Was ist ein Depot?

Ein Depot ist das Gegenstück zum Konto: Das Konto ist für den Geldverkehr da, in einem Depot werden Wertpapiere aufbewahrt.

In einem Depot lassen Anleger von einer Bank Wertpapiere gegen eine Gebühr verwahren und verwalten. Dazu gehören z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Investment-Zertifikate und Fondsanteilsscheine. In den Gebühren ist die Verwaltung der Wertpapiere (z. B. Zahlungen von Dividenden oder Zinsen bzw. die Ausübung von Bezugsrechten durch die Bank) enthalten.

Um ins Wertpapiergeschäft einzusteigen, ist die Eröffnung eines Depots erforderlich. Ein solches Fonds-Depot kann man bei seiner Bank eröffnen oder auch bei speziellen Depotbanken wie FFB, ebase oder anderen.

Vor der Digitalisierung bekam man als ein Anleger eine physische Urkunde. Heutzutage werden Wertpapiere sind in kundeneigenen Depots hinterlegt, die entweder klassisch über den Vor-Ort-Service einer Bank geführt werden oder als Online-Depot vom Anleger selbst über eine gesicherte Internetverbindung gepflegt wird. Dabei ist der Anleger unabhängig von Öffnungszeiten einer Bank: Er hat zu jeder Uhrzeit Zugang zu seinem Depot, sogar von unterwegs aus.