Was bedeuten Risikoklassen?

Fonds werden mittels dem SRRI (Synthetic Risk Reward Indicator) klassifiziert. Dieses Ranking hilft Anlegern direkt erkennen zu können, welches Risikoprofil der Fonds hat und Anleger prüfen können, ob die Risikoklasse zu der persönlichen Risikobereitschaft passt.

Laut SRRI gibt es sieben Risikoklassen, wo jeder Fonds eingeordnet werden muss. Die Klassen kennzeichnen jeweils eine Bandbreite, innerhalb derer sich der Wert eines Fonds in der Vergangenheit nach oben und unten entwickelt hat. Je geringer die Schwankungen, desto niedriger die Risikoklasse. Mit zunehmender SRRI-Stufe wachsen dagegen die historischen Kursbewegungen und damit auch das Risiko.

 
SRRI-Klasse Volatilitätsspanne (in %) Risiko
1 0,0 bis 0,5 Sehr niedriges Risiko
2 0,5 bis 2,0 Niedriges Risiko
3 2,0 bis 5,0 Mittleres Risiko
4 5,0 bis 10,0 Mittleres Risiko
5 10,0 bis 15,0  Hohes Risiko
6 15,0 bis 25,0 Hohes Risiko
7 Größer als 25,0 Sehr hohes Risiko
Quelle: Commitee of European Securities Regulators, zitiert nach der Studie “Risikokontrollierte Vermögensverwaltung auf Basis des Synthetischen Risiko Rendite Indikators“, Universität St. Gallen, 2016