Steigende Miete? Drehen Sie den Spieß um!

05.04.2022 5 Minuten Lesezeit

Porträtbild von hausInvest Ratgeberautor Thomas Henrich
Thomas Henrich
hausInvest Ratgeber-Autor
Ein Mann in einem blauen T-Shirt sitzt in seinem Rollstuhl mit dem Rücken zur Kamera und mit seinen Händen hinter dem Kopf und guckt durch Glaswände in die Ferne; auf seinem Tisch ist ein Laptop zu sehen.

Inhalt

Mieten und Quadratmeterpreise steigen – anders kennt man es gar nicht mehr. Die Nachfrage in Großstädten hält ungebrochen an. Gleichzeitig sind Wohnimmobilien heute der Traum jedes Investors

Zentren wie München, Frankfurt am Main oder Hamburg samt ihrer „Speckgürtel" wirken wie magische Orte. Selbst Städte wie Erlangen oder Heilbronn, die mancher Deutsche erst auf der Karte suchen muss, erleben inzwischen einen Boom. Trotzdem muss bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, um auch der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.  

Die Commerz Real verfolgt mit Ihrem Offenen Immobilienfonds hausInvest deshalb gezielt bezahlbaren Wohnraum zu schaffen: Mit privatem Geld, dass in den Wohnungsbau fließt via hausInvest wird am Ende beiden Seiten geholfen

Es steht Kapital für Neubauten zur Verfügung, die bezahlbaren Wohnraum schaffen. Wohnungsmieten wiederum ergeben eine extrem berechenbare und stetige, wenn auch nicht zu hohe Rendite.
Gleichzeitig spielt die Musik im Wohnungsmarkt auf vielen Instrumenten. Wo es geht, wird neu gebaut oder kernsaniert. Klimaschutz und Energieeinsparung fordern zusätzlichen zeitlichen und budgetären Aufwand. 

Die vier Wände werden mit Digitaltechnik zum intelligenten Ansprechpartner aufgerüstet. Die Digitalisierung macht die Wohnung intelligenter und damit auch effizienter – wie bspw. die Steuerung des Energieverbrauches. 

Aktuelle Mietpreise und -steigerung in Deutschland

Es überrascht nicht, dass ausgerechnet in dem relativ günstigen Berlin die Mietenden sich besonders lautstark gegen steigende Mietsätze wehren: Von 2009 bis 2019 stiegen dort die Mieten um 104 Prozent. Das ist mehr als in jeder anderen deutschen Stadt einschließlich dem bekannt teuren München (Quelle Immowelt, Juli 2019).  

Dazu spürt man Auswirkungen durch die Corona-Pandemie: Homeoffice spielt nun schon lange eine große Rolle – auch nach der Krise. Dadurch ist der Wunsch nach größeren Wohnungen am besten mit großem Garten oder Balkon gestiegen. Laut einer Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut Civey im Oktober 2020, wünschen sich 7 % der über 2.500 Studienteilnehmende einen größeren Wohnraum, 10 % träumten von einem Garten oder Balkon. 

Aus diesen Gründen ist der aktuelle Boom auch nicht in Gefahr, sich bald als „Blase" zu entpuppen und mit lautem Knall zu platzen. Er beruht auf einer substanziellen Nachfrage. Ausgerechnet Faktoren wie fehlendes Bauland und Kapazitätsengpässe der Baubranche sorgen dabei für einen ruhigeren, nachhaltigen Verlauf: Wo man in anderen Branchen über Bremswirkung klagen würde, sind hier die Marktkennenden dankbar, denn diese Faktoren verringern die Gefahr einer Überhitzung.  

Kurz gesagt, Immobilien, zumal in Deutschland, sind ein lohnendes Geschäft. Das bestätigen auch 97 Prozent aller Investoren und Investorinnen, die in den vergangenen Jahren am deutschen Immobilienmarkt aktiv waren. 

Investment für Jedermann – Wege zum Gewinn mit Immobilien

Nun steckt nicht in jedem gleich ein Baulöwe. Selbst der Weg in die eigene Immobilie ist steil und teuer. Doch es gibt preiswerte Möglichkeiten, am Immobilienboom teilzuhaben. Vor allem Offene Immobilienfonds bieten einen Marktzugang für jeden Geldbeutel: 

  • Der wahrscheinlich einfachste Einstieg ins Immobilien-Investment ist der Offene Immobilienfonds. Die wichtigsten Qualitätsmerkmale wie Objektbestand, Vermietung und geografische Verteilung lassen sich auch von Laien leicht überprüfen. Eine weitere Orientierungshilfe bietet ein gutes Scope Rating. 
  • Crowdinvesting ist ein Newcomer im weiten Feld der Geldanlagen. Hier locken reizvolle Renditen, doch entsprechend höher sind auch die Risiken. Echte Erfolgsaussichten hat hier nur, wer einige Fachkenntnis mitbringt. Denn Objektauswahl und Chancenabschätzung liegen letztlich beim Investor selbst, ebenso all die Risiken, die Bauprojekte mit sich bringen.
  • Geschlossene Immobilienfonds erfordern neben einer hohen Risikobereitschaft auch einen besonders langen Atem. Wer nicht genügend Kapital hat, um sein Investment dort eine Weile unangetastet arbeiten zu lassen, wird mit einem Geschlossenen Fonds kaum glücklich.
  • Höhere Risiken bergen auch Immobilien-Aktien und -Indexfonds (ETFs, "exchange trade funds"). Sie werden an der Börse gehandelt und unterliegen den dort möglichen Wertschwankungen. 
Nicht nur die günstige, risikoarme Teilhabe am Immobilienboom macht Offene Immobilienfonds für unternehmungslustige Anlegende so attraktiv. Ein gut aufgestellter Offener Immobilienfonds ist auch ein heißer Tipp, um den traurigen Zuständen in anderen Sektoren des Kapitalmarkts zu entkommen: 

 

  • Für Sparende attraktiv werden Offene Immobilienfonds durch ihre in der Regel solide, verlässliche Rendite. Wer also genug hat von Minizins und Wertverlust auf seinem Konto, findet hier leicht ein neues „Heim", das für den stabilitätsorientierten Sparenden nichts zu wünschen übrig lässt. 
  • Für Mietende kann die Rendite auch als Ausgleich steigender Belastung dienen. Das Gleiche gilt natürlich für alle, die sich als Eigentümer/in von Haus oder Wohnung mit Kreditzinsen und steigenden Nebenkosten herumplagen. 
  • Die geringen Wertschwankungen sind ein zusätzlicher Vorteil. Denn auch wenn das Kind den Namen „Fonds" trägt, wird es nicht an der Börse gehandelt. Die Kurse entwickeln sich ruhig und stetig, und wirken nicht wie eine Fahrt auf der Achterbahn.  

 

Offene Immobilienfonds – und Ihr Zins-Blatt wendet sich

Steigende Wohnkosten, wegsackende Zinsen, schwindender Guthabenwert, die Folgen der Corona-Krise – wer heute noch etwas aus seinem Sparguthaben machen will, hat fast keine andere Wahl: Er muss etwas für sein Geld tun, und zwar am besten, ohne unvertretbare Risiken einzugehen. 

Stabile Werte wie bei Offenen Immobilienfonds sind da ein echter Silberstreif am Anlagehorizont: mit zuverlässigen Chancen, soliden gesetzlichen Rahmenbedingungen und einem geringen eigenen Aufwand, der keine großen Fachkenntnisse im Immobiliensektor erfordert. 

Über den Autor

Porträtbild von hausInvest Ratgeberautor Thomas Henrich
Thomas Henrich
hausInvest Ratgeber-Autor
Im Netz kursieren manchmal schwer verdauliche Definitionen aus unterschiedlichen Quellen. Grundlegendes Fachwissen, einfach und kompakt erklärt, ist hingegen selten anzutreffen. Mit meinen Beiträgen möchte ich Ihnen zunächst das Basiswissen vermitteln und Sie im Anschluss dazu einladen, gemeinsam darauf aufzubauen. Dabei bediene ich mich vieler anschaulicher Beispiele aus meiner über 20-jährigen Erfahrung im Commerzbank Konzern und erkläre komplexe Sachverhalte mithilfe von Grafiken und Vergleichen.

Mein Wunsch ist es, Sie mit profundem Wissen auszustatten. Das Thema „Finanzielle Allgemeinbildung“ ist seit vielen Jahren etwas, wofür ich mich tatkräftig engagiere. Das Ziel ist es, dass Sie am Ende eigenständig die richtige finanzielle Entscheidung für Ihr Leben treffen können.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!