Mit dem im Dezember 2025 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten, im Januar 2026 vom Bundesrat bestätigten und im Februar 2026 verkündeten Standortfördergesetz wurde der regulatorische Rahmen für Offene Immobilienfonds erweitert. Sie können nun auch in Anlagen zur Erzeugung, Umwandlung, zum Transport und zur Speicherung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien sowie in zugehörige Ladeinfrastruktur investieren und diese selbst betreiben.
Für Immobilien gewinnen Energieversorgung und Energieeffizienz zunehmend an strategischer Bedeutung. Sie beeinflussen Betriebskosten, Versorgungssicherheit und die CO₂-Bilanz eines Gebäudes und damit auch seine Attraktivität für Mieter.
Für hausInvest eröffnet das Gesetz deshalb die Möglichkeit, Immobilien gezielt durch gebäudenahe Energieerzeugung, Photovoltaik, Speicherlösungen oder Ladeinfrastruktur weiterzuentwickeln. Ergänzend können Anlagen mit langfristig planbaren, teilweise inflationsgekoppelten Zahlungsströmen einen Beitrag zur Stabilität der Erträge leisten. Das Standortfördergesetz erweitert damit die Möglichkeiten, den Immobilienbestand langfristig wirtschaftlich und energetisch weiterzuentwickeln. Es ergänzt die bestehende Investmentstrategie von hausInvest, ohne ihren Kern zu verändern.
Die Commerz Real investiert schon seit 2005 vor allem über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaften in Solarenergie und seit 2016 auch in Windkraftanlagen und weitere Energieinfrastruktur-Segmente. Aktuell verwaltet das Unternehmen in Deutschland und Europa mehr als 55 Solarkraftwerke und über 40 On- und Offshore-Windparks für private und institutionelle Investoren und trägt somit einen Anteil zur Förderung der Energiewende bei. Somit verfügt das Unternehmen über die notwendige Expertise für Investitionen und den Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen.
Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz wurden zugleich die ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Modernisierung des Gebäudebestands neu gefasst. Für die Immobilienwirtschaft schafft das mehr Planungssicherheit und eine verlässlichere Grundlage für langfristige Investitionsentscheidungen. Für hausInvest unterstützt das Gesetz den bereits eingeschlagenen Weg, Bestandsimmobilien kontinuierlich energetisch und technisch weiterzuentwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
hausInvest konzentriert sich weiterhin auf seine bewährten strategischen Schwerpunkte: Qualität, Stabilität und Innovation im Portfolio. Dies gelingt durch Werterhalt beziehungsweise Wertsteigerung durch zum Beispiel energetische Sanierung von Bestandsimmobilien. Mit dem im Frühjahr 2026 fertiggestellten sozialen Wohnprojekt in der Frankfurter Schäfergasse hat hausInvest einen weiteren Meilenstein erreicht. Gleichzeitig stehen die derzeit in Entwicklung befindlichen Projekte beispielhaft für den ganzheitlichen städtebaulichen Ansatz von hausInvest.
Dabei geht es nicht allein um eine zukunftsfähige Immobilienentwicklung, sondern auch um die Schaffung lebendiger Quartiere, die wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigen. Die beiden Groß-Projekte „The Berlinian“ am
Alexanderplatz und „Tucherpark“ in München stehen exakt für dieses Leitbild eines vernetzten Ökosystems. Neben der notwendigen Energiewende bleiben als Herausforderung die Unsicherheiten einerseits um die Auswirkungen geopolitischer Verschiebungen und demografischer Veränderungen sowie andererseits um die Kapital- und Investmentmarktentwicklungen.
Bei den Kapitalströmen zeigt sich ein Trend zu stärkerem „Investieren im eigenen Markt“: US-Investoren investieren in den USA, europäische zunehmend in Europa. Gleichzeitig suchen Kapitalgeber weltweit nach Stabilität – in einem Umfeld, in dem Finanzierung, Regulierung und Renditeanforderungen enger zusammenspielen als zuvor. Wenn sich die Spielregeln und Rahmenbedingungen für Immobilienfonds verändern, zählt eines mehr denn je: strategische Weitsicht. hausInvest stellt die Weichen für die Zukunft, um mit seinem breit diversifizierten Portfolio auch weiterhin ein stabiles und attraktives Basisinvestment für langfristige (> 5 Jahre) Kapitalanlagen zu bleiben.