hausInvest 2026: Lohnt sich die Investition noch?

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zuletzt aktualisiert24.08.2026
KategorieMarktupdate
Eine Frau mit schulterlangem Haar trägt einen grauen Mantel und schaut nach oben.

Das Wichtigste in Kürze

hausInvest bleibt im aktuellen Marktumfeld stabil und schafft Voraussetzungen für künftiges Wachstum.

Dies gelingt vor allem durch: 

  • die unverändert hohe Qualität des Immobilienportfolios mit ausgewogener Risikostreuung über viele Nutzungsarten, granulare Mehrmieterkonzepte und wertgesicherte Mieterträge 1
  • ein agiles Asset Management, das fortlaufend das Portfolio optimiert, verjüngt und modernisiert,
  • ein vorausschauendes, risikoaverses Finanzierungsmanagement
  • eine Zukunftsstrategie, die den durch das Standortfördergesetz erweiterten Investitionsrahmen nutzen wird und
    erste Investitionen in Erneuerbare-Energien-Anlagen als strategische Ergänzung prüft und
  • ein von Scope erneut bestätigtes Fondsrating des hausInvest mit a- (AIF).2
    Kein anderer Offener Immobilienfonds (OIF) für Privatanleger hat ein besseres Rating erhalten.

Damit steht hausInvest auch weiterhin für ein zukunftsfähiges Investment. Plus: Anleger profitieren bei hausInvest als offenem Immobilienfonds von der steuerlichen Teilfreistellung der Erträge in Höhe von 60 Prozent3.

Weiterhin herausforderndes Marktumfeld mit Stabilisierungstendenzen

In vielen Teilsegmenten der Kapital- und Immobilienmärkte hellt sich das Marktumfeld langsam auf, auch wenn das Umfeld für Offene Immobilienpublikumsfonds wie hausInvest weiterhin herausfordernd bleibt. Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt ist mit einem gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 13 Prozent höheren Transaktionsvolumen in das Jahr 2026 gestartet.4 

Die Entwicklung verläuft jedoch weiterhin selektiv und wird durch geopolitische Unsicherheiten, gestiegene Inflationserwartungen und höhere Finanzierungskosten gebremst. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Leitzinsen im Juni 2026 erstmals wieder angehoben. Seit dem 17. Juni 2026 beträgt der Einlagensatz 2,25 Prozent p. a.. Die EZB reagierte damit auf den erneuten Anstieg der Inflation und betont, dass sie sich nicht auf einen bestimmten weiteren Zinspfad festlegt, sondern von Sitzung zu Sitzung anhand der aktuellen Daten entscheidet.

Nach den Projektionen des Eurosystems dürfte die Inflationsrate im Euroraum im Jahr 2026 im Basisszenario bei 3,0 Prozent liegen und 2027 auf 2,3 Prozent zurückgehen. Die weitere Entwicklung ist jedoch mit erheblicher Unsicherheit verbunden. Sowohl die EZB als auch die Deutsche Bundesbank verweisen insbesondere auf die Entwicklung der Energiepreise und die geopolitischen Risiken als wesentliche Einflussfaktoren für den weiteren Inflationsverlauf.5 

Um von einer echten Stabilisierung der Immobilienmärkten in Deutschland sprechen zu können, muss die genannte Steigerung des Transaktionsvolumens sich in den kommenden Quartalen als nachhaltig erweisen. Als weiteres Stabilisierungs-Signal kann auch gesehen werden, dass die im Verband deutscher Pfandbriefbanken zusammengeschlossenen Institute im ersten Quartal 2026 Immobiliendarlehen im Volumen von 39,8 Milliarden Euro vergeben haben. Das waren 5,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.6 

Dabei entwickeln sich die einzelnen Immobiliensegmente zunehmend unterschiedlich. Gerade im Bürobereich entscheiden heute Lage, Gebäudequalität und Nutzungskonzept stärker denn je über Vermietungserfolg und Wertentwicklung. Hochwertige Immobilien an etablierten Standorten mit modernen Flächen und Ausstattungen profitieren 
weiterhin von einer stabilen Nachfrage, während ältere Objekte in weniger attraktiven Lagen stärker unter Druck geraten. Deshalb bietet sich jetzt ein attraktiver Einstiegspunkt für Immobilieninvestitionen: Antizyklische Investments werden im weiteren Jahresverlauf 2026 voraussichtlich verstärkt zu sehen sein. Daran wollen wir nach Möglichkeit mit hausInvest partizipieren. 


Was spricht für hausInvest?

hausInvest bringt gute Voraussetzungen mit, um in einem anhaltend volatilen Marktumfeld abermals seine Stärken unter Beweis stellen zu können. Der Fonds hat das Geschäftsjahr 2025/2026 zum 31. März 2026 mit einer soliden Einjahresrendite von 1,9 Prozent7 und einem Fondsvolumen von 14,5 Mrd. Euro abgeschlossen. hausInvest ist der zweitgrößte offene Immobilienfonds in Deutschland. Das Portfolio ist mit 161 Immobilien in 17 Ländern breit diversifiziert.

Die Entwicklung des Fondsvolumens ist dabei im Kontext des Gesamtmarktes zu sehen. In der Niedrig- und Negativzinsphase verzeichneten Offene Immobilienfonds hohe Mittelzuflüsse, da viele Anleger Bankeinlagen in Sachwertanlagen umschichteten. Mit dem gestiegenen Zinsniveau ist ein Teil dieser Gelder wieder in klassische Zinsanlagen zurückgeflossen. Diese Entwicklung betrifft den gesamten Markt und ist kein Ausdruck einer grundsätzlich veränderten Qualität Offener Immobilienfonds.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/2026 erhielten die Anleger am 22. Juni eine Endausschüttung in Höhe von 0,35 Euro pro Anteil am hausInvest. Insgesamt hat der Fonds rund 119 Millionen Euro ausgeschüttet. Die geringere Ausschüttung gegenüber dem Vorjahr bedeutet für den Anleger keine niedrigere Rendite, sondern lediglich, dass ein größerer Teil der Wertentwicklung im Anteilpreis verbleibt. Hintergrund hierfür sind insbesondere die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, volatile Kapitalmärkte sowie die insgesamt erhöhte wirtschaftliche Risikolage. Diese externen Einflüsse können zu einer erhöhten Dynamik in der Inflations- und Zinsentwicklung führen, die auch den Immobilienmarkt beeinflussen.

In einem solchem Umfeld kommt neben der Qualität der Immobilien auch der Finanzierungsstruktur eine besondere Bedeutung zu. Wenngleich das Szenario von stark steigenden Inflationsraten und Zinsen nicht dem Basisszenario entspricht, trägt das Fondsmanagement dem vorsorglich und vorausschauend Rechnung. So wird im Sinne des langfristigen Werterhalts und entsprechend der risikoaversen Ausrichtung von hausInvest ein größerer Teil der vorhandenen Mittel zunächst im Fonds belassen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Fondsmanagement, auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld jederzeit handlungsfähig zu bleiben. 

Gleichzeitig wird damit die Stabilität des Fonds im Interesse aller Anleger gestärkt. Offene Immobilienfonds müssen sich dynamisch an veränderte Bedingungen anpassen – und genau das tun wir mit hausInvest. Mit einer langfristig und risikoaversen ausgerichteten Portfoliostrategie sowie einer aktiven Steuerung des Portfolios bleibt der Fonds zukunftsfähig. 

Die Strategie von hausInvest stützt sich auf folgende Punkte: 

Core-Objekte in guten Lagen. Fondsqualität durch externe Prüfung bestätigt.

Die unabhängige Rating-Agentur Scope hat im Juni 2026 das Fondsrating für hausInvest von a- (AIF) erneut bestätigt.2 Der Fonds behauptet sich abermals in der Gruppe der von Scope bewerteten Privatanlegerfonds und liegt mit seinem 
Rating deutlich über dem Branchendurchschnitt von bbb (AIF). Kein anderer Retail-OIF hat ein besseres Rating als hausInvest erhalten. Gewürdigt wird die Performance des Fonds, die im Vorjahresvergleich stabil ist und sich oberhalb des Branchendurchschnitts befindet, sowohl bei der Einjahres-Performance als auch bezüglich der drei- beziehungsweise fünfjährigen Performance. Besonders positiv hervorgehoben werden die sehr gute Lagequalität der hausInvest Immobilien, der hohe geografische Diversifikationsgrad sowie die geringe Mieterkonzentration und der hohe Anteil von Multi-Tenant-Objekten. hausInvest investiert in hochwertige Gewerbe- und Wohnimmobilien, Immobilien-Projektentwicklungen und Beteiligungen an Immobiliengesellschaften. 

Der Fonds umfasst vor allem Büroobjekte, Hotels, Wohnungen, Shopping-Center und Logistikimmobilien, hauptsächlich an den wirtschaftsstarken Standorten der Europäischen Union. Bei den Highlight Immobilien handelt es sich beispielsweise um das ADIDAS Haus an der Berliner Tauentzienstraße, den Flagship Store der Sportmarke, die Büroimmobilie „P5“ in Berlin am Potsdamer Platz und die „Neue Direktion“ am Konrad-Adenauer Ufer 3 in Köln. Prominent gelegen ist ebenfalls der im Bau befindliche Komplex „The Berlinian“ am Berliner Alexanderplatz. 

Und im Münchner Tucherpark entwickelt hausInvest eines der größten gemischt genutzten Stadtquartiere. Auch international bietet hausInvest viele Top-Lagen: von dem Ensemble „2Amsterdam“, das Büros, Hotel und öffentliche Nutzungen verbindet, über das „Westfield London“, Europas größtem Shopping-Center, und „100 Pearl“ in Manhattans Financial District in New York City bis zur Büroimmobilie „110 Goulburn Street“, die sich im Central Business District von Sydney befindet.  

Starkes Vermietungsmanagement sichert hohe Vermietungsquote

Aufgrund dieser Qualität und eines aktiven Vermietungsmanagements liegt die Vermietungsquote mit 93,3 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau. Insgesamt haben die Mietverträge eine durchschnittliche Restlaufzeit von 6,9 Jahren und ein signifikanter Anteil der Verträge reicht über das Jahr 2030 hinaus.8 

Der Fonds weist mit rund 4.000 Mietern eine sehr granulare Mieterstruktur auf, verbunden mit einer breiten Streuung über 13 Hauptnutzungsarten, Laufzeiten und Endfälligkeiten. Das Vermietungsmanagement zeichnet sich laut Scope Rating 9 insbesondere durch eine intensive Betreuung der Objekte und Nutzer aus. Das Fondsmanagement erarbeitet marktspezifische Vermietungskonzepte für jedes Objekt. Diese fließen als werterhaltende und wertsteigernde Maßnahmen positiv in die Bewertung ein, vor dem Hintergrund einer Fokussierung auf Mehrmieter-Strukturen und flexible Lösungsansätze wie beispielsweise der Kombination von behördlichen oder medizinischen Nutzungen in innerstädtischen Shopping-Centern, die sich aus veränderten Nutzergewohnheiten ergeben.

Ein lächelnder Mann im Anzug sitzt unter einer schwarzen Hängelampe vor hellem Hintergrund.
Qualität entsteht nicht allein beim Ankauf einer Immobilie. Sie zeigt sich vor allem darin, wie wir Gebäude und Quartiere über viele Jahre weiterentwickeln und an gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen anpassen
Mario Schüttauf
Fondsmanager hausInvest

Portfoliooptimierung und Stabilität bei US-Büroimmobilien

Im Rahmen der Portfoliooptimierung hat hausInvest im abgelaufenen Geschäftsjahr drei Objektverkäufe realisiert und dabei die anhaltend hohe Nachfrage nach Immobilien in erstklassigen Lagen genutzt. Durch die Schärfung der Retail Strategie stehen Shopping-Center zudem nicht mehr im Fokus von hausInvest. So wurden das südlich von Bergamo gelegene „Orio Center“ sowie das angrenzende NH-Hotel erfolgreich veräußert. Ein weiterer Verkauf betraf das Einkaufszentrum „Atlas Plaza“ in Miami mit rund 2.200 Quadratmetern im renommierten Miami Design District. 

Der US-Büroimmobilienmarkt setzt seine konstante Stabilisierung nach Angaben des US-amerikanischen Immobiliendienstleisters Jones Lang LaSalle (JLL) weiter fort. Das Vermietungsvolumen steigt demnach weiter – im ersten Quartal 2026 um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal –, während sich die Projektpipeline auf einem historischen Tiefstand befindet, sodass JLL mit einer längeren Phase sinkender Leerstandsquoten rechnet. Dazu trägt auch die weiter steigende Bürobelegung bei. Trotz der nach wie vor vorhandenen politischen Unsicherheiten bewertet das Fondsmanagement die US-Büroallokation als weitgehend stabil. Unternehmen suchen verstärkt nach qualitativ hochwertigen Flächen in Top-Lagen. Flexible Nutzungen wie zum Beispiel durch Shared Desk oder Co-Working, also moderne Arbeitsformen ohne festen Arbeitsplatz beziehungsweise mit anderen Personen oder Unternehmen in Großraumbüros, gewinnen hierbei zunehmend an Bedeutung. Der Anteil der US-Büroimmobilien am gesamten Office-Portfolio des Fonds liegt Stand 31. Mai 2026 bei 14,4 Prozent.10 Die Ausrichtung des hausInvest in den USA auf hochwertige Büroflächen zusammen mit einer Vermietungsquote von 92,9 Prozent und einer durchschnittlichen Restlaufzeit der Mietverträge von mehr als 12,9 Jahren, spricht für eine stabile Positionierung in den USA. Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins zuletzt unverändert belassen und verfolgt weiterhin einen datenabhängigen geldpolitischen Kurs. Dies schafft ein planbareres Zinsumfeld und kann den US-Immobilienmarkt insgesamt unterstützen. 

Generell kann eine hohe Objekt- und Lagequalität ein Garant für gute Vermiet- und Vermarktbarkeit sein, gerade in schwächeren Zyklusphasen.  

Vorausschauendes Finanz- und Liquiditätsmanagement – vergleichsweise niedrige Fremdfinanzierungsquote

Die stabilen finanziellen Grundlagen und die kontinuierliche Anpassung des hausInvest Portfolios sorgen nicht nur für eine gesunde Liquidität, sondern auch für Resilienz gegenüber Marktveränderungen und Nettomittelabflüssen. Dies zeigt sich auch in der guten Verkaufbarkeit der Objekte. Die Verkäufe haben unter Beweis gestellt, dass die Immobilien aufgrund ihrer hohen Qualität auch im aktuellen Marktumfeld eine hohe Nachfrage generieren, dass die Verkehrswerte mindestens angemessen sind und sogar durch hohe Verkaufspreise übertroffen werden konnten. 
 
In der Phase stark steigender Zinsen in den Jahren 2022/2023 hat sich das vorausschauende Finanzierungsmanagement von hausInvest ausgezahlt. Dessen Ziel war und ist es, die Waage zwischen Liquiditätsverzinsung einerseits und Darlehensverzinsung andererseits so auszubalancieren, dass Anleger möglichst direkt von den Erträgen aus dem Immobilienportfolio profitieren können. Mit einer aktuellen Finanzierungsquote (nach § 254 KAGB) zum 30. Juni 2026 von 24,7 Prozent in Verbindung mit einer Bruttoliquidität zum gleichen Stichtag von rund 1,6 Milliarden Euro, was etwa 10,7 Prozent des Fondsvolumens entspricht, weist hausInvest nach wie vor eine konservative Finanzierungsstruktur auf. Im Scope-Rating 2 wird die solide Finanzstruktur der Commerz Real Investmentgesellschaft mbH sowie die hohe Qualität im Investment- und Risikomanagement gewürdigt.

Wertgesicherte Mieterträge, erfolgreiche Vermietungen und langfristige Mietverträge?

Beständigkeit heißt nicht Stillstand: hausInvest steht seit Auflage des Fonds für Stabilität. Dazu gehört neben erfolgreichen Vermietungen auch die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung des Immobilienbestands. Ziel ist es, die Attraktivität der Flächen langfristig sicherzustellen und die Mieterbindung zu stärken. 

hausInvest setzt auf Core-Immobilien in guten und sehr guten Lagen. Zum 30. Juni 2026 unterlagen rund 90 Prozent aller Mieteinnahmen über Staffelmiete, Inflationsindexierung oder Punkteverfahren einer vertraglich fixierten Wertsicherung – eine entscheidende Grundlage für verlässliche Erträge und langfristige Stabilität. Hinzu kommt eine starke Vermietungsleistung. Im Geschäftsjahr 2025/2026 wurden rund 264.000 Quadratmeter Mietfläche in 525 Abschlüssen neu vermietet oder verlängert. Daraus ergeben sich voraussichtliche Mieterträge von 749,1 Millionen Euro über die gesamte Laufzeit der Verträge. Auf Büroflächen entfielen rund 107.000 Quadratmeter und 442,6 Millionen Euro erwartete Mieterträge. Weitere 124.000 Quadratmeter und 262 Millionen Euro entfielen auf Handel, Gastronomie, Medizin und sonstige Nutzungsarten. 

Zu den Highlights im laufenden Geschäftshalbjahr zählen langfristige Bürovermietungen an JetBrains im Münchner Tucherpark, an Knauf SSC im Place de Seine bei Paris und an Lio Technologies im Seidl Forum in München. Auch im laufenden Geschäftsjahr setzt hausInvest die aktive Weiterentwicklung seines Portfolios fort.  In der Berliner Büroimmobilie „P5“ am Potsdamer Platz verlängerte die Wirtschaftskanzlei POELLATH ihren Mietvertrag über rund 
4.500 Quadratmeter um weitere elf Jahre. Wie attraktiv innerstädtische Toplagen auch für den Einzelhandel sind, zeigte sich im Mai 2026 am Dresdner Neumarkt: Zur Vorstellung einer limitierten Uhrenkollektion bildete sich vor dem Swatch-Store im Portfolio-Objekt Steigenberger Hotel de Saxe eine mehrere hundert Meter lange Warteschlange. 

Im Victoria Square in Belfast eröffnete Sephora im Februar 2026 seine erste Filiale auf der Insel Irland. Mit Abercrombie & Fitch konnte das Einkaufscenter zudem einen weiteren Ankermieter gewinnen. Im Westfield London wurden die Gesundheits-, Wellness- und Erlebnisangebote weiter ausgebaut; Ende 2026 soll dort mit Wake The Tiger auf rund 7.400 Quadratmetern eine immersive Erlebniswelt eröffnen, die Kunst, Storytelling und interaktive Installationen verbindet und so neue Besuchergruppen ansprechen soll. 

Die Vermietungserfolge zeigen, dass hochwertige, flexibel nutzbare Flächen an gut positionierten Standorten weiterhin Nachfrage generieren. Langfristige Verträge mit bonitätsstarken Mietern und die gezielte Weiterentwicklung des 
Nutzungsmixes festigen die Ertragsbasis des Portfolios.  

Aktuelle Bauprojekte in erfolgreicher Umsetzung

hausInvest ist sowohl im Neubau als auch bei Bestandsrevitalisierungen aktiv. Am Berliner Alexanderplatz befindet sich der Komplex „The Berlinian“ im fortgeschrittenen Bauzustand. Mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) laufen Gespräche über eine künftige Mischnutzung mit Bibliotheks- und Einzelhandelsflächen. Die bestehende Nutzungsvereinbarung mit Galeria wurde bis zum 31. März 2027 verlängert. 

Auch im Münchner Tucherpark schreitet die Entwicklung zu einem gemischt genutzten Stadtquartier mit Büros, Wohnungen sowie Gastronomie-, Kultur- und Freizeitangeboten weiter voran. Mit der Inbetriebnahme von Bayerns erster KI-Fabrik im revitalisierten Rechenzentrum wurde Anfang 2026 ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Rechenzentrum stellt leistungsfähige digitale Infrastruktur für KI-Anwendungen bereit. Gleichzeitig soll die dabei entstehende Abwärme perspektivisch als Heizenergie genutzt werden und damit die nachhaltige Entwicklung des Standorts unterstützen.11

Der DC Tower 2 in Wien nähert sich seiner Fertigstellung im vierten Quartal 2026. Das 175 Meter hohe Mixed-Use Hochhaus vereint auf 53 Etagen Büros, Gastronomie sowie 314 Studios und Apartments. Ein besonderes Merkmal ist die Photovoltaik-Fassade auf der Ost-, Süd- und Westseite des Turms. Auf rund 12.000 Quadratmetern werden 3.432 Photovoltaik-Elemente installiert12, die künftig laut S+B Gruppe bis zu eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen sollen. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von bis zu 200 Einfamilienhäusern.13 Die Solarfassade und die energieeffiziente Gebäudetechnik wirken auch wirtschaftlich: Sie können die Betriebskosten senken und das Gebäude für Mieter:innen wie für kommende regulatorische Anforderungen attraktiv halten.  

Die Fertigstellung des neuen Stadtquartiers auf dem Areal des ehemaligen „Krystallpalasts“ in Leipzig ist für Ende 2026 geplant. Auf rund 17.500 Quadratmetern entstehen Wohnungen, Büros und ein Hotel mit rund 9.000 Quadratmetern Fläche. Das Projekt verbindet moderne Quartiersentwicklung mit einem konsequenten Nachhaltigkeitskonzept – von hoher Energieeffizienz über begrünte Retentionsdächer bis hin zu gemeinschaftlich nutzbaren Dachgärten. 

Gleichzeitig stärkt es den Wohnanteil im Portfolio von hausInvest.  Mit dem Abschluss der Bauarbeiten im Frühjahr 2026 wurde ein ehemaliges Bürogebäude in der Frankfurter Schäfergasse zu einem sozialen Wohnprojekt mit 66 Wohnungen umgewandelt. Hauptmieter ist die Caritas, die das Gebäude mit Beratungsräumen und einem Begegnungscafé betreibt. Eine Solarfassade, Photovoltaik auf dem Dach, eine Luftwärmepumpe und eine KI-gestützte Gebäudesteuerung sollen für einen energieeffizienten Betrieb sorgen. 

Langfristig stabile Wertentwicklung bei niedriger Volatilität 

hausInvest verzeichnet seit seiner Auflage im Jahr 1972 jedes Jahr eine positive Rendite und bietet somit eine stabile Wertentwicklung.7 Im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre waren es 2,2 Prozent.7 Für den 10-Jahreszeitraum ist das ein besseres Ergebnis als bei diversen anderen Anlageformen wie etwa vielen globalen und europäischen Rentenfonds – und das bei einer geringen Schwankungsbreite. Gerade die rapide Zinswende ab 2022 hat gezeigt, dass auch Staatsanleihen von Ländern mit höchster Bonität nicht vor Bewertungsverlusten geschützt sind: Die Kurse zahlreicher deutscher Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit brachen damals um mehr als 20 Prozent ein.14 

Anleger profitieren bei hausInvest als offenem Immobilienfonds zudem von der steuerlichen Teilfreistellung der Erträge in Höhe von 60 Prozent. Zugleich weist hausInvest im Vergleich zu höher rentierlichen Anlagealternativen wie europäischen beziehungsweise deutschen Aktienfonds eine deutlich geringere Schwankungsbreite auf (siehe folgende Abbildung). Nach Angaben des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) lag die 
durchschnittliche Volatilität Offener Immobilienfonds über die vergangenen zehn Jahre zum Stichtag 30. Juni 2026 bei 1,3 Prozent und damit weiterhin deutlich unter der von Aktienfonds.15 

Stabile Mieterträge bilden die Basis für Verlässlichkeit 

Fazit

Das Marktumfeld bleibt anspruchsvoll. Mit der Zinswende haben alternative Anlageklassen wieder an Attraktivität  gewonnen. Gleichzeitig verläuft die Preisfindung am deutschen Immobilienmarkt vielerorts langsamer als in anderen Ländern. Verkäufer und Käufer finden deshalb häufig noch nicht zusammen. Das hausInvest Fondsmanagement sieht darin jedoch Chancen. Denn solange der Anpassungsprozess noch nicht abgeschlossen ist, können sich attraktive Investitionsmöglichkeiten ergeben – insbesondere bei hochwertigen Immobilien in guten Lagen. 

Gerade in einem solchen Marktumfeld gewinnen aber auch aktives Asset Management, eine breite Diversifikation und ein langfristiger Anlagehorizont zusätzlich an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund sieht das Fondsmanagement in den kommenden Monaten und Jahren die Chance, die Mieterträge weiter zu steigern: erstens dank der hohen Qualität des Portfolios und zweitens aufgrund der Ausgestaltung der Mietverträge. 

hausInvest kann sich abermals als resiliente Kapitalanlage erweisen, die auch die aktuellen Herausforderungen meistert. Für Kapitalanleger, die auf Stabilität und positive Erträge bedacht sind, kann hausInvest wie bereits in den vergangenen mehr als 50 Jahren auch weiterhin eine gute Wahl darstellen.16 

Dies gilt sowohl für Bestandsanleger als auch für Anleger, die vor dem Hintergrund der hohen Volatilität an den Kapitalmärkten ihr Portfolio durch die Beimischung schwankungsarmer Immobilienfonds gerade jetzt weiter diversifizieren möchten. 

In den vergangenen Monaten haben einzelne Offene Immobilienfonds durch zeitweise ausgesetzte Anteilrücknahmen oder die Entscheidung zur Fondsauflösung Aufmerksamkeit erregt. Diesbezüglich sollten Anleger jedoch die jeweiligen Produkte differenziert bewerten und ihre individuellen Merkmale berücksichtigen. Bei hausInvest gab es in den mehr als 50 Jahren keine Aussetzung der Rücknahme von Anteilen. Grundsätzlich behalten offene Immobilienfonds ihre Berechtigung als stabilisierender Baustein in einem diversifizierten Depot – und zwar als Langfristinvestment, nicht als Tagesgeldersatz. 

Neue Investitionsspielräume und zusätzliche Stabilitätsquellen 

Ausblick

Mit dem im Dezember 2025 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten, im Januar 2026 vom Bundesrat bestätigten und im Februar 2026 verkündeten Standortfördergesetz wurde der regulatorische Rahmen für Offene Immobilienfonds erweitert. Sie können nun auch in Anlagen zur Erzeugung, Umwandlung, zum Transport und zur Speicherung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien sowie in zugehörige Ladeinfrastruktur investieren und diese selbst betreiben.11
 
Für Immobilien gewinnen Energieversorgung und Energieeffizienz zunehmend an strategischer Bedeutung. Sie beeinflussen Betriebskosten, Versorgungssicherheit und die CO₂-Bilanz eines Gebäudes und damit auch seine Attraktivität für Mieter. 

Für hausInvest eröffnet das Gesetz deshalb die Möglichkeit, Immobilien gezielt durch gebäudenahe Energieerzeugung, Photovoltaik, Speicherlösungen oder Ladeinfrastruktur weiterzuentwickeln. Ergänzend können Anlagen mit langfristig planbaren, teilweise inflationsgekoppelten Zahlungsströmen einen Beitrag zur Stabilität der Erträge leisten. Das Standortfördergesetz erweitert damit die Möglichkeiten, den Immobilienbestand langfristig wirtschaftlich und energetisch weiterzuentwickeln. Es ergänzt die bestehende Investmentstrategie von hausInvest, ohne ihren Kern zu verändern. 

Die Commerz Real investiert schon seit 2005 vor allem über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaften in Solarenergie und seit 2016 auch in Windkraftanlagen und weitere Energieinfrastruktur-Segmente. Aktuell verwaltet das Unternehmen in Deutschland und Europa mehr als 55 Solarkraftwerke und über 40 On- und Offshore-Windparks für private und institutionelle Investoren und trägt somit einen Anteil zur Förderung der Energiewende bei. Somit verfügt das Unternehmen über die notwendige Expertise für Investitionen und den Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen. 

Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz17 wurden zugleich die ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Modernisierung des Gebäudebestands neu gefasst. Für die Immobilienwirtschaft schafft das mehr Planungssicherheit und eine verlässlichere Grundlage für langfristige Investitionsentscheidungen. Für hausInvest unterstützt das Gesetz den bereits eingeschlagenen Weg, Bestandsimmobilien kontinuierlich energetisch und technisch weiterzuentwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. 

hausInvest konzentriert sich weiterhin auf seine bewährten strategischen Schwerpunkte: Qualität, Stabilität und Innovation im Portfolio. Dies gelingt durch Werterhalt beziehungsweise Wertsteigerung durch zum Beispiel energetische Sanierung von Bestandsimmobilien. Mit dem im Frühjahr 2026 fertiggestellten sozialen Wohnprojekt in der Frankfurter Schäfergasse hat hausInvest einen weiteren Meilenstein erreicht. Gleichzeitig stehen die derzeit in Entwicklung befindlichen Projekte beispielhaft für den ganzheitlichen städtebaulichen Ansatz von hausInvest. 

Dabei geht es nicht allein um eine zukunftsfähige Immobilienentwicklung, sondern auch um die Schaffung lebendiger Quartiere, die wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigen. Die beiden Groß-Projekte „The Berlinian“ am 
Alexanderplatz und „Tucherpark“ in München stehen exakt für dieses Leitbild eines vernetzten Ökosystems. Neben der notwendigen Energiewende bleiben als Herausforderung die Unsicherheiten einerseits um die Auswirkungen geopolitischer Verschiebungen und demografischer Veränderungen sowie andererseits um die Kapital- und Investmentmarktentwicklungen. 

Bei den Kapitalströmen zeigt sich ein Trend zu stärkerem „Investieren im eigenen Markt“: US-Investoren investieren in den USA, europäische zunehmend in Europa. Gleichzeitig suchen Kapitalgeber weltweit nach Stabilität – in einem Umfeld, in dem Finanzierung, Regulierung und Renditeanforderungen enger zusammenspielen als zuvor. Wenn sich die Spielregeln und Rahmenbedingungen für Immobilienfonds verändern, zählt eines mehr denn je: strategische Weitsicht. hausInvest stellt die Weichen für die Zukunft, um mit seinem breit diversifizierten Portfolio auch weiterhin ein stabiles und attraktives Basisinvestment für langfristige (> 5 Jahre) Kapitalanlagen zu bleiben. 
 

1Die Mieteinnahmen sind in unterschiedlicher Ausgestaltung wertgesichert, zum Beispiel über Staffelmieten, Inflationsindexierung oder Punkteverfahren.

2Scope Fund Analysis GmbH, Offene Immobilienfonds Marktstudie und Ratings 2026; bewertet wurden insgesamt 22 offene Immobilienfonds. Stand: 16. Juni 2026. Ein Rating, Ranking oder eine Auszeichnung ist kein Indikator für die künftige Entwicklung und unterliegt Veränderungen im Laufe der Zeit. Quelle: https://saprodscopeexplorer01.blob.core.windows.net/public/reports-links/Scope_Offene_Immobilienfonds_Gesamtmarktstudie_2026.pdf  sowie https://www.scopeexplorer.com/news/scope-bestatigt-das-fondsrating-des-hausinvest-mit-a-aif/180532 

3Gemäß § 20 Abs. 4 InvStG besteht ggf. im Rahmen der persönlichen Steuererklärung die Möglichkeit, die 80%ige Teilfreistellung geltend zumachen. Wir verweisen dazu auf die Publikation zur bewertungstäglichen Auslandsimmobilienquote.

4CBRE; Immobilieninvestmentmarkt legte im ersten Halbjahr zu; Stand: 6. Juli 2026; https://www.cbre.de/press-releases/immobilieninvestment markt-legte-im-ersten-halbjahr-zu.

5 Europäische Zentralbank; Geldpolitische Beschlüsse;11. Juni 2026; https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2026/html/ecb.mp260611~4d41bd5e83.de.html & Deutsche Bundesbank; Monatsbericht Juni 2026; https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-juni-2026-998608?article=deutschland prognose-energiepreisschock-treibt-teuerung-an-und-bremst-die-konjunkturerholung-998836. Zukunftsbezogene Aussagen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung.

6vdp-Pressemitteilung vom 27. Mai 2026. Quelle: https://www.pfandbrief.de/deutlicher-zuwachs-an-immobiliendarlehen/

7Berechnet nach BVI-Methode (ohne Ausgabeaufschlag, Ausschüttung sofort wieder angelegt). Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.

8 Stand: 31. März 2026.

9Stand: 30. Juni 2026.

10 Anteilig, bezogen auf Beteiligungsquote. Basis: Nutzfläche direkt und indirekt gehaltener Immobilien. Weitere Informationen unter https://hausinvest.de/de/Immobilien/portfolio/

11 Gesetz zur Förderung privater Investitionen und des Finanzstandorts (Standortfördergesetz – StoFöG), Stand: 4. Februar 2026. Quelle: https://dejure.org/BGBl/2026/BGBl._I_Nr._33

12Werner Sobek AG: Projektseite DC Tower 2 Wien (Fassadenplanung, 12.000 m² PV), Quelle: https://www.wernersobek.com/de/projekte/dc-tower-2-wien/ und ORF Wien: „DC Tower 2 bekommt Photovoltaikfassade" (3.432 PV-Elemente, Dachbegrünung), Quelle: https://wien.orf.at/stories/3348707/

13 S+B Gruppe: Projektseite DC Tower 2 (Nutzungsmix, Bürogeschosse, Wohnnutzung), Quelle: https://www.dc2.wien/ und Quelle: https://www.sb-gruppe.at/aktuelle-projekte/wien/dc-tower-2

14 Beispiel „Bundesrepublik Deutschland Anleihe von 2021 (15.08.2031)“ (ISIN: DE0001102564), Kurse über Comdirect, Kursverlauf vom 1. Januar 2022 bis Tiefstand am 2. März 2023.

15Wertentwicklung auf einen Blick, Stand 30. Juni 2026. Quelle: https://www.bvi.de/fileadmin/user_upload/Statistik/Wertentwicklung_auf_einen_Blick_2606.pdf

16Berechnet nach BVI-Methode (ohne Ausgabeaufschlag, Ausschüttung sofort wieder angelegt). Die frühere Wertentwicklung und Aussagen zur Zielrendite lassen nicht auf zukünftige Renditen schließen. 

17Neues Gebäudemodernisierungsgesetz, Stand: 21. Juli 2026. Quelle: Gebäudemodernisierungsgesetz | Bundesregierung