Innovation auf bestehender Basis
München stärkt seine Infrastruktur im Bereich künstliche Intelligenz – und setzt dabei auf Bestand statt auf „grüne Wiese“. Im Tucherpark, Teil des Portfolios von hausInvest, ist im ehemaligen Rechenzentrum der HypoVereinsbank (HVB) eine der leistungsfähigsten KI-Fabriken Europas in Betrieb gegangen. hausInvest unterstreicht damit erneut seine Vorreiterrolle. In Kooperation mit dem Immobilien-Investmentmanager Hines, dem Betreiber Polarise, dem Technologiepartner Nvidia und der Telekom-Tochter T-Systems entsteht hier wegweisende Infrastruktur.
Die KI-Fabrik greift auf vorhandene Bausubstanz zurück: Die 10.700 m² große Anlage über sechs Untergeschosse wurde umfassend modernisiert und technisch aufgerüstet. Sie verfügt über Kapazitäten für rund 10.000 moderne Grafikprozessoren (GPUs), bereitgestellt vom amerikanischen Technologieunternehmen Nvidia. Nach und nach soll die Leistung auf bis zu 15 Megawatt ausgebaut werden.
Damit unterscheidet sich die Anlage deutlich von klassischen Rechenzentren: KI-Fabriken sind auf eine besonders hohe Energiedichte und rechenintensive Anwendungen ausgelegt. Sie ermöglichen Unternehmen aus Industrie, Forschung und Technologie leistungsfähige, skalierbare Infrastruktur unter stabilen regulatorischen Rahmenbedingungen. Der langfristige Mietvertrag mit dem Betreiber Polarise über 13 Jahre wurde im Oktober 2025 unterzeichnet. Mit der Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe ist nun ein weiterer zentraler Meilenstein im Großprojekt Tucherpark erreicht.
Dass sich mit Polarise, T-Systems und Nvidia mehrere international tätige Akteure für diesen Standort entschieden haben, unterstreicht die Attraktivität des Gesamtkonzepts: Die Kombination aus zentraler Lage in München, leistungsfähiger Energie- und Netzinfrastruktur, nachhaltiger Quartiersstrategie und langfristiger Entwicklungsperspektive bietet optimale Rahmenbedingungen für KI-getriebene Geschäftsmodelle.
Nachhaltigkeit durch effiziente Infrastruktur
Die KI-Fabrik ist als Teil eines geschlossenen Energiekreislaufs konzipiert und in die Nachhaltigkeitsstrategie des Tucherparks eingebettet. Der Eisbach dient dabei zur Kühlung und verringert so den Bedarf an energieintensiver Kälteerzeugung. Die beim Rechenbetrieb entstehende Abwärme geht nicht verloren: Sie soll perspektivisch in umliegende Gebäude eingespeist werden und so die Quartiersversorgung mit Energie unterstützen.
Standort München und der Tucherpark
Die Bedeutung des Projekts reicht über das Quartier hinaus.

