BVI-Methode

Wie funktioniert die BVI-Methode?

Die BVI-Methode wurde vom Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) entwickelt. Mit dieser Methode wird die Wertentwicklung von Investmentfonds berechnet. Die BVI-Methode ist eine international anerkannte Standardmethode, sie ermöglicht eine einfache, nachvollziehbare und exakte Berechnung. Die Wertentwicklungsberechnung nach der BVI-Methode beruht auf der „time weighted rate of return“-Methode.

Die Wertentwicklung der Anlage ist die prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen zu Beginn des Anlagezeitraumes und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraumes. Dabei werden Ausschüttungen rechnerisch umgehend in neue Fondsanteile investiert. So ist die Vergleichbarkeit der Wertentwicklungen ausschüttender und thesaurierender Fonds sichergestellt.

Die Wertentwicklung wird auf Basis der börsentäglich ermittelten Anteilwerte berechnet. Die Vermögensgegenstände (z. B. Aktien, verzinsliche Wertpapiere, Immobilien, Bankguthaben, Tagesgeld) und Erträge (z. B. Zinsen, Dividenden, Mieten) werden addiert. Die Kosten (z. B. Managementgebühr, Kosten für Druck des Jahres-/Halbjahresberichts sowie für die Wirtschaftsprüfung, gegebenenfalls erfolgsabhängige Gebühren) des Sondervermögens sowie eventuell aufgenommene Kredite und sonstige Verbindlichkeiten werden abgezogen. Steuern werden nicht berücksichtigt. Der Anteilwert resultiert aus dem so ermittelten Inventarwert („Net Asset Value“) dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile.

Der BVI ist der Verband der deutschen Investmentbranche, er vertritt die Fondsgesellschaften gegenüber Politik und Regulatoren auf nationaler und internationaler Ebene, ist Kompetenzzentrum und Berater bei Entwicklung und Anwendung regulatorischer Vorgaben, fungiert als zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Medien bei allen Fragen der Kapitalanlagenregulierung sowie Vermittler zwischen Investmentwirtschaft und Politik. Zugleich engagiert sich der BVI für bessere Rahmenbedingungen für Anleger.

Der BVI wurde am 25. März 1970 unter dem Namen Bundesverband Deutscher Investmentgesellschaften in Frankfurt/Main gegründet. Seit dem 31. Oktober 2002 trägt der Verband seinen neuen Namen.

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