Neuer MeilensteinTucherpark in München: Heimat für Bayerns erste KI-Fabrik

In diesem Beitrag zeigen wir, wie hausInvest Bestandsimmobilien intelligent und zukunftsfähig weiterentwickelt und welche strategische Bedeutung die KI-Fabrik für das hausInvest Portfolio hat.
Lesezeit6 Min.
zuletzt aktualisiert24.04.2026
KategorieMieterstory
Im Rahmen der Eröffnung der KI-Fabrik im Tucherpark in München sind in einem Gruppenbild unter anderem Christian Meister von Hines und hausInvest Fondsmanager Mario Schüttauf zu sehen.

Innovation auf bestehender Basis

München stärkt seine Infrastruktur im Bereich künstliche Intelligenz – und setzt dabei auf Bestand statt auf „grüne Wiese“. Im Tucherpark, Teil des Portfolios von hausInvest, ist im ehemaligen Rechenzentrum der HypoVereinsbank (HVB) eine der leistungsfähigsten KI-Fabriken Europas in Betrieb gegangen. hausInvest unterstreicht damit erneut seine Vorreiterrolle. In Kooperation mit dem Immobilien-Investmentmanager Hines, dem Betreiber Polarise, dem Technologiepartner Nvidia und der Telekom-Tochter T-Systems entsteht hier wegweisende Infrastruktur.

Die KI-Fabrik greift auf vorhandene Bausubstanz zurück: Die 10.700 m² große Anlage über sechs Untergeschosse wurde umfassend modernisiert und technisch aufgerüstet. Sie verfügt über Kapazitäten für rund 10.000 moderne Grafikprozessoren (GPUs), bereitgestellt vom amerikanischen Technologieunternehmen Nvidia. Nach und nach soll die Leistung auf bis zu 15 Megawatt ausgebaut werden.  

Damit unterscheidet sich die Anlage deutlich von klassischen Rechenzentren: KI-Fabriken sind auf eine besonders hohe Energiedichte und rechenintensive Anwendungen ausgelegt. Sie ermöglichen Unternehmen aus Industrie, Forschung und Technologie leistungsfähige, skalierbare Infrastruktur unter stabilen regulatorischen Rahmenbedingungen. Der langfristige Mietvertrag mit dem Betreiber Polarise über 13 Jahre wurde im Oktober 2025 unterzeichnet. Mit der Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe ist nun ein weiterer zentraler Meilenstein im Großprojekt Tucherpark erreicht.  

Dass sich mit Polarise, T-Systems und Nvidia mehrere international tätige Akteure für diesen Standort entschieden haben, unterstreicht die Attraktivität des Gesamtkonzepts: Die Kombination aus zentraler Lage in München, leistungsfähiger Energie- und Netzinfrastruktur, nachhaltiger Quartiersstrategie und langfristiger Entwicklungsperspektive bietet optimale Rahmenbedingungen für KI-getriebene Geschäftsmodelle.


 

Nachhaltigkeit durch effiziente Infrastruktur

Die KI-Fabrik ist als Teil eines geschlossenen Energiekreislaufs konzipiert und in die Nachhaltigkeitsstrategie des Tucherparks eingebettet. Der Eisbach dient dabei zur Kühlung und verringert so den Bedarf an energieintensiver Kälteerzeugung. Die beim Rechenbetrieb entstehende Abwärme geht nicht verloren: Sie soll perspektivisch in umliegende Gebäude eingespeist werden und so die Quartiersversorgung mit Energie unterstützen.


 

Standort München und der Tucherpark

Die Bedeutung des Projekts reicht über das Quartier hinaus.

Ein lächelnder Mann im Anzug sitzt unter einer schwarzen Hängelampe vor hellem Hintergrund.
München ist ein herausragender Standort mit großer Anziehungskraft für Tech-Unternehmen und will künftig eine führende Rolle in der europäischen KI-Entwicklung spielen.
Mario Schüttauf
Fondsmanager hausInvest seit 2007

Auch Vizekanzler Lars Klingbeil betonte bei der Inbetriebnahme Anfang Februar die Signalwirkung:

Professionelles Porträtfoto eines Mannes mittleren Alters mit kurzen braunen Haaren und blauen Augen. Er lehnt mit verschränkten Armen an einer Betonsäule, trägt einen dunkelgrauen Blazer über einem schwarzen Hemd und eine dunkle Smartwatch.
Hier in München ist etwas sehr Großes entstanden. Die KI-Fabrik ist ein Aushängeschild für die Metropolregion
Lars Klingbeil
Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen

Bedeutung für das hausInvest Portfolio

Für hausInvest steht das Projekt für qualitätsorientierte, intelligente und zukunftsfähige Bestandsentwicklung unter realen Marktbedingungen: technologiegetriebene Nachfrage, langfristige Nutzung, planbare Erträge. In einem Umfeld, das sich schnell wandelt, erhöhen belastbare Infrastrukturen die Resilienz des Portfolios – heute und mit Blick nach vorn.  

Highlight-Check: Der Tucherpark auf einen Blick

  • 14 Hektar großes, gemischt genutztes Quartier
  • Um- und Neubau bis 2029
  • ca. 600 neue Wohnungen und 10 Hektar Natur
  • Denkmalschutz: Behutsame Modernisierung der Sep-Ruf-Architektur

Impressionen Eröffnung KI-Fabrik

Blick durch einen magenta beleuchteten Serverraum der Deutschen Telekom. Hohe Serverracks säumen den Gang, am Ende prangt das Telekom-T-Logo.
Technische Infrastruktur für die Telekom-Tochter T-Systems 
Wehrstufe an einem Fluss mit türkisfarbenem Wasser im Vordergrund. Im Hintergrund ein modernes Bürogebäude und eine markante dunkle Skulptur, eingerahmt von kahlen Winterbäumen.
Die KI-Fabrik, gelegen an Münchens Eisbach
Ein Mann im dunklen Anzug spricht am Rednerpult mit Telekom-Logo. Im Hintergrund eine digitale Deutschlandkarte mit Telekom- und NVIDIA-Branding.
Lars Klingbeil bei der Eröffnung der KI-Fabrik
Networking-Szene in einem modernen Ausstellungsraum mit Architekturfotos und einem Gebäudemodell. Zwei Männer stehen im Zentrum, umgeben von Gästen in Business-Kleidung.
Mario Schüttauf im Gespräch bei der Eröffnung
Vollbesetzter Veranstaltungssaal in magentafarbenem Licht bei der Vorstellung der „Industrial AI Cloud" – einer Kooperation von Deutsche Telekom und NVIDIA. Ein Redner präsentiert auf der Bühne vor großen Screens.
Impressionen zum Vortrag zu Deutschlands erster KI-Fabrik

Hier entsteht künstliche Intelligenz: Rundgang durch die KI-Fabrik 

Wie die Industrial AI Cloud der Deutschen Telekom industrielle Prozesse digital vernetzt und durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz weiterentwickelt.
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