ihrer Wertentwicklung sogenannte Börsenindizes nach und unterliegen damit keinem aktiven Management. Deshalb fallen die Kosten für passive Fonds meist deutlich geringer aus und liegen häufig bei unter 1% jährlich.
Über das Fondsmanagement hinaus spielen auch Depotgebühren, Ausgabeaufschläge und Verwaltungskosten eine entscheidende Rolle:
Haben Sie sich für einen aktiv verwalteten Investmentfonds entschieden, werden hier sogenannte Management- oder Verwaltungskosten fällig. Damit wird das aktive Fondsmanagement finanziert, das – je nach Marktentwicklung – neue Investments tätigt, Fondskapital umverteilt oder Vermögenswerte verkauft.
Darüber hinaus wird beim Kauf von Fondsanteilen der sogenannte Ausgabeaufschlag erhoben, der die Beratungs- und Serviceleistung deckt. Die Höhe des Ausgabeaufschlags bestimmt die Bank oder die Institution, bei dem Sie den Fonds erwerben. Meist variiert der Ausgabeaufschlag zwischen 0 Prozent und 7 Prozent des Kaufpreises. Mit etwas Recherche haben Sie also auch die Chance auf einen Fondssparplan ohne Ausgabeaufschlag und können so noch zusätzlich Geld sparen.
Je nachdem, bei welchem Depotanbieter Sie Ihr Anlagedepot eröffnen, können außerdem unterschiedlich hohe Depotkosten anfallen. In vielen Fällen lohnt sich der Vergleich verschiedener Depotanbieter: Häufig werben Anbieter mit zeitweise reduzierten Gebühren für die Depotführung oder mit geringeren Ausgabeaufschlägen.
Vorteile von Fondssparen
- Flexibler Vermögensaufbau
- z.B. bei Offenen Immobilienfonds: Rendite bei überschaubarem Risiko / breite Risikostreuung
- Individuelle Anlagedauer, keine feste Laufzeit
- Kein fester Einstiegszeitpunkt
- Individuelle Spareinlagen per Fondssparplan
- Für jede:n Anleger:in gibt es ein passendes Anlageprodukt
- Auch für Laien: profitieren vom Fachwissen (aktiv gemanagte Fonds)
- Möglichkeit, Kapital zu streuen
- Gesetzlicher Schutz durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
- Mehr Transparenz im Vergleich zu z.B. Versicherungsprodukten zur Altersvorsorge
Nachteile von Fondssparen
- Nicht besonders gut für den kurzfristigen Anlagezeitraum geeignet
- Ggf. gibt es Halte- und Kündigungsfristen, die berücksichtigt werden müssen
- Ggf. fallen Zusatzkosten an wie der Ausgabeaufschlag und Depotführungsentgelt
- Werte von Wertpapieren und Immobilien können schwanken
- Fonds können ausgesetzt oder aufgelöst werden
- Restwährungsrisiko
- Verlust des eingesetzten Anlagebetrages
- Kapital meist länger gebunden
- Sehr große Anzahl z.T. ähnlicher Fonds erschwert Auswahl
- Kein zusätzlicher Versicherungsschutz
Fondssparen im Risikoprofil: Auf diese Fondssparpläne sollten Sie setzen
Welcher Fondssparplan für Sie geeignet ist, kommt auf Ihre Risikobereitschaft an. Ein Aktienfonds-Sparplan verspricht höhere Renditechancen, kann jedoch im Worst Case zum Totalverlust führen. Durch seine geringe Volatilität und hohe Stabilität ist ein Offener Immobilienfonds wesentlich sicherer, wenn auch die Renditechancen etwas geringer sind.
Ein grundsätzliches Risiko besteht in der vorübergehenden Aussetzung der Anteilscheinrücknahme aufgrund nicht ausreichender Liquidität bis hin zu einer geordneten Auflösung des Fonds. Sie als Investor/in sind jedoch über das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) geschützt.
Der Fondssparplan: So lohnt sich Fondssparen langfristig
Wie schon erwähnt, kann Fondssparen entweder über ein einmaliges Investment oder – in Form eines Sparplans – über regelmäßige (meist monatliche) Beiträge erfolgen. Es müssen also nicht immer gleich die großen Summen sein. Bereits ab 10 Euro kann monatlich investiert und mit der Zeit die Sparrate flexibel aufgestockt werden. Auch das zeitweise Aussetzen der Sparrate ist möglich sowie eine zusätzliche Einmalanlage, sollten Sie einmal eine größere Summe einzahlen wollen.
Auch das zeitweise Aussetzen der Sparrate ist möglich sowie eine zusätzliche Einmalanlage, sollten Sie einmal eine größere Summe einzahlen wollen. Jüngere Anleger:innen können auf einen langen Anlagehorizont setzen und es so wieder wettmachen, dass nicht gleich 10.000 Euro auf einmal in den Fondssparplan eingezahlt werden. Mit regelmäßigen Einzahlungen über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte werden Sie auch Ihren Vermögensaufbau erfolgreich vorantreiben.
So funktioniert ein Fondssparplan
Ein Fondssparplan ist ein Sparvertrag mit regelmäßiger Einzahlung in einen Investmentfonds. Anteilsscheine eines Fonds können über eine Fondsgesellschaft erworben werden. Dazu muss ein Fondsdepot eröffnet und der Fondssparplan individuell eingerichtet werden. Dabei legen die Anleger:innen ihre regelmäßige Sparrate (z. B. 100 Euro) sowie ihre Anlageintervalle (z. B. monatlich) fest.
Häufige Fragen zum Thema Fondssparen und Fondssparplan
Fondssparen: Eine Renditechance, die Sie sich nicht entgehen lassen dürfen
In Zeiten steigender Inflation sollten Sie Ihr Erspartes rentabel anlegen, um einen allzu großen Wertverlust zu vermeiden. Ein Fondssparplan sollte sich zumindest als Beimischung in jedem gut strukturierten Depot wiederfinden. Sie können übrigens auch auf mehrere Fondssparpläne setzen oder einen Sparplan mit einer Einmalanlage kombinieren.
Das ist das Schöne am Fondssparen: Sie können ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Zielen anlegen und Ihr Kapital vor der Inflation in Sicherheit bringen.
Wann sich ein Fondssparplan für Sie lohnt:
- Sie möchten langfristig Vermögen aufbauen, z.B. für die Altersvorsorge oder die Absicherung Ihrer Kinder.
- Sie können regelmäßig kleinere Beträge (ab 10 Euro monatlich) zurücklegen.
- Sie suchen eine flexible Anlagemöglichkeit mit der Option, Sparraten anzupassen oder auszusetzen.
- Sie möchten von potenziell höheren Renditen profitieren als bei klassischen Sparkonten.
- Sie haben einen langen Anlagehorizont und können kurzfristige Marktschwankungen aussitzen.
- Sie wünschen eine breite Streuung Ihres Anlagerisikos über verschiedene Branchen und Regionen.
Wann sich ein Fondssparplan nicht für Sie lohnt:
- Sie benötigen kurzfristig Zugriff auf Ihr gesamtes Kapital.
- Sie können Wertschwankungen psychisch schlecht verkraften und neigen dazu, bei Kursrückgängen panisch zu verkaufen.
- Sie suchen eine Anlageform mit garantiertem Kapitalerhalt.
- Sie verfügen nicht über ausreichende finanzielle Reserven für Notfälle neben dem Fondssparplan.
- Sie möchten Ihr Geld für weniger als 5-7 Jahre anlegen.
- Sie scheuen den Aufwand, sich mit der Fondsauswahl und dem Marktgeschehen auseinanderzusetzen.
hausInvest Ratgeber-Autor
1Die Mieteinnahmen sind in unterschiedlicher Ausgestaltung wertgesichert, zum Beispiel über Staffelmieten, Inflationsindexierung oder Punkteverfahren.